Samentrommel W Kulturerbe mit Weblink
von Arthur am 27.04.2017 um 08:58 Uhr

Man findet sie: "Nordic Sami frame-drum. Runebomme."

Samentrommel W Kulturerbe

 

Einer meiner Sternfreunde machte mich auf die "Samentrommel" aufmerksam. Sie befindet sich gegenwärtig im Museum in Trondheim und  wurde anläßlich von "Traante 2017" ausgeliehen. Auf ihr sind Figuren, die sich mit einem Teil des Sternhimmels abdecken, wie er in dieser Ausrichtung vor über 5000 Jahren war. Der Himmelsnordpol steht auf dieser "Karte" in der Nähe des Sterns "Thuban" im Sternbild "Draco". Die 19 Randfiguren sind auf einer elipsenförmigen Planetenbahn in Perihel- und Aphelzeitschritten angeordnet.

Die 19. Tage-Schaltung (besser 19,6...T) wurde im alten Sumer für Mond- und Himmelskörperumlaufzeiten verwendet. So waren in zwei synodischen Monaten mit 2 X 29,5306 Tagen drei 19,687.. Tage enthalten. Das sind 48 Wochentage, acht Sonntage und drei 19,6... Tage.

Im "Gilgameschepos" machte "Ischtar" dem Mond 49 Fallgruben. Das sind 1447 Tage (49 X 29,5306 T). Die Zahl 1440 wurden die Minuten eines Tages und der Rest von 7 Tagen entspricht einer Woche.

Für die Umlaufzeit des Mars ergibt sich in dieser Schaltung:

4 X 1447 Tage/295 = 19,6203 Tage. Die letztere Zahl passt 35 Mal in die siderische Umlaufzeit des Mars mit 686,7 Tagen.

Was mich an dieser ganzen Sache erregt: Was für eine Verbindung gibt es zwischen den "Sumerern" (Schwarzköpfe genannt, wegen ihrer pechschwarzen Haare) und den "Samen" in Skandinavien? Ist es nur ihre verwandte Lautsprache. Wer ist wohin und wann ausgewandert? Niemand hat weiß, woher die "Schwarzköpfe" im Zweistromland kamen und ihre hochstehende Kultur mitbrachten.

Möglicherweise sind die Sternbilder auf der Samentrommel die ältesten Himmelswiderspiegelungen der Welt.

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Ein kleines Sternbild habe ich mal abgezeichnet. Es zeigt einen Fisch, dort wo unserer Equuleus ist.

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Die 19 Randsternbilder kann man auf der Abbildung der Samentrommel im Internet oder im Orginal im Museeum anschauen.

Viel Freude und Dank an meinen Sternfreund, dass er es bemerkt hat.


 
Kepheus bei den Samen ein Schiff mit Weblink
von Arthur am 07.10.2017 um 20:46 Uhr

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Für Kepheus ein Schiff und für die Eidechse ein Renntier mit Schlitten und Zelt, das ist durchaus sinnvoll. Das Schiff passt meines Erachtens besser zu der Sternansammlung als Kepheus. Es geht leichter ins Erfahrungsbildprofil.

Für die Eidechse ein Renntier mit Schlitten und Zelt ist für den Norden sinnvoll, zumal Eidechsen die Wärme lieben. Die Motive für die Samensternbilder könnten älter sein als die Gegenwärtigen. Ob die Himmelsscheibe von Nebra wirklich die älteste Abbildung des Sternhimmels ist, zweifel ich an.


 
Stufenturm mit Weblink
von Arthur am 31.10.2017 um 20:43 Uhr

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Könnte eine Art Stufenturm (5-er) sein, oder?


 
Elchtest mit Weblink
von Arthur am 10.11.2017 um 22:12 Uhr

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Sommerdreieck mit Weblink
von Arthur am 10.11.2017 um 22:15 Uhr

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Sterne und Märchen der Samen


 
Himmelsmutter mit Weblink
von Arthur am 17.11.2017 um 20:30 Uhr

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Manche kennen die Geschichte von "Jakob dient um Lea und Rahel" (1. Buch Mose; Kapitel 29). Genauso wie Jakob, im Land seiner Väter, sich als Knecht vediente (und das sieben Jahre im ehemaligen Alten Sumer), so könnte es auch im Gebiet der Samen gewesen sein. Im Altertum (vor 5000 Jahren) war das "Göttliche" noch weiblich und man diente vor der Ehe bei den zukünftigen Schwiegereltern. Das waren die Entscheidungsträger. Am Sternhimmel gab es die Himmelsmutter bzw. die Himmelskönigin (z.B, Nut). Sie wurde bei Bedürfnissen angerufen. Bei vielen Völkern diente die "Trommelsprache" als Übertragungsmedium.



 
von Arthur am 17.11.2017 um 21:09 Uhr

Wenn man sich in elektrischen Hochspannungsanlagen befindet, sollte man nicht mit dem Arm und Finger auf die leitfähigen Teile zeigen. Auch auf die Nordlichter sollte man es unterlassen, wegen der Achtung. Die geladenen Teilchen werden durch das Magnetfeld der Erde zu den Polen abgelenkt. Dort stürzen sie in die Atmosphäre. Sie können die ringförmige Struktur von Molokülen im Blut beeinflussen und Herz-und Kreislauferkrankungen negativ beeinflussen. Die Menschen im Norden wissen, dass Unheil von ihnen kommt (die Leute die, die Nordlichter sehen wissen das und belasten ihren Kreislauf nicht mit schweren Speisen in dieser Zeit) . Dadurch haben sie eine objektive und eine subjektive Religion. Die Einflußstärke bei der letzteren ist groß und die Einflußvielfalt ist klein. Das erzeugt ein starkes Glaubensbewußtsein. Das Göttliche hat auch beide Seiten. Es zu bemerken ist unsere Aufgabe. Gut und Böse ist nur der Mensch, der viel will oder mit wenigen zu frieden ist.


 
Rentier Streicheleinheiten mit Weblink
von Arthur am 12.12.2017 um 21:13 Uhr

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Für alle diejenigen, die keinen Weihnachtsbaum haben, bietet der ewige Lichterbaum der Sterne Ersatz. Vergänglich sind wir und doch schicken wir unsere Freude zu dem Sternhimmel zurück. Das kleine Rentier stärkt sich gerade mit dem Sternentau zwischen Adler und Schützen, der in der Milchstraße in den Kristallhecken hängt. Weihnachten kommt es zur Erde und streichelt die Menschen mit seinem Fell und sagt: "Seht zu den Sternen, sie haben viel schönere Lichter als Eure."


 
Bollwerke mit Weblink
von Arthur am 25.12.2017 um 22:26 Uhr

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Es ist schon eine bemerkenswerte Leistung der alte samischen Astronomen, einen Teil ihrer Sternbilder (Bollwerk 1 und Bollwerk 2) genau auf die ekliptikale Länge von l=240° zu visieren. In dieser Umgebung liegen die eine Hälfte der Schnittpunkte der Planetenbahnen  mit der Sonnenäquatorebene. Auch einige Schnittpunkte mit der Ekliptik liegen dort in der Nähe (Mars 45°+180°=225°). Diese beiden samischen Sternbilder sind das Gegenstück der Himmelsscheibe von Nebra. Die letztere zeigt das Goldene Tor der Ekliptik (Plejaden und Hyaden und den Planeten Jupiter). Der Planet Mars hat aber auch eine (wenn zwar nicht genaue) Beziehung zu den Finsternissen, ähnlich dem Planeten Jupiter, betreff's Umlaufzeit. So wandern die beiden entgegengestzten Mondknoten in 18,6 Jahren gegenläufig durch die Ekliptik. Sie treffen sich mit der scheinbaren Bewegung der Sonne nach (18,6 X 1)/(18,6 + 1) Jahren. Das sind zirka 346,6 Tage. Verdoppelt man diesen Betrag kommt man in die Nähe der siderischen Marsumlaufzeit von 1,88 Jahren bzw. 686,7 Tagen. So fällt im Jahr 2018 die Mondfinsternis auf Ende Januar, und genau zu diesem Zeitpunkt steht der Mars zwischen den Bollwerken. Da der Jupiter auch noch daneben steht, haben wir eine starke Gravitationskomponente zur Erde (siehe Stonehenge im Mayaforum). Die übrigen Trommelrandsternbilder sind so gewählt, dass ihre gemeinsame Zahl 19 ist. Wie schon Eingangs des Forumteils angegeben, könnte der Samische Kalender drei Zeitabschnitte (19,68 T) in zwei synodischen Monaten (29,5306 Tage) haben. Wenn das so wäre, hätten sie einen Superkalender gehabt. Man könnte auch verstehen, warum gerade dieser Teil des Sternhimmels, mit der entgegengesetzten Position der Himmelsscheibe von Nebra, auf der Samentrommel abgebildet ist.