Aufruf der Hopi, die einmal Maya waren
von Sternschnuppe-13Ahau am 07.09.2011 um 09:14 Uhr

Wie schon in meinem Beitrag über „Maya, Buddhisten, Hopi, Ägypter und Atlantis“ erwähnt, waren die Hopi einmal Maya vor 13.000 Jahren, vor dem letzten Polsprung, und als solche waren sie die äußere Priesterschaft im mittleren Ring von Atlantis. Damals begann das vorletzte 13-Baktun-Zeitalter. 2007 kam auf Einladung der Maya erstmals wieder ein Hopi zu den Maya nach Guatemala, um gemeinsam mit 60 von den Maya ausgewählten Menschen aus 23 Ländern eine Zeremonie zu vollziehen, die das jetzt ausklingende Zeitalter verabschiedet.

 

Deshalb also sind die Hopi als Verkörperung des Adlers (Nordamerika) so auf einer Welle mit den Maya als Verkörperung des Kondors (Südamerika). Deshalb gelingt es diesen beiden Völkern stellvertretend für ihren Kontinent so leicht, miteinander zu fliegen … es flog durch sie der Adler mit dem Kondor…

 

Hier eine Botschaft, die viele von Euch vielleicht schon kennen – ich kenne sie seit acht Jahren, habe sie aber kürzlich als Vorspann eines Videos über Maya auf youtube gefunden, in englisch. Hier also in deutsch:

 

 

Aufruf der Hopi

 

An meine Gefährten, die mit mir schwimmen

 

Da ist ein Fluss,

der fließt jetzt sehr schnell.

Er ist so mächtig und reissend

Dass einige Angst haben werden.

Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten.

Und werden fühlen, dass sie zerrissen werden.

Und sie werden beträchtlich leiden.

 

Wisse, dass der Fluss seine Bestimmung hat.

Die Älteren sagen,

wir müssen vom Ufer loslassen

unsere Augen offen halten

und unsere Köpfe über dem Wasser.

 

Und sie sagen:

 

Schaue, wer da mit Dir ist und feiere.

In dieser Zeit der Geschichte

Dürfen wir nichts persönlich nehmen,

am allerwenigsten uns selbst.

Denn in dem Moment, wo wir dies tun,

kommt unser inneres Wachstum

und unsere Reise zum Stillstand.

 

Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei.

Kommt zusammen,

verbannt das Wort „Mühsal“

aus eurer Haltung und eurem Vokabular

Alles, was wir jetzt tun,

muss auf eine heilige Art und Weise

getan werden, und im Feiern.

 

Wir sind die, auf die wir gewartet haben!

 

 

Dieser Aufruf gilt wohl speziell für die jetzige Zeit!

 

Ein anderer Aufruf von Maulana Rumi ist schon 500 Jahre alt, aber er scheint mir aktueller denn je im Hinblick auf den bevorstehenden Dimensionssprung der Erde und der Menschheit, als Begleiterscheinung des von den Maya seit Jahrtausenden angekündigten Polsprungs, dem Ende der 5. Sonne und dem Beginn der 6. Sonne (die Zählung der Maya bezieht sich darauf, wie viele Zeitalter sie sich als erleuchtetes Volk betrachten):

 

 

Setze alles aufs Spiel für die Liebe

Wenn Du ein menschliches Wesen bist.

Wenn nicht, verlasse dieses Treffen.

Halbherzigkeit erweckt Deine Größe nicht.

Du hast Dich auf den Weg gemacht Gott zu finden

Und verweilst lange Zeit in üblen Rasthäusern.

Warte nicht länger.

Tauche ein in den Ozean,

geh und sei der Ozean.

Still, abwesend,

eine leere Straße wandelnd, preise alles!

 

Maulana Rumi


 
von Corrado 5 Cauac am 24.09.2011 um 09:38 Uhr (Bearbeitet: 24.09.2011 09:39)

Liebe Sternschnuppe

dieser text begleitet mich auch schon einige Zeit und ich finde ihn immer zutreffender, je näher wir der Zeitenwende sind. Inhaltlich jedoch mit folgendem Unterschied: ...verbannt das Wort „Mühsal“...verbannt das Wort „Kampf“... Was meinst du zu dieser Variante?

 

Liebe Grüsse

Corrado 5 Cauac


 
Noch mehr Hopi Wissen und Weisheit zur neuen Zeit mit Weblink
von 7 Manik am 07.01.2012 um 09:55 Uhr

Zu den Hopi habe ich einmal eine ganze Seite zusammen gestellt, unter „Philosophische Reflektionen“ „2012 und Bewusstsein“. Über ihre Religion, Sprache, was sie über die weißen Menschen und die jetzige Zeit sowie die Zukunft sagen.

 

 

Damit auch jeder, der sich gemäß der Überschrift hier speziell für Hopi-Weisheit interessiert, diese auch findet, lege ich mal einen Link:

 

http://www.mayaforum.net/forum.php?cont=forum&mode=detail&id=516

 

Da die Hopi und die Maya mal ein Volk waren und das beide anerkennen finde ich, dass sich das Wissen der beiden Völker sehr gut ergänzt. Es rundet das Bild ab, wenn man von beiden Kulturen was weiß. Insbesondere was ihre Einstellung und das Wissen bezüglich der neuen Zeit betrifft.

 

 

Lieben Gruß

 

7 Manik


 
mit Weblink
von Sternschnuppe-13Ahau am 01.02.2012 um 19:26 Uhr (Bearbeitet: 01.02.2012 19:37)

Soeben habe ich entdeckt, dass der „Aufruf der Hopi“, den ich hier einstellte, offenbar eine gekürzte Version ist. Ich kannte bisher nur diese. Nun wollte ich auch noch den Rest mit euch teilen – der Rest ist zugleich der Anfang. Der Aufruf wird hier Hopi Gebet genannt und stammt vom Vorgänger des jetzigen Hopi Großvaters Martin Gashweseoma, von dem wir schon einiges gehört haben – insbesondere, dass er im September 2011 die Vision des bevorstehenden Aufstiegs der Menschheit hatte. Dass alles „gut gehen würde“ und die Menschheit sich für den „einherzigen Weg“ entschieden hat. Das bedeutet, wie wir hier und in anderen dieser gemeinsamen Hopi/Tibeter-Prophezeiungen erfahren, dass die Erde von den „zweiherzigen“ Menschen gereinigt wird, deren Gier und Korrupition, und dass alles was in diesen Zeiten geschieht – speziell seit der Finanzkrise in 2008, worin die Autorin und der Hopi-Großvater die Erfüllung jahrtausende alter Prophezeiungen sieht, sowohl der Tibeter als auch der Hopi, aus Zeiten, wo es noch gar keine Banken gab – die notwendige Reinigung der Erde von all dem ist, um uns da durch zu führen in die „5. Welt der Hopi“.

 

Im September 2011, nach der Vision des Großvaters, hieß es sehr erleichtert in der Hopi/ Tibetischen Prophezeiung, die Menschheit habe sich für den einherzigen Weg entschieden. Und dass das bedeuten würde, dass es wohl Krieg gibt, aber dieser nicht zur nuklearen Verwüstung der Erde führen werde, wie es wiederum in 2009 hieß.

 

In dieser Botschaft hier gibt der Hopi-Großvater einen ganz konkreten Ratschlag an die Welt, der sich übrigens auch mit den europäischen Prophezeiungen deckt, wie ich unter „Maya heute, 21.12.2012 und das Wissen der Ahnen“ bereits einmal erwähnte:

 

WISST WO EUER WASSER IST!!!

 

Hier wird dies nicht speziell erläutert, aber meines Wissens hängt das damit zusammen, dass vor dem von den Maya prophezeiten Polsprung/ Erdkrustenverschiebung die Lava im Erdinneren zu kochen beginnt, was diese Erdkrustenverschiebung erst ermöglicht, und dass dadurch – laut den europäischen Prophezeiungen – die Flüsse austrocknen, weshalb Wasser, insbesondere unvergiftetes, eine Rarität werden könnte. Der Serbe Stefan Bogic z.B. prophezeite, dass Wasser so wertvoll wie Gold würde und dass sie bereuen würden, dass sie die leeren Flaschen nicht gefüllt und in der Erde vergraben hätten, und dass sie Schnaps gehortet hätten statt Weizen und Mais.

 

Es geht nur um eine kurze Zeitspanne, die es zu überbrücken gilt. Nach den Angaben von Drunvalo sind es drei äußerst gefähliche Monate vor dem Polsprung, wo es schon gefährlich ist, nur am Leben zu sein, und das deckt sich exakt mit den vielen europäischen Prophezeiungen, was in den drei Monaten vor der dreitägigen Finsternis passiert. Diese kommt ja in praktisch allen europäischen Prophezeiungen vor, und laut dem Maya-Ältestenratvorsitzenden Don Alejandro ist das die Begleiterscheinung der Erdkrustenverschiebung – wenn der physische Nordpol sich an den magnetischen Nordpol angleicht.

 

Nach dieser sehr schwierigen Zeitspanne gehen wir in eine wundervolle Zeit voller Freude und Glück, schreibt sie!

 

Der Aufruf der Hopi hier stammt also von dem 1999 verstorbenen Thomas Banyacya, wie wir hier erfahren. Unten findet ihr das Gesamt-Gebet in englisch. Der fehlende Teil lautet:

Hopi-Gebet

 

Ihr habt den Leuten gesagt, dass dies die 11. Stunde ist.

Nun müsst ihr zurückgehen und den Leuten sagen, dass dies die Stunde IST.

Da gibt es Dinge die berücksichtigt werden müssen.

Wo lebst Du?

Was tust Du?

Wie sind Deine Beziehungen?

Wo ist Dein Wasser?

Kenne Deinen Garten.

 

Es ist Zeit, Deine Wahrheit zu sprechen.

Schaffe Deine eigene Gemeinschaft.

Seid gut zueinander.

Und suche nicht außerhalb Deiner selbst nach einem Führer.

Dies könnte eine gute Zeit sein!

 

 

"You have been telling the people that this is the Eleventh Hour.
Now you must go back and tell the people that this is The Hour.
There are things to be considered.
Where are you living?
What are you doing?
What are your relationships?
Where is your water?
Know your garden.

It is time to speak your Truth.
Create your community.
Be good to each other.
And do not look outside yourself for the leader.
This could be a good time!

Und dann geht es weiter wie oben … Da ist ein Fluß, der fließt jetzt sehr schnell, usw. Alles andere ist bereits oben zu finden. Ich frage mich, warum das Gebet gekürzt wurde? Der fehlende Teil ist doch sehr sehr wichtig!!! In weg zu lassen verfremdet den Kontext.

 

In Liebe und Verbundenheit

 

 

Sternschnuppe 13 Ahau

http://www.thegroundcrew.com/hopi_tibetan/2008/101708.html


Message from the Hopi Elders
October 17, 2008

My name is Kymberlee Ruff, MFT. I am Cherokee by ethnicity but I was adopted into the Hopi Tribe by Grandfather Martin Gashweseoma. I have been given the great honor of being a "Hopi/Tibetan Prophecy Carrier."

 

Grandfather Martin asked me to go out into the world and tell people about the Earth Changes and the Time of Purification that we are presently in.

The Tibetans call this "the Degenerate Times". All that is happening on the news has been Prophecized for thousands of years. We are leaving the Fourth World and entering the Fifth World.

I have been dreaming this past week that I have been in the Kivas with Grandfather Martin and he has been asking me to tell the world:

 

"Know Where Your Water Is".

What I believe Grandfather Martin wants me to share is that no matter how desperate the world looks right now, it is all going to pass and a whole new way of life awaits us. All that is happening is to purify Mother Earth of "The Two Hearted" People and to return the Earth to "One Hearted" People like in The Beginning.

We will all get through this. At the very worst, we could have a short time of chaos if people panic. We can still avoid that. In the dreams Grandfather tells me to tell the people to "Know Where Your Water Is". I believe this means that we should have a supply of water and canned goods and cash to tide us over for a little while if it gets to that.

The thing is: I have lived in California for 28 year so I ALWAYS have a three day supply of staples and cat food and flashlights and even a little battery powered air filter for my fish!

Please know that this is ALL that will happen.
We are going to get through these difficult times to a magnificent time in history where there will be a lot of joy and happiness. I am looking forward to it.
I am actually feeling pretty grateful right now. I feel honored to be living in such an important time in history.


I wanted to share this poem from the late Grandfather Thomas Banyacya, Sr. who was a dear friend of Grandfather Martin until he passed over in 1999.
Asqauli,
Kymberlee


Thomas Banyacya, Sr


http://www.sonic.net/~kerry/banyacya/thomas.htm

 

 

 

Hopi Prayer

"You have been telling the people that this is the Eleventh Hour.
Now you must go back and tell the people that this is The Hour.
There are things to be considered.
Where are you living?
What are you doing?
What are your relationships?
Where is your water?
Know your garden.

It is time to speak your Truth.
Create your community.
Be good to each other.
And do not look outside yourself for the leader.
This could be a good time!

There is a river flowing now very fast.
It is so great and swift that there are those who will be afraid.
They will hold onto the shore.
They will feel that they are being torn apart, and they will suffer greatly.

Know the river has its destination.
The elders say we must let go of the shore, push off into the middle of the river,
keep our eyes open, and our heads above the water.
See who is in there with you and celebrate.

At this time in history, we are to take nothing personally.
Least of all, ourselves.
For the moment we do, our spiritual growth and journey comes to a halt.
The time of the lone wolf is over.
Gather yourselves!

Banish the world struggle from your attitude and vocabulary.
All that we do now must be done in a sacred manner and in celebration.
We are the ones we’ve been waiting for."

 

 


 
Neues von Hopi/Tibetern und vom Plejadischen Hohen Rat mit Weblink
von 7 Manik am 02.04.2012 um 21:15 Uhr (Bearbeitet: 02.04.2012 21:23)

 

Rechtzeitig zum Maya-Neujahr, das wir heute feiern - nun ist endlich eine neue Nachricht von den Hopi/ Tibetern da, via Kymberlee. Die erste seit der vom 1.1.2012. Da Kymberlee immer gut informiert ist, was die Hopi-Ältesten sagen und auch mit tibetanischen Meistern in Kontakt steht, denke ich dass es in 2012 von allgemeinem Interesse für uns ist, zu erfahren, was sie Neues weiß.

 

Die Botschaft handelt aber fast ausschließlich von einem Artefakte mit tibetischen Mantras, die wohl irgendwo in Hopiland mal gefunden wurden, so wie ich das verstehe, und es hat was mit den Asnazi zu tun, die ja auch als die Vorfahren der Hopi gelten.

 

Über 2012 hat sie nur folgendes geschrieben:

 

http://thegroundcrew.com/hopi_tibetan_prophecies.htmhttp://thegroundcrew.com/hopi_tibetan_prophecies.htm

 

I was told that 2012 is going to be a magical year. I feel so honored and thrilled to be part of such an amazing time. According to the message of the Hopi/Tibetan Prophecy, if humanity were able to fully realize and integrate the meaning of these mantras, the entire planet could learn how to be at peace with one another.

 

 

Von meinem Bauchgefühl her glaub ich eher nicht, dass was Schlimmes passiert in 2012 …

 

Habe auch noch mal bei Irlmeier nachgelesen, dass dem Kriegsjahr voraus neben dem warmen Winter auch eine sehr gute Obst- und Getreideernte gehen soll, und das war 2011 nicht der Fall. Nur Kartoffeln waren gut, Getreide schlecht, Obst unterschiedlich, aber eher durchschnittlich. Außerdem habe ich eine Stelle gefunden, wo Irlmeier sagt, dass eine Zeit kommen wird, wo es überhaupt keine richtigen Winter mehr gibt. Natürlich weiß ich nicht, ob sich das auf die Zeit vor oder nach der dreitägigen Finsternis bezieht, aber falls für die Zeit vorher schon, dann wäre ein warmer Winter ja nichts Besonderes – dann hat es die in Zukunft vielleicht ohnehin öfter, wegen des Klimawandels, aufgrund der hohen Sonnenstrahlung, von der die Maya ja auch viel sprechen.

 

Dann habe ich – als letztes Indiz, mit dem ich die Tendenzen abchecken kann – noch geprüft, was an den alten Sufi-Schauungen dran ist, wonach es im Kriegsjahr im Nahost feucht-regnerisch sein soll, während Mitteleuropa unter einer sommerlichen Hitzeglocke stöhnt. Das Frühjahr hat erst begonnen, kann natürlich alles noch kommen – aber derzeit ist Damaskus und Jerusalem eher trocken. Zypern und Saudi-Arabien haben höhere Luftfeuchtigkeit, sind aber auch nicht regnerisch.

 

Auch wenn der Mayaälteste sagt, die Maya wären sehr froh, wenn schon 2012 die Veränderung stattfinden würde – ich persönlich wäre doch sehr froh, wenn wir noch ein bisschen Zeit haben. Das kam jetzt alles so schnell daher – wenn sich das auch noch gleich verwirklicht … andererseits, wenn wir noch mindestens ein Jahr Zeit haben für die große Veränderung, dann sind wir viel, viel besser vorbereitet, weil wir jetzt schon alles Wichtige wissen, durch die Informationen, die wir im letzten halben Jahr hier gesammelt haben. Dann fließen wir da viel entspannter hinein, weil wir einen guten Überblick haben über das Was Warum Wie passiert und passieren wird. Das ist mir persönlich sehr wichtig, das zu verstehen und einschätzen zu können, was passiert. Oft haben die Menschen ja viel Angst vor dem Unbekannten. Alles was man kennt fürchtet man viel weniger.

.

 

Auf derselben Seite fand ich noch Nachrichten von den Plejaden, ebenfalls noch ganz neu, vom 31.3. … ist nicht gerade mein Ding, aber ich denke, es interessiert euch vielleicht.

Das ist wohl von der Frau (Valerie), auf deren Website Kymberlee ihre Hopi/ Tibetanischen Prophezeiungen einstellen darf. Es geht dabei wohl darum, dass ein Plejadischer Rat der Erde beim Aufstiegsprozess assistiert. Sie spricht davon, dass die Mächtigen derzeit sehr um ihre Macht kämpfen und uns Angst machen wollen, und dass viele Menschen bald sterben werden, wenn ich das richtig verstehe. Dass wir unsere Lieben aber wiedersehen werden. Und dass wir den Rest von 2012, vor allem gegen Ende, und einige Jahre danach sehr beschäftigt sein werden. Dass große Wesen nur einen Atemzug von uns entfernt sind. Und dass der Schöpfer für alles gut vorgesorgt hat, was wir brauchen, um der Menschheit zu dienen – so habe ich das zumindest verstanden. Dass es sein kann, dass wir schnell handeln müssen, weil die Menschheit noch schläft, dass wir aber wissen werden, was zu tun ist.

 

Aber lest selbst – die meisten werden ja englisch können. Scheint doch nicht so entspannt zu werden, das restliche 2012, wie ich gehofft habe...

 

Lieben Gruß

7 Manik

 

 

 

Dear Ground Crew,

By now many of you may have read my “Ground Crew News Flash” with the information I received in my March 21 channeling with Mira from the Pleiadian High Council. I was surprised when she said that she was stepping down from the Pleiadian High Council to devote her full attention to the Earth. She has a position on the Earth Council that is a top priority.

Although I have not transcribed her channeling from March 21, I will now channel her at the beginning of my update so that she can tell you what she wants you to know. (In case you have not received it, it is here)

A Channeling from Mira from the Pleiadian High Council
through Valerie Donner March 30, 2012

Greetings, I am Mira. I am still from the Pleiadian High Council, however due to the urgency of the times on Earth I am now fully focused with you. I have an alternate who will fill my position until it is time for me to return to the Pleiadian High Council.

This change is not about fear. It is about the needs of your planet and life on the Earth. As I have previously shared with you, we are experts in the ascension process. It is what we do. We go to various planets and assist them with this process. The Earth is well on her way to higher consciousness. We are not the only other planetary system that is a part of the Earth Council. We join with others to bring forth a new way of living--a dimensional jump.

As progress continues there will not be a need for many of the current third dimensional ways of living on the Earth. Scarcity will become passé. Greed, deceit, hatred, fear, competition, service to self, war, control, and many other negative ways of being will shift. This will allow the energies of love, service to others, co-operation, unity, abundance, peace and great blessings to prevail in your lives.

To some of you the fifth dimensional ways of being might sound like your fairy tales. I assure you this is not the case. However, when a planet moves from the lower third dimensional frequencies there are some, especially those who have been in control, who go to extraordinary means to maintain control. This is what is happening now. These beings thrive on your fear. It becomes their ultimate goal to have a stronghold on you. They do not want to see the Earth or you ascend.

It is because of these schemes that I am fully attentive to the process at hand on the Earth. We have experts of all kinds to assist you in rising above the current challenges. We understand that these dark strategies can seem overwhelming but we want to assure you that this is not the case. We are here to provide love and support. We will help usher you and the Earth into the higher energies. This is a flowing and complicated process that is fully in place.

We are also monitoring the Earth’s progress. She is doing well yet she still has a lot of purging and cleansing to do. Imagine how the ruthless lack of reverence for the Earth has created imbalances. She deserves all of the love and attention that we can give her.

I am also here due to potential emergent as well as non-emergent situations. These potentials require quick action at times. As part of the ground crew, you may be required to step into action. Most of humanity is still distracted and asleep. Our fleets surround you. Our Creator has accounted for all possibilities. You will know what to do when the time arrives.

Towards this end many events will occur for the rest of the year 2012 and for several years after this year. You will be busy. This can be a time of sorrow and loss for because many are choosing to make their ascension on this side. Some simply do no have healthy bodies, are in fear of the higher energies, or feel complete in other ways, so they will be transitioning.

Whatever choices are made we assure you that you will be seeing your loved ones again. They will be with you. They will be well cared for and loved whether they are in physical form or not.

Our Creator is a loving and compassionate being. Although a lot will be asked of you, even more will be given. There are many great beings with you and the Earth right now. We are simply a breath away. Watch what happens in the sky. Pay attention to the needs of others. Focus on love not fear. Know that I am here to serve you and the Earth in love and peace.

I am Mira from the Pleiadian High Council.

 

 


 
mit Weblink
von 7 Manik am 20.07.2012 um 14:57 Uhr (Bearbeitet: 20.07.2012 15:15)

 

 

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wenden sich die Hopi direkt an die Öffentlichkeit mit einem Hilferuf. Sie fühlen sich existenziell bedroht durch ein Abkommen, das der ehemalige Präsidentschaftskandidat John McCain (Vietnam-Veteran) durchsetzten will. Dabei geht es um ihr Wasser. Es geht den Hopi aber um viel mehr – ohne ihr Wasser können sie dort in „Hopi“, das mitten in der glühendheißen Wüste von Arizona liegt, nicht leben.

 

Wie ich bereits früher aus einem Brief von 1947 herausgefunden habe, sind sie dort hingezogen, um die Menschheit vor Atomkraft zu schützen – um den Uranabbau dort zu verhindern.

 

Die Hopi sehen sich als Bewahrer des Lebens und glauben, dass alles was ihnen passiert auch der Welt passieren wird – dass sie eine Art Mikrokosmos der Vorgänge der Welt sind.

 

Sie sagen ganz konkret: JETZT erfüllen sich die Prophezeiungen unserer Ahnen – und flehen uns um Hilfe an, damit sich die Prophezeiungen nicht weiter erfüllen.

 

Mit diesen Prophezeieungen haben wir uns schon an mehreren Stellen hier im Forum beschäftigt. Auch unter „Maya heute…“, wo ich vor einem halben Jahr beim Absturz von Tonnenschwerem Weltraumschrott glaubte, das sei das „Letzte Zeichen“ der Hopi. Denn die Hopi haben vom Schöpfer selbst, bzw. einem Avatar,  vor Jahrtausenden einen Lebensplan erhalten, der ihnen aufzeigte, dass ihr Lebensweg sich von dem des weißen Mannes unterscheiden müsse – dass es überlebensnotwendig für das Gleichgewicht der Erde sei, dass sie mit ihren Ritualen und ihrer Lebensweise fortfahren. Außerdem erhielten sie einen von vier Steinen – den Stein für die rote Rasse, sowie Prophezeiungen, die sich über viele Jahrhunderte weg sehr klar erfüllt haben. Das achte Zeichen war das Erscheinen der Hippies in den 60ern, die von ihrer Weisheit lernen wollten. Seither war nur noch das letzte Zeichen offen – ein „Haus am Himmel“, das mit großem Krach zu Boden fallen würde. Bald, sehr bald danach würden die Rituale der Hopi enden.

 

Ein Chayenne (Jim Brown heißt er glaube ich)  verkündete dies öffentlich vor 30 Jahren und sagte, sie würden gerade im Radio davon reden, dass sie dieses „Haus am Himmel“ bauen wollen. Wenn dies gebaut sei, wüssten wir, dass die Zeit reif ist.

 

1999 wurde die Raumstation ISS installiert, die vor 30 Jahren geplant wurde. Zugleich verkündete der Vorgänger von Großvater Martin (Bild mit Kimberlee Ruff unten im Link) den Aufruf der Hopi (Beitrag hier), inclusive dem Nachtrag, der bei der Veröffentlichung weitgehend weg gelassen wurde. Wo die Hopi sagen: Wisset, wo euer Wasser ist. Und: Geht noch mal raus und sagt, JETZT ist die Zeit …

 

2001 erschien dann ihr Buch „Unser Ende ist euer Untergang“, wo sie auf ihre lebensbedrohliche Situation aufmerksam machten. Auch das bereits ein Hilfeschrei, wenn ihr so wollt.

 

 

JETZT aber wird das ganz konkret. Am 29.6.12 erhielt Kymberlee den nachfolgenden Brief aus dem Dorf der traditionellen Einwohner on Shungopavi. Ich habe ihn auch erst soeben gelesen.

 

Auf erschütternde Weise flehen uns die Hopi dabei um Hilfe an, wenden sich dafür erstmals direkt an die Öffentlichkeit, weil – ihnen das Wasser genommen werden soll. „Wisset, wo euer Wasser ist“ war nicht zufällig Teil des Aufrufes 1999. Umso mehr für sie selbst im glühendheißen Wüstenland Arizona.

 

Was schlagt ihr vor? Wie können wir sie unterstützen? Petitionen schreiben? Uns heute Abend um 20 Uhr zur Meditation für sie verabreden? Letzteres auf alle Fälle, schlage ich vor – gilt natürlich auch für alle folgenden Abende. Unsere Meditationen werden dringender gebraucht denn je. Mayapriester Carlos Barrios sagte, wir sollen speziell auch für die Verantwortlichen über Krieg und Frieden meditieren – also auch Assad, Putin, Obama, den israelischen Ministerpräsidenten, Khameini im Iran.

 

 

In meinen Augen hat sich in den letzten drei Wochen zweierlei bewiesen:

 

Die Wirksamkeit der Maya-Zeitqualitäten. Und da scheint mir, der neu begonnenen Tzolkin-Runde eine besondere Bedeutung beizukommen, vermutlich über den 21.12.12 hinaus. Heute ist erst der sechste Tag der neuen Runde, aber die Ereignisse in Syrien (heute blutigster Tag seit Beginn vor 16 Monaten. 300 Tote. Allgemein wird die Phase seit 15.7. 1 Imix als Wendepunkt angesehen, seit die Rebellen zum Erdbeben Syriens und Vulkanausbruch Damaskus` ausriefen, zur Schlacht um Syrien in Damaskus, wo sie nach den heutigen Tod eines der treibenden Kräfte der Sicherheitsbehörden gegen die Aufständischen  , insgesamt die vierte Person der Machtelite seit dem Anschlag auf den innersten Kreis am Mittwoch, bei 4 Same verloren haben) und Spanien (Hunderttausende demonstrieren gegen die Sparmassnahmen, allein in Madrid 100.000. trotz Schlagstöcken und Gummiknüppel-Behandlung durch die Polizei. Sie schreiben auf die Transparente, man solle nicht aufhören zu kämpfen wenn man zu den Gewinnern zählen will, und dass der Ministerpräsident sie bestiehlt).

 

Die Wirksamkeit der Astrologie-Zeitqualität. Obwohl eine andere Methode – bereits im Mai war da verkündet worden, dass um den 25.-27.6.12 ein Höhe- und Wendepunkt ist, wegen verschiedener wichtiger Konstellationen gleichzeitig – auch einer solchen, die es seit 1934 nicht mehr gab. Die Geschehnisse mit den Verfassungsorganen zu diesem Zeitpunkt bestätigten dies – es gab eine astrologische Parallele zur Ermächtigung Hitlers 1933. Und obwohl ich nichts von Astrologie verstehe – lesen kann ich, und in der Zeitung stand dann in Bezug auf die Geschehnisse vom 27./28.6.12, dass Attac das mit 1933 verglich. Das genügt mir schon als Beweis der Wirksamkeit. Zusätzlich bewiesen durch die Aussage von Arthur zum „Mond im Drachenpunkt“, also Mondknoten, der den Jupiter am 15.7.12 bedeckt in der Nähe der Plejaden -  auch er sah für diesen Tag den Beginn eines größeren Zyklus, genau wie ich im Tzolkin: 1 Imix. Und genau an dem Tag begann die Schlacht um Damaskus.

 

Dass genau zu diesem Zeitpunkt auch die Hopi ihren Hilfeschrei an die Öffentlichkeit sandten, passst dazu.

 

 

Für mich besteht kein Zweifel: mit dieser Tzolkin-Runde hat etwas grundsätzlich Neues begonnen – eine neue Intensität, das Finale dieses Zeitalters. Und damit auch eine neue, letzte Phase der Beschleunigung der Ereignisse.

 

Denn auch wenn ich vieles an der Calleman-Pyramide für falsch halte, vieles davon ist auch richtig:

 

Die 20-13-er-Zyklen, die immer 20 mal größer werden, von der Unendlichkeit bis zum Beginn des jetzigen Zeitalters am 11. 8. 3.114 v.Chr. Dass dies symbolisch auf der Stele 1 von Coba dargestellt wurde, so dass Callemans Pyrmaide fast stimmt bis zu diesem Zeitpunkt. Nur dass man die Zyklen addieren muss – also 13 Baktun + plus 260 Baktun + 5200 Baktun + 104.000 Baktun, + 2.080.000 Baktun + 40.320.000 Baktun für die erste Ebene unserer Galaxie – jedes Baktun hat knapp 400 Jahre. Und man muss vom 11.8. 3.114 v Chr. aus die ersten 13 Baktun zurück rechen, so dass man beim Untergang von Atlantis rauskommt.

 

Ich glaube, die Stele 1 von Coba will sagen: Auch wenn am 11.8. 3.114 v.Chr. die Lange Zählung erst beginnt – gehen ihr doch immer größer werdende Zyklen voraus, bis in die Unendlichkeit.

 

Und wenn man dies nicht blind glaubt, sondern beobachtet, dann scheint es immer beim letzten Zwanzigstel, beim letzten Nahual, tatsächlich eine immense Beschleunigung zu geben.

 

Und da sich das auch nach der Zeit vom 11.8. 3.114 v.Chr. fortsetzt, diese Gesetzmäßigkeit,  wo die Verstädterung begann und damit eine neue Beschleunigungsstufe, gibt es auch innerhalb dieses 13-Baktun-Zeitalters viele Fraktale der Zeitspirale, die auf 13 und 20er-Zyklen basieren.

 

Und mit der letzten Kurzen Zählung vor 260 Jahren, einem Zwanzigstel der 13 Baktun, begann auch wirklich eine erneute Beschleunigung: die Industrialisierung. Und mit einem 20stel davon, 13 Tun, als nächsten Kreis in der Zeitspirale, kommt man bei 1999 raus, wovon auch die Maya reden. Und auch da, am letzten Nahual der letzten Kurzen Zählung, gaab es eine enorme Beschleunigung, durch die elektronische Vernetzung der Menscheit – www. Und handys vor allem.

 

Aber eine 20fache Beschleunigung ist sehr viel – die passiert natürlich nicht von heute auf morgen – nach meinem Empfinden ist das erst seit 2008 oder 2011 in etwa erreicht.

 

Eine nochmalige 20fache Beschleunigung kann ich seither nicht feststellen. Wie gesagt, 20 fach ist sehr viel, weil die Zeit vor 1999 auch schon sehr schnell war.

 

Aber da sich Gesetzmässigkeiten ständig wiederholen, ist nicht anzunehmen, dass die Zeitspirale bei so etwas großem wie 13 Tun endet. Es ist naheliegend, diesen Zeitraum nochmals zu teilen. Teilt man ihn wie bisher durch 20 so kommt man auf die 234 Tage von Calleman. Teilt man ihn durch 18, ergibt das genau einen Tzolkin.

 

Mein Empfinden und Intuition ist, dass dies erst letzten Sonntag bei 1 Imix begonnen hat, und eine nochmalige, letzte Beschleunigung bringt – wo damit zu rechnen ist, dass vielerorts in dieser Phase das pure Chaos ausbricht, im Laufe dieses Tzolkin – wohl eher zum Ende hin. Deswegen glaube ich, weil sich 1 Imix so deutlich bestätigt hat, der geht über den 21.12.12 hinaus bis Anfang April 2013 oder so. Aber wie gesagt, ich beobachte da nur die Fakten und folge meiner Intuition – ich lasse mich jederzeit vom Leben eines Besseren belehren.

 

Der 21.12.12 beschreibt den Zeremonientag, der zugleich die 13 Baktun und den Katun 4 bei 4 Ahau beendet. Aber das Leben geht weiter, und so auch die Zählung – ich vermute, die alten Priester, die von der Inquisisition ermordet wurden, hätten diesen Tzolkin mehr als letzten Zyklus hin zum Jahr ZERO und seinem Höhepunkt gesehen.

 

 

 

Lieben Gruß

 

7 Manik

 

 

 

 

 

http://thegroundcrew.com/hopi_tibetan_prophecies.htm

 

 

Hopi / Tibetan Prophecies — June 29, 2012

 

Kymberlee's Message About Kymberlee

"Help Save Hopi"

Dear Friends,

        My name is Kymberlee Ruff, MFT. I am part Cherokee by ethnicity and also adopted into the Hopi family of Grandfather Martin Gashweseoma. I have been asked to be the "Messenger of the Hopi/Tibetan Prophecy."

 

        The Hopi need our help. The Hopi Reservation exists on three Mesas in the middle of a barren desert. John McCain and John Kyl are trying to push through a bill that would take their water and effectively destroy their civilization. Our planet NEEDS the Hopi and the Hopi cannot continue without water.

 

       PLEASE sign this petition and pass it along to everyone you know.


http://www.avaaz.org/en/petition/Protect_Hopi_Water_Hopi_and_the_
World_Stop_Senate_Bill_2019/?eEsikdb

                                     

 

        I just received this letter from the Traditional Village of Shungopavi:

_________________________________________________________________

       Protect Hopi Water: Hopi and the World: Stop Senate Bill 2019

       Stop the buying and selling of life through water; stop US Senate Bill 2109. We the Hopi are Caretakers of the Earth, of humanity, of all life. We encourage you to join us in protecting the life giving elements in the world for future generations. Without water, we all cease to exist. Buying and selling water, is buying and selling life. This is not a part of the natural balance. Around the world we must join together to stop the destructive path we are currently on and protect life itself.

       The Hopi call on all people from around the world to protect the element of water, life itself, for all people, for all life on this planet.

        We, the Traditional Hopi people as Caretakers of the land are asking you to now come forward in your communities to protect the waters in your area as well as help us stop the United States Senate from passing Senate Bill 2109.

       For the first time in history the True Hopi Leaders of the Mother Village of Shungopavi are speaking to the public. They share a warning for the world that the Prophecies of the their Ancestors is now taking place.

       Each year we plant our Sacred Corn in the dry sand fields of the Arizona desert. Calling for the rain clouds to come and bless our people, our crops and all the world in our Ceremonies. We follow in the footsteps of our Ancestors we have followed for thousands of years.

       We the True Traditional Hopi Indians of Arizona request respectfully an immediate and complete stop to Senate Bill 2109 from being passed. This Bill and its companion Bill will give private corporations the rights to our water with immunity to pollute, waste and sell the element of life itself, water. Your support is needed to stop the prophecies of our Ancestors from unfolding and protect all life on the planet.

        This is a warning to the world, if the waters are taken from our people, the world will dry up.

WE THE HOPI PEOPLE ARE APPOSED TO THIS BILL

Join us in Protecting Life, Protecting the Future and Protecting the Life of Water.

For more information: http://www.traditionalhopi.org
email:
shungopavi@traditionalhopi.org
email:
HopiPetition@traditionalhopi.org 

 


 
mit Weblink
von 7 Manik am 22.09.2012 um 13:42 Uhr (Bearbeitet: 22.09.2012 13:50)

 

Dass die Warnung der Hopi bezüglich des Wassers der Welt nicht von ungefähr kommt, und schon in wenigen Wochen und Monaten dramatischste globale Folgen zeitigen dürfte, zeigen verschiedenste Berichte.

 

Zum einen aus aktuellen Artikeln renommierter Zeitungen, wie z.B. heute, dass der Aralsee, viertgrößter Binnensee der Welt, vom Austrocknen gefährdet ist, oder von vor einer Woche, dass der französische Präsident vorschlug, dass man zentrale Lebensmittelbunker anlegt, oder der hervorragende Wikipedia-Artikel, der – ständig aktualisiert – global zusammen getragen hat, wie die Gletscher der Welt seit Mitte des 18. Jahrhunderts schmelzen und welche Folgen das hat …

 

… ob die Weltbank, eines der wichtigsten Instrumente der Sauronfeller, im August vor Hunger und Aufständen warnt wegen der Missernten, wo südlich der Sahara zum Teil die Lebensmittelpreise sich verdoppelt haben …

 

…es zeigt, dass die Warnung der Hopi höchste Brisanz hat. Es zeigt, dass nicht mehr lange so leicht sein wird wie jetzt, sich ein privates Lebensmittellager aus Grundnahrungsmittel wie Reis, Mehl, Weizen etc. samt Salz, Zucker usw. anzuschaffen, um sich eine gewisse Unabhängigkeit zu sichern von dem Auf und Ab, das uns bevorsteht – nicht nur der Preise, sondern der zunehmenden Kontrolle über Lebensmittel, die uns wohl bevorsteht.

 

…dass diese Lebensmittelkontrolle, wie sie der französische Präsident jetzt vorgeschlagen hat im Sptember 2012, bereits 1969 im Masterplan der Sauronfeller stand, sei hier ebenfalls nochmals aufgezeigt wie deren Behauptung damals, das Wetter kontrollieren zu können (Silvia hat hierzu mal einen Link wegen Chemtrails gelegt. Da sah man z.B. einen Tagesschau-Sprecher, der sagte, dass das was man auf der Wetterkarte sieht mit Wetter nichts zu tun hat, dass da was versprüht wurde), und somit die weltweite Politik, gezielt in bestimmten Regionen, und welche Absichten sie damit verfolgen …

 

…dass also Hollande das jetzt sagt, was die schon vor mehr als 43 Jahren geplant haben, lässt vermuten, dass das bald kommt, dass das künstlich gemacht wird als Teil des Masterplanes, um so bald die Neue Weltordnung einführen zu können. Dass Iran da gerade erst von schlimmem Erdbeben heimgesucht wurde ist da wohl ebenfalls kein Zufall – auch wenn ich noch vor kurzem, vor ich das alles selber kritisch geprüft habe, für eine paranoide Geisteshaltung gehalten hätte. Ich habe versucht, die Fakten so neutral wie möglich zu prüfen, und die sprechen nun mal für sich – dass der Masterplan von 1969 zu über 80% sich bereits erfüllt hat, und von den restlichen 20% etliches im Werden ist, was man an Politikeraussagen sehen kann, wie der hier von Hollande, oder was das Gesetz zur Homo-Ehe mit Ehegattensplitting angeht, oder oder oder.

 

In dem Masterplan hieß es ja, wenn die Transporter in unseren Straßen stehen würden um alles zu verkabeln, dann wüssten Insider, dass dieser Masterplan sozusagen auf der Zielgeraden zur Erfüllung ist. Google street view war somit das Signal, dass die sich in der Endphase der Erfüllung ihrer Pläne befinden. Siehe dazu auch meine letzten Beiträge unter „Maya heute…“ und „Erdmagnetfeld…“

 

 

Ohne alle Paranoia, vollkommen nüchtern betrachtet kann man jedenfalls aufgrund der neuesten Fakten sagen: das Wasser der Welt ist in Gefahr, die freie Verfügbarkeit von Lebensmitteln ebenfalls, die absolute globale Kontrolle aller Menschen ebenso in Reichweite wie der göttliche Befreiungsschlag – alles verdichtet sich auf die nächsten paar Monate, wo dann wohl mit der Wende zu rechnen ist – dass, wir, die Krieger des Lichts, die Oberhand bekommen über jene Diener Saurons, und der Ring der Macht endgültig in den Feuern des Schicksalsbergs verglüht.

 

Viel Zeit bleibt jedenfalls nicht mehr, um sich Lebensmittelmässig auf den Wandel vorzubereiten. Der Waldviertler Seher sah Kriege im gesamten Osten Afrikas voraus, für die Phase die der heißesten bevorsteht. Die extremen Anstiege der Lebensmittelpreise dort ab jetzt sind also wie der Startschuss für Kriege um Wasser und Essen.

 

 

Lieben Gruß

 

7 Manik

 

 

 

 

http://www.zeitkritiker.de/index.php/infocenter/132-was-die-elite-mit-uns-vor-hat/238-der-masterplan-die-aussage-eines-zeugen-teil-i-bis-vi-die-neue-ordnung-der-barbarei

 

Lebensmittelkontrolle


Das Nahrungsangebot würde streng kontrolliert werden. Wenn das Bevölkerungswachstum sich nicht verlangsamen würde, könnten plötzlich Nahrungsmittelknappheiten auftreten, so dass die Leute die Gefahren der Überbevölkerung erkennen würden. Letztendlich, egal, ob sich das Bevölkerungswachstum nun verlangsamt oder nicht, muss das Nahrungsangebot unter zentrale Kontrolle gebracht werden, so dass die Leute genug haben würden, sich selbst ausreichend zu ernähren, aber es nicht reichen würde, um Füchtlinge des Systems auszuhalten.

Mit anderen Worten: hat man einen Freund oder Verwandten, welche nicht [das Band endet abrupt und geht auf Seite zwei weiter]... und der Anbau von eigenem Essen wird verboten werden. Dies wird unter einem Vorwand geschehen. Anfangs erwähnte ich, dass es für alles zwei Gründe geben würde - einmal den angeblichen Grund und einmal den wahren Grund - und der angebliche Grund hier würde sein, dass der Anbau von eigenem Gemüse unsicher sei, dadurch würden sich Krankheiten verbreiten oder etwas in der Art. So wäre die akzeptable Idee, den Verbaucher zu schützen, aber der wahre Grund wäre das Nahrungsmittelangebot einzuschränken und der Anbau von eigenem Essen wäre illegal. Und wenn man trotzdem darauf beharrt, diese illegalen Tätigkeite weiterzuführen, so gilt man als kriminell.

Wetterkontrolle


Anschließend kamen wir zum Wetter. Hierbei gab es abermals ein sehr verblüffendes Statement. Er sagte:

"Wir sind in der Lage oder werden bald in der Lage sein, das Wetter zu kontrollieren."


Er fuhr fort:

"Ich meine damit nicht Iodid-Kristalle in die Wolken einzuführen, um Regen auszulösen, das gibt es schon, ich spreche von wirklicher Kontrolle!"


Und Wetter wurde weiter betrachtet als eine Art Kriegswaffe, eine Waffe, um internationale Poltitik zu beeinflussen. Regen könnte gemacht oder zurückgehalten werden, um bestimmte Regionen unter Kontrolle zu bringen. Zwei Dinge wurden diesbezüglich besonders hervorgehoben. Er sagte:

"Man könnte einerseits Dürre während der Reifezeit verursachen, so dass nichts wächst und andererseits könnte man starken Regen während der Erntezeit verursachen, so dass die Felder zu matschig sind, um die Ernte einzubringen und natürlich könnte man auch beides tun."


Er machte keine Angaben dazu, wie dies bewerkstelligt werden sollte. Es wurde nur angegeben, dass dies entweder schon möglich sei oder man kurz davor stehe, es möglich zu machen.

 

 

http://news.de.msn.com/panorama/schiffe-auf-dem-trockenen-aralsee-droht-völlig-zu-verschwinden

 

 

19 September 2012 | Von Manuela Gotthartsleitner-Wagner/msn.de

Schiffe auf dem Trockenen: Aralsee droht völlig zu verschwinden

Er hatte ursprünglich die Fläche Bayerns, jetzt ist nur noch ein kleiner Rest übrig:

Der Aralsee, früher der viertgrößte Binnensee der Welt, droht vollkommen auszutrocknen. Die Bilder einer Katastrophe.

 

Seither versucht man, zumindest den Nordteil des Sees zu rettet. Der Nachteil ist allerdings, dass das Wasser, das den Nordteil des Sees füllt, im Süden fehlt. Usbekistan, das an der Südhälfte des Großen Aralsees liegt, zeigt sich empört über das Vorgehen. Die Regierung in Kasachstan bekräftigt hingegen, dass es keine Hoffnung gebe, den gesamten See zu retten, wenn Usbekistan nicht auf die Bewässerung entlang des Amu-Darja verzichte.

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:duerre-und-missernten-hollande-will-lebensmittel-bunkern/70089816.html

 

13.09.2012, 08:23

Dürre und Missernten: Hollande will Lebensmittel bunkern

Die Ernten von Getreide, Mais, Weizen und Soja fallen in diesem Jahr schlecht aus. Beobachter fürchten Hungersnöte und Aufstände.

Um solch dramatische Entwicklungen in Zukunft zu vermeiden, propagiert Frankreichs Staatspräsident François Hollande die Schaffung einer weltweiten strategischen Lebensmittelreserve. von Frank Bremser 

 

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat zum dritten Mal in Folge seine Einschätzungen für die weltweite Getreideernte gesenkt. Allerdings fiel die Korrektur der Behörde bei Mais und Weizen deutlich geringer aus als Analysten erwartet hatten, für Soja zeigte sich das USDA hingegen pessimistisch. Die Maisernte wird den Daten zufolge auf den niedrigsten Wert seit sechs Jahren sinken, die Sojaernte auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren.

 

Infolge des USDA-Berichts stieg der Preis für Soja an der Börse in Chicago deutlich an, Weizen und Mais gaben nach. Analysten nannten die Schätzungen zu optimistisch und erwarten für den nächsten Bericht im Oktober eine weitere Korrektur.

 

Wegen der schweren Dürre in den Vereinigten Staaten sowie anderen wichtigen Anbauregionen der Welt sind die Preise für Getreide seit Mitte Juni stark gestiegen. Weizen, Mais und Soja waren teilweise so teuer wie nie zuvor. Angesichts der hohen Preise werden Hungersnöte und Aufstände befürchtet. Hohe Nahrungsmittelpreise gelten als einer der wichtigsten Ursachen für die Aufstände in der arabischen Welt im vergangenen Jahr.

 

http://www.aktuell.ru/russland/news/in_suedrussland_droht_missernte_durch_anhaltende_duerre_32580.html

 

Donnerstag, 26.07.2012

In Südrussland droht Missernte durch anhaltende Dürre

Moskau. Die Rekordgetreideernte von 2011 wird sich in diesem Jahr nicht wiederholen. In 16 Regionen Russlands herrscht Dürre, in neun davon wurde der Notstand ausgerufen. Ein Ernterückgang von 31 Prozent wird erwartet.

Der Notstand wurde unter anderem in den Gebieten Rostow, Stawropol und Wolgograd und in der Teilrepublik Kalmykien ausgerufen. Doch nicht nur die jetzige Dürre ist Schuld an den niedrigen Ernten – alles begann mit starken Frösten im letzten Spätherbst.

„So ein schlechtes Jahr hatten wir seit dem Krieg nicht mehr“
, zitierte der Gouverneur von Krasnodar, Alexander Tkatschow, im Juni einen Vertreter des örtlichen Wetteramtes in seinem Twitter-Blog. Das russische Landwirtschaftsministerium erwartet 31 Prozent weniger Getreide als 2011, als Rekordernten eingefahren worden waren.

 

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-08/lebensmittelpreise-weltbank-duerre

Datum 31.08.2012 Weltbank Lebensmittelpreise steigen wie nie zuvor

Die Weltbank sieht wegen schlechter Ernten die Gesundheit von Millionen Menschen bedroht.

Dürren haben die Preise für Mais, Hirse und Weizen auf Rekordniveau getrieben.

Die Nahrungsmittelpreise sind der Weltbank zufolge von Juni auf Juli im Schnitt um zehn Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr lagen sie um sechs Prozent höher. Neue Rekordstände gab es der Statistik zufolge bei Mais (plus 25 Prozent) und Soja (plus 17 Prozent).

Hinter den Durchschnittswerten verbergen sich erheblich höhere Ausschläge in einzelnen Ländern, vor allem in Afrika.

Die Region südlich der Sahara erlebt die höchsten jemals ermittelten Anstiege bei Mais, zum Beispiel 113 Prozent in Mosambik. Die Sahelzone und Ostafrika werden etwa verdreifachte Preise bei Hirse registriert, zum Beispiel in Südsudan und im Sudan.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Gletscherschmelze

Die Mehrheit aller Gletscher hat in den zurückliegenden Jahrzehnten zum Teil stark an Masse und Fläche verloren.[2] Betroffen sind davon bis auf wenige Ausnahmen alle Regionen, von den Tropen über die mittleren Breiten bis zu den polaren Eiskappen. Die Alpengletscher beispielsweise schrumpften in den vergangenen 150 Jahren etwa um ein Drittel ihrer Fläche. Direkt zu erkennen ist dies an Gemälden, Zeichnungen oder alten Fotografien.

Letztere zeigen eindrucksvoll die unterschiedlichen Gletscherflächen von damals im Vergleich zu heute. Ebenso zu beobachten ist ein Rückgang des Eises in den polaren Gebieten, wo es in den zurückliegenden Jahren vermehrt zum Abbrechen größerer Schelfeise gekommen ist. Wachsende Gletscher wurden zum Ende des 20. Jahrhunderts vor allem in Norwegen, Neuseeland, Island und der östlichen Antarktis beobachtet. Dieser in den 1980er- und 1990er-Jahren kurzzeitig bestehende, auf örtlich veränderte Niederschlagsmuster zurückgehende Trend hat sich allerdings seit ca. 2000 zumindest in den ersten beiden Regionen entweder wieder umgekehrt oder ist zumindest deutlich abgeflacht.[3]


 
... globale Bestandsaufnahme dieses Prozesses, Teil 1 mit Weblink
von 7 Manik am 22.09.2012 um 13:54 Uhr (Bearbeitet: 22.09.2012 14:10)

 Hier aus demselben Wikipedia-Beitrag eine globale Bestandsaufnahm des Prozesses der Gletscherschmelze, der für jeden sichtbar seit Mitte des 18. Jahrhunderts dramatisch zugenommen hat und im Sommer 2012 einen Höhepunkt erreicht hat.   Lieben Gruß 7 Manik  

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Gletscherschmelze

Globale Bestandsaufnahme des Prozesses

 

Die nachfolgende eingehendere Bestandsaufnahme der weltweiten Gletscherschmelze ist dreiteilig gegliedert in mittlere Breiten, tropische Zone und Polarregion. Dem liegt nicht allein die Anlehnung an gängige geografische Unterscheidungsmuster zugrunde, sondern auch die Tatsache, dass für die Eisbildung und Gletscherschmelze in diesen drei Zonen jeweils besondere Voraussetzungen bestehen. Auch hinsichtlich der zu erwartenden Folgen eines fortgesetzten Abschmelzungsprozesses ergeben sich für die künftigen Lebensbedingungen von Menschen spezifische Unterschiede.

 

Gletscher mittlerer Breite

 

Gletscher mittlerer Breite befinden sich entweder zwischen dem nördlichen oder südlichen Wendekreis und einem der Polarkreise. In diesen jeweils 4.785 km breiten Regionen gibt es Gebirgsgletscher, Talgletscher und auf höheren Gebirgen auch kleinere Eiskappen. Alle diese Gletscher befinden sich in Gebirgszügen, u. a. dem Himalaja, den Alpen, den Pyrenäen, den Rocky Mountains, den patagonischen Anden in Südamerika oder auch auf Neuseeland. Je näher die Gletscher dieser Breiten den polaren Regionen sind, desto ausgedehnter und massiver sind sie. Die Gletscher mittlerer Breite sind die in den letzten 150 Jahren am gründlichsten untersuchten. Wie auch die tropischen Gletscher, gehen praktisch alle Gletscher der mittleren Breite zurück und weisen eine negative Massenbilanz auf.

 

Alpen

In den 1970er Jahren gab es in den Alpen etwa 5.150 Gletscher, die eine Fläche von 2.903 km² bedeckten (davon 1342 km² in der Schweiz, 602 km² in Italien, 542 km² in Österreich und 417 km² in Frankreich). Eine Studie über die Entwicklung dieser Gletscher in den Alpen seit 1850 kommt zu dem Ergebnis, dass bis 1970 bereits 35 % der ursprünglich vorhandenen Gletscherfläche verschwunden war und dass sich dieser Schwund bis 2000 auf annähernd 50 % vergrößert hat.[16] Das bedeutet, dass bereits die Hälfte der ehemals von Gletschern bedeckten Fläche durch den Rückgang des Eises freigelegt worden ist.

Der World Glacier Monitoring Service (WGMS) berichtet alle fünf Jahre über Veränderungen des Endpunkts von Gletschern überall auf der Erde.[17] Nach seinem aktuellen Bericht (1995–2000) gingen in den Alpen in diesem 5-Jahres-Zeitraum 103 von 110 untersuchten Gletschern in der Schweiz, 95 von 99 Gletschern in Österreich, alle 69 Gletscher in Italien und alle 6 Gletscher in Frankreich zurück. Der Glaziologe Gernot Patzelt berichtet über 100 vom Österreichischen Alpenverein beobachtete Gletscher, dass durch deren Rückgang derzeit Land freigelegt werde, das seit wenigstens 1.300 Jahren ständig vergletschert war.[14] Gleichzeitig betont er jedoch, dass Funde von Torfen und Baumstämmen belegen, dass diese Gebiete früher teilweise von Lärchenwäldern bedeckt waren und dass die aktuellen Gletscherstände historisch gesehen „nicht außergewöhnlich" seien. Holz- und Torffunde aus den Moränen von Gletschern in den Alpen lassen darauf schließen, dass einige Gletscher im Laufe des Holozän mitunter wesentlich weiter zurückgegangen waren als dies derzeit der Fall ist.[18][19][20] Andere Gletscher sind nachweislich seit wenigstens 5.000 Jahren nicht kleiner gewesen als heute.[21]

 

Die französischen Gletscher gingen in den Jahren 1942–1953 stark zurück, dann dehnten sie sich bis 1980 wieder etwas aus, und seit 1982 schrumpfen sie erneut. Seit 1870 zogen sich z. B. der Argentière-Gletscher und der Mont Blanc-Gletscher um 1.150 m beziehungsweise um 1.400 m zurück. Der größte Gletscher in Frankreich, das Mer de Glace, das heute 11 km lang und 400 m dick ist, hat in den letzten 130 Jahren 8,3 % seiner Länge (~1 km) verloren. Außerdem wurde er im Mittelteil seit 1907 um 27 % (≈ 150 m) dünner. Der Bossons-Gletscher in Chamonix hat sich seit Anfang des Jahrhunderts um 1.200 m zurückgezogen.

 

Eine Studie aus dem Jahr 2005, die 91 Schweizer Gletscher untersuchte, ergab, dass 84 Gletscher sich gegenüber 2004 zurückgezogen hatten und die restlichen 7 keine Veränderung zeigten. Keiner der untersuchten Gletscher dehnte sich aus.[22] Nach dem schweizerischen Gletschermessnetz haben in der Messperiode 2006/07 von 89 ausgewerteten Gletschern 86 weiter an Länge verloren. Zwei veränderten ihre Zungenposition nicht, blieben also stationär und bei einem wurde ein leichter Vorstoß gemessen.[23]

 

 

 

Der Große Aletschgletscher, links im Jahre 1979, in der Mitte im Jahre 1991 und rechts 2002.

 

Die Gletscher in den Alpen ziehen sich heute zudem schneller zurück als noch vor einigen Dekaden. So verlor der Triftgletscher in nur vier Jahren, von 2002 bis 2005, 500 m oder 10 % seiner vorherigen Länge.[24] Der Große Aletschgletscher, der mit einer Länge von 22,9 km der längste Gletscher der Alpen ist, hat sich seit 1870 um knapp 2.800 m zurückgezogen. Seine Rückzugsgeschwindigkeit hat sich ebenfalls erhöht. Seit 1980 sind 965 m geschmolzen.[25] Allein 2006 büßte er fast 115 m an Länge ein (2007 waren es etwa 32 m). Heute hat der Aletschgletscher in etwa die gleiche Ausdehnung wie während des Klimaoptimums der Römerzeit (200 v. Chr. bis 50 n. Chr.).[26] Vor etwa 3.300 Jahren war er während des Bronzezeit-Optimums etwa 1.000 Meter kürzer als heute.[26]

 

Auch der Morteratschgletscher schwindet. Seit dem Anfang der jährlichen Längemessungen 1878 verlor er bis 1995 etwa 2 km seiner Länge. Im Durchschnitt zog sich der Gletscher also um etwa 17 m pro Jahr zurück. In der jüngsten Vergangenheit erhöhte sich die durchschnittliche Abschmelzgeschwindigkeit: Zwischen 1999 und 2005 betrug sie 30 m pro Jahr.[27] Ähnlich wie die Gletscher der Schweizer Alpen zogen sich 1980 in den italienischen Alpen (1989 waren dort ca. 500 km² vergletschert) nur etwa ein Drittel der Gletscher zurück. 1999 waren es 89 %. Und von 2004 bis 2005 haben sich sogar alle Gletscher der italienischen Alpen zurückgezogen.[28]

Szenarien für das 21. Jahrhundert zeigen an, dass bei einer durchschnittlichen Erwärmung um 3 °C bis ins Jahr 2100 die Gletscher der Alpen etwa 80 % der im Zeitraum zwischen 1971–1990 noch vorhandenen Fläche verloren haben könnten. Das entspräche nur noch einem Zehntel der Ausdehnung von 1850. Eine Erwärmung um 5 °C könnte praktisch jeden alpinen Gletscher verschwinden lassen.[29]

 

Die Folgen des Gletscherrückgangs in den Alpen wurden im Juli 2006 besonders durch die Felsabstürze am schweizerischen Eiger sichtbar. Mehr als 500.000 Kubikmeter Felsen stürzten am 13. Juli auf den Unteren Grindelwaldgletscher. Insgesamt gelten bis zu 2 Millionen m3 Gestein mit einem Gewicht von fünf Millionen Tonnen als absturzgefährdet. Ursache für die Abbrüche ist u.a. der Rückgang von Gletschern, die überhängende Bergteile stützten, und das Schmelzen von ständig gefrorenen Gebieten (Permafrost), in denen zerklüftetes Gestein vom Eis wie von Kleber zusammengehalten wurde.

 

Nordeuropa

 

 

Wasserabgabe des Jostedalsbreen im Sommer 2004

Nicht nur in den Alpen, sondern auch in anderen Gebieten Europas schwinden die Gletscher. Die nördlichen Skanden im Norden Schwedens erreichen eine Höhe von bis zu 2.111 m (Kebnekaise). Zwischen 1990 und 2001 gingen dort 14 von 16 in einer Studie untersuchten Gletschern zurück, von den beiden Übrigen wuchs einer und einer blieb stabil.[30] Auch in Norwegen, wo es 1.627 Gletscher gibt, die eine Fläche von ca. 2.609 km² bedecken, ist ein Gletscherrückgang, unterbrochen von einigen Perioden mit Wachstum um 1920, 1925 und in den 1990ern, zu beobachten. In den 1990ern wuchsen 11 von 25 beobachteten norwegischen Gletschern, da die winterlichen Niederschlagsmengen mehrere Jahre in Folge überdurchschnittlich hoch waren.

Seit 2000 gehen die Gletscher aufgrund mehrerer Jahre mit geringen winterlichen Niederschlägen und wegen mehrerer heißer Sommer (2002 und 2003) signifikant zurück. Insgesamt zeigt sich ein starker Rückgang im Anschluss an die 1990er-Jahre. Bis 2005 wuchs nur einer der 25 beobachteten Gletscher, zwei blieben unverändert und die restlichen 22 zogen sich zurück. 2006 war die Massenbilanz der norwegischen Gletscher stark negativ: Von 26 untersuchten Gletschern schwanden 24, einer zeigte keine Längenveränderungen und einer wuchs.[31] Der norwegische Engabreen-Gletscher verkürzte sich z. B. seit 1999 um 185 m . Der Brenndalsbreen und der Rembesdalsskåka haben sich seit 2000 um 276 bzw. 250 m verkürzt. Allein 2004 verlor der Briksdalsbreen 96 m – der größte jährliche Längenverlust dieses Gletschers seit dem Beginn der Messungen im Jahr 1900. Von 1995 bis 2005 wich die Gletscherstirn um 176 m zurück.[32]

 

Asien

Der Himalaya und andere Gebirgsketten in Zentralasien umfassen große Regionen, die vergletschert sind; allein im Himalaya bedecken etwa 6.500 Gletscher eine Fläche von 33.000 km². Diese Gletscher spielen eine zentrale Rolle für die Wasserversorgung arider Länder wie der Mongolei, des westlichen Teils von China, Pakistans und Afghanistans. Wie andere Gletscher weltweit schwinden die asiatischen Gletscher schnell. Der Verlust dieser Gletscher würde enorme Auswirkungen auf das Ökosystem und für die Menschen in dieser Region haben.

 

 

 

Dieses Bild der NASA zeigt die Bildung zahlreicher Gletscherseen am Endpunkt der sich zurückziehenden Gletscher in Bhutan im Himalaya

Ein Bericht des WWF stellte fest, dass 67 % aller Gletscher im Himalaya abschmelzen. Einige Gebiete des Himalayas erwärmen sich fünf mal so schnell wie der globale Durchschnitt. Die Ursachen dafür sind neben dem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen auch große Mengen an Ruß und anderen Partikeln, die bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe und Biomasse entstehen. Diese Partikel absorbieren Solarstrahlung, wodurch Luft erwärmt wird. Diese Schicht erwärmter Luft steigt auf und beschleunigt in den Gebirgen den Rückgang der Gletscher.[33]

 

[34] In China schmolzen zwischen 1950 und 1970 53 % von 612 untersuchten Gletschern.

Nach 1995 befanden sich bereits 95 % im Rückgang. Dies ist ein Anzeichen dafür, dass die Gletscherschmelze in dieser Region zunimmt.[35] Die in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in Hochasien anhaltende Gletscherschmelze zeigte jedoch auch Unterbrüche. Aus dem Inneren Himalaja sind bspw. Gletscherzungenstagnationen bzw. geringe Zungenvorstöße für den Zeitraum von ca. 1970 bis 1980 bekannt [36]. Die Gletscher des chinesischen Gebiets Xinjiang sind seit 1964 um 20 % abgeschmolzen. In diesem Gebiet befindet sich fast die Hälfte der vergletscherten Fläche Chinas.[37]

Ausnahmslos alle Gletscher in der Region um den Mount Everest im Himalaya befinden sich im Rückgang. Der Khumbu-Gletscher in der Nähe des Mount Everest zog sich seit 1953 um etwa 5 km zurück. Auf der Nordseite befindet sich der Rongbuk Gletscher; er verliert jährlich 20 m an Länge. Der etwa 30 km lange Gangotri-Gletscher in Indien, der als Quelle des Ganges gilt, schmolz zwischen 1971 und 2004 jährlich um 27 m ab. In den 69 Jahren von 1935 – 2004 verlor er durchschnittlich 22 m Länge im Jahr.[38][39] Insgesamt ist er in den letzten 200 Jahren um zwei Kilometer kürzer geworden.[40] Durch das Abschmelzen der Gletscher des Himalaya haben sich neue Gletscherseen gebildet. Es besteht die Gefahr, dass diese ausbrechen (Gletscherlauf) und dabei Überschwemmungen verursachen.

 

Im nördlichen Teil des Tianshan, dessen höchster Gipfel 7.439 m hoch ist und das sich auf die Staatsgebiete von China, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan erstreckt, haben die Gletscher, die zur Wasserversorgung dieses ariden Gebiets beitragen, zwischen 1955 und 2000 jedes Jahr fast zwei Kubikkilometer (km³) Eis verloren. Zwischen 1974 und 1990 haben die Gletscher zudem jährlich durchschnittlich 1,28 % ihres Volumens eingebüßt.[41] Gletscher im Ak-Shirak-Gebirge des zentralen Tianshan in Kirgisistan verloren zwischen 1943 und 1977 bereits einen kleinen Teil ihrer Masse. Zwischen 1977 und 2001 haben sie weitere 20 % an Masse verloren.[42]

 

Südlich des Tianshan befindet sich der Pamir, ein weiteres Hochgebirge mit einer Höhe von bis zu 7.719 m. Im Pamir, der sich hauptsächlich in Tadschikistan erstreckt, gibt es viele tausend Gletscher, die zusammen eine Fläche von etwa 1.200 km² bedecken. Sie alle befinden sich im Rückgang. Während des 20. Jahrhunderts haben die Gletscher Tadschikistans 20 km³ Eis verloren. Der 70 km lange Fedchenko-Gletscher, der größte Gletscher Tadschikistans und zugleich der längste nicht polare Gletscher der Welt, hat bereits 1,4 % seiner Länge (knapp 1 km) und 2 km³ Eis während des 20. Jahrhunderts eingebüßt. Auch der benachbarte Skogatch-Gletscher schmilzt: Zwischen 1969 und 1986 hat er 8 % seiner gesamten Masse verloren. Tadschikistan und die anderen Anrainerstaaten des Pamirs sind vom Schmelzwasser der Gletscher abhängig, da es den Wasserstand in den Flüssen während Dürren und in trockenen Jahreszeiten aufrechterhält. Aufgrund der Gletscherschmelze wird kurzfristig mehr, langfristig aber weniger Flusswasser zur Verfügung stehen.[43]

 

 

Diese Gletscher in Neuseeland haben sich in den letzten Jahren stark zurückgezogen.

 

Neuseeland

In Neuseeland, wo eine Fläche von 860 km² vergletschert ist, befinden sich die Gebirgsgletscher seit 1890 allgemein im Rückgang. Seit 1920 hat sich der Rückgang beschleunigt. Zwischen 1994/95 und 2004/05 haben die neuseeländischen Gletscher insgesamt ca. 7,16 km³ Eisvolumen verloren. Das gesamte Eisvolumen beträgt heute etwa 45 km³.[44] Die meisten Gletscher sind messbar dünner geworden, haben sich verkürzt und das Nährgebiet der Gletscher hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts in höhere Lagen verschoben. So hat der Ivory-Gletscher zwischen 1971 und 1975 z. B. 30 m Länge verloren und seine Fläche ist gleichzeitig um etwa 26 % zurückgegangen. Seit den 1980ern haben sich unzählige kleine Gletscherseen hinter den Endmoränen vieler Gletscher gebildet. Satellitenbilder deuten darauf hin, dass sich diese Seen ausdehnen.

 

Einige Gletscher, erwähnenswert sind der Fox- und der Franz-Josef-Gletscher, haben sich periodisch, besonders in den 1990ern, ausgedehnt. Doch in der Gesamtbilanz des 20. Jahrhunderts ist dieses Wachstum gering. Beide Gletscher sind derzeit über 2,5 km kürzer als zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Diese großen, schnell fließenden Gletscher, die an steilen Abhängen liegen, reagieren stark auf kleine Änderungen. Auf einige Jahre mit günstigen Bedingungen, wie erhöhtem Schneefall oder niedrigeren Temperaturen, reagieren diese Gletscher sofort mit schnellem Wachstum. Doch enden diese günstigen Bedingungen, gehen sie wiederum ähnlich schnell zurück.[45] Die Ursache für das Wachstum einiger Gletscher an ein paar Orten war ein kurzzeitiger Wetterwechsel, verbunden mit dem El Niño. Dieser verursachte mehr Niederschlag und bewölktere, kühlere Sommer seit 2002.[46]

 

Nordamerika

 

 

Der Lewis-Gletscher, North Cascades National Park, nach dem Abschmelzen 1990.

Gletscher in Nordamerika liegen hauptsächlich in den Rocky Mountains in den USA und Kanada. Darüber hinaus finden sich Gletscher in verschiedenen Gebirgszügen an der Pazifikküste zwischen dem Norden Kaliforniens und Alaska und einige kleine Gletscher verstreut in der Sierra Nevada in Kalifornien und Nevada (Grönland gehört zwar geologisch zu Nordamerika, wird aber aufgrund seiner Lage auch zur Arktis gezählt). Insgesamt ist in Nordamerika eine Fläche von etwa 276.000 km² vergletschert. Bis auf einige Gletscher, wie den Taku-Gletscher, die ins Meer münden, gehen praktisch alle Gletscher in Nordamerika zurück. Seit Anfang der 1980er-Jahre hat sich die Abschmelzgeschwindigkeit drastisch erhöht und in jeder Dekade schwanden die Gletscher schneller als in der vorherigen.

 

An der Westküste Nordamerikas verläuft die Kaskadenkette von Vancouver (Kanada) bis in den Norden Kaliforniens. Abgesehen von Alaska stellen die mehr als 700 Gletscher der nördlichen Kaskaden (zwischen der Kanadischen Grenze und der Interstate 90 in Zentral-Washington) etwa die Hälfte der vergletscherten Fläche der USA. Diese Gletscher beinhalten so viel Wasser wie alle Seen und Reservoirs im Staat Washington zusammen. Außerdem versorgen sie viele Flüsse und Bäche in den trockenen Sommermonaten mit Wasser in einer Menge von etwa 870.000 m³.

 

 

 

Der Boulder-Gletscher hat sich zwischen 1987 und 2005 um 450 m zurückgezogen.

 

 

 

Der Easton Gletscher (in den Nord-Kaskaden gelegen) verlor zwischen 1990 und 2005 255 m Länge.

 

Bis 1975 wuchsen noch viele Gletscher in den Nord-Kaskaden aufgrund von kühlerem Wetter und gestiegenem Niederschlag zwischen 1944 und 1976. Doch seit 1987 schwinden alle Gletscher der Nord-Kaskaden und die Geschwindigkeit des Rückgangs hat sich seit Mitte der 1970er jedes Jahrzehnt erhöht. Zwischen 1984 und 2005 haben die Gletscher im Durchschnitt mehr als 12,5 m an Dicke und zwischen 20 und 40 % ihres Volumens verloren.[47]

 

Seit 1985 sind alle 47 beobachteten Gletscher der Nord-Kaskaden zurückgegangen. Der Spider-Gletscher, der Lewis-Gletscher (siehe Bild), der Milk Lake-Gletscher und der David-Gletscher sind sogar komplett verschwunden. Besonders stark schmolz auch der White Chuck-Gletscher: Seine Fläche verringerte sich von 3,1 km² im Jahr 1958 auf 0,9 km² im Jahr 2002. Ähnlich der Boulder-Gletscher an der südöstlichen Flanke des Mount Baker: Er verkürzte sich um 450 m von 1978 bis 2005. Dieser Rückgang ereignete sich in einer Periode mit verringertem winterlichen Schneefall und höheren Sommertemperaturen. Die winterliche Schneedecke hat in den Kaskaden seit 1946 um 25 % abgenommen und die Temperaturen haben im gleichen Zeitraum um 0,7 °C zugenommen. Die Schneedecke hat abgenommen, obwohl die winterlichen Niederschläge leicht zugenommen haben. Durch die höheren Temperaturen fällt dieser Niederschlag jedoch vermehrt als Regen und dadurch schmelzen die Gletscher sogar in den Wintern. Im Jahr 2005 befanden sich 67 % der Gletscher in den nördlichen Kaskaden in einem Ungleichgewicht und werden daher die Fortdauer der gegenwärtigen Bedingungen nicht überleben. Diese Gletscher werden eventuell sogar dann verschwinden, wenn die Temperaturen sinken und der Schneefall wieder zunehmen sollte. Es wird erwartet, dass sich die restlichen Gletscher stabilisieren, auch wenn das Klima weiterhin so warm bleibt. Allerdings wird ihre Fläche dann stark abgenommen haben.[48][49]

 

Auch die Gletscher des Glacier Nationalparks in Montana schwinden rasant. Die Ausdehnung jedes Gletschers wurde durch den National Park Service und das US Geological Survey jahrzehntelang abgebildet. Durch den Vergleich von Fotografien aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit aktuellen Bildern gibt es viele Beweise, dass die Gletscher des Nationalparks seit 1850 deutlich zurückgegangen sind. Die größeren Gletscher nehmen heute etwa ein Drittel der Fläche ein, die sie 1850 zum Zeitpunkt ihrer ersten Untersuchung noch eingenommen hatten. Eine Vielzahl kleinerer Gletscher ist sogar vollständig geschmolzen. 1993 nahmen die Gletscher des Nationalparks nur noch eine Fläche von knapp 27 km² ein. 1850 waren es noch etwa 99 km² gewesen.[50] Bis 2030 wird der Großteil des Gletschereises im Glacier Nationalpark vermutlich verschwunden sein, auch wenn die gegenwärtige Klimaerwärmung aufhörte und die Temperaturen wieder abnähmen.[51] Der unten abgebildete Grinnell-Gletscher ist nur ein Gletscher von vielen, die über mehrere Jahrzehnte gründlich mit Fotografien dokumentiert wurden. Die Fotografien demonstrieren deutlich den Rückgang des Gletschers seit 1938.

 

 

 

 

1938 T. J. Hileman GNP

1981 Carl Key (USGS)

1998 Dan Fagre (USGS)

2005 Blase Reardon (USGS)

 

Weiter südlich im Grand-Teton-Nationalpark in Wyoming gibt es trotz semiariden Klimas etwa ein Dutzend kleine Gletscher. Sie alle gingen während der letzten 50 Jahre zurück. Der Schoolroom-Gletscher, der etwas südwestlich des Grand Teton (4.197 m), des höchsten Bergs des Grand-Teton-Nationalparks, liegt, wird vermutlich bis 2025 abgeschmolzen sein.[52] Untersuchungen zeigen, dass die Gletscher des Bridger-Teton National Forest und des Shoshone National Forest der Wind River Bergkette (Wyoming) zwischen 1950 und 1999 etwa ein Drittel ihrer Größe eingebüßt haben. Und Fotografien belegen gar, dass die Gletscher seit den späten 1890ern etwa die Hälfte ihrer Größe verloren haben. Die Geschwindigkeit des Gletscherrückgangs hat sich zudem erhöht: In den 1990ern zogen sich die Gletscher schneller als in jedem vorherigen Jahrzehnt der letzten 100 Jahre zurück. Der Gannett-Gletscher am nordöstlichen Hang des Gannett Peaks, des höchste Bergs Wyomings (4.207 m), ist der größte Gletscher der Rocky Mountains südlich Kanadas. Seit 1929 hat er über 50 % seines Volumens verloren. Die Hälfte des Verlusts fand seit 1980 statt. Die übrigen Gletscher Wyomings werden wahrscheinlich bis Mitte des Jahrhunderts geschmolzen sein.[53]

 

 

Der Athabasca-Gletscher hat sich im letzten Jahrhundert um 1.500 m zurückgezogen

Die Gletscher der kanadischen Rocky Mountains sind im Allgemeinen größer und weiter verbreitet als die Gletscher der Rocky Mountains in den USA. Der recht leicht erreichbare Athabasca-Gletscher geht vom 325 km² großen Columbia-Eisfeld aus. Seit dem späten 19. Jahrhundert hat der Gletscher 1.500 m Länge verloren. Zwischen 1950 und 1980 zog sich der Gletscher nur langsam zurück, seit 1980 ist die Geschwindigkeit des Rückgangs gestiegen. Der Pyto-Gletscher in Alberta, der sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schnell zurückzog, nimmt heute eine Fläche von 12 km² ein. Bis 1966 stabilisierte er sich und seit 1976 geht er wieder zurück.[54] Der Illecillewaet Gletscher im Glacier-Nationalpark in Britisch-Kolumbien hat sich, seit er 1887 zum ersten Mal fotografiert wurde, um etwa 2 km zurückgezogen.

Auch in Yukon, einem Territorium im äußersten Nordwesten Kanadas, ist ein starker Gletscherschwund zu beobachten. Die 1.402 Gletscher in Yukon bedeckten Ende der 50er noch eine Fläche von 11.622 km², 2006 - 2008 waren es noch 9.081 km². In diesen 50 Jahren nahm die Gletscherfläche also um über 20 % ab. Von den 1.402 Gletschern gingen 1.388 zurück oder verschwanden ganz, 10 blieben in ihrer Länge etwa unverändert und 4 wuchsen in diesem Zeitraum.[55]

In Alaska gibt es tausende Gletscher, von denen aber nur relativ wenige benannt sind. Einer von ihnen ist der Columbia-Gletscher in der Nähe von Valdez. Der Gletscher hat in den letzten 25 Jahren 15 km an Länge verloren. Von dem Gletscher kalben Eisberge in die Prince William Sound Bucht. Diese Eisberge waren eine Mitursache für die Exxon Valdez-Umweltkatastrophe. Beim Versuch, einem Eisberg auszuweichen, lief die Exxon Valdez auf das Bligh-Riff auf, und 40.000 Tonnen Rohöl liefen aus.[56] Ein weiterer, der Tyndall-Gletscher, hat sich seit den 1960ern um 24 km zurückgezogen, durchschnittlich also um mehr als 500 m jährlich.[57]

 

 

Der McCarty Gletscher des Harding Icefields 1909 und 2004. 2004 ist der Gletscher auf dem Bild nicht mehr zu erkennen

Nördlich Juneaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Alaska, befindet sich die 3.900 km² große Juneau-Eiskappe. Seit 1946 werden die Auslassgletscher der Eiskappe im Rahmen des „Juneau Icefield Research Program" beobachtet. Von den 18 Gletschern der Eiskappe gehen 17 zurück und einer, der Taku-Gletscher, wächst. 11 der Gletscher sind seit 1948 um mehr als 1 km zurückgegangen, darunter der Antler-Gletscher (5,6 km), der Gilkey-Gletscher (3,5 km), der Norris-Gletscher (1,1 km) und der Lemon-Creek-Gletscher (1,5 km).[58] Der Taku-Gletscher wächst seit 1890: Zwischen 1890 und 1948 wuchs er um etwa 5,3 km und seit 1948 bisher um ca. 2 km.

Auf der Kenai-Halbinsel im südlichen Alaska beheimatet das etwa 1.800 km² große Harding Icefield mehr als 38 Gletscher. Die meisten Gletscher dieses Eisfeldes haben seit 1973 an Länge verloren. Einer von ihnen ist der McCarty-Gletscher. Dieser zog sich zwischen 1909 und 2004 um etwa 20 km zurück. Seine maximale Ausdehnung erreichte der Gletscher um 1850; etwa 0,5 km länger als 1909.[59] Der größte Teil des beobachteten Rückzugs geschah vor 1964 und in den 1970ern dehnte sich der Gletscher aufgrund kühlerer Klimabedingungen sogar etwas aus. Zwischen 1986 und 2002 verlor er ca. 306 m an Länge. Stark ging auch der Skilak-Gletscher zurück: Zwischen 1973 und 2002 zog sich dieser Gletscher, der in einen See mündet, um etwa 3,8 km zurück. Insgesamt verlor das Eisfeld zwischen 1986 und 2002 78 km² vergletscherte Fläche.[60]

Mithilfe von Fernerkundungstechnologien (Laser-Höhenmessung) wurden in Alaska zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1990er starke Dickenverluste von Gletschern gemessen: Die 67 untersuchten Gletscher büßten im Durchschnitt 0,52 Meter Dicke pro Jahr während des Messzeitraums ein. Hochgerechnet auf alle Gletscher Alaskas kam es demnach zu Volumenverlusten von 52 ± 15 km3 Eis pro Jahr. Zwischen Mitte der 1990er und 2001 wurden 28 Gletscher weiter beobachtet. Sie verloren pro Jahr durchschnittlich 1,8 m Dicke. Die Schmelze der Gletscher hat sich also beschleunigt. Wiederum hochgerechnet auf alle Gletscher in Alaska bedeutet dies ein Volumenverlust von 96 ± 35 km3 pro Jahr.[61]

Patagonien

 

 

Der San Rafael-Gletscher 1990 und 2000

In Patagonien, einer über 900.000 km² großen Region in Südamerika, die sich über die südlichen Anden Chiles und Argentiniens erstreckt, lässt sich ein weltweit unvergleichbar schnelles Abschmelzen der Gletscher beobachten.[62] Wissenschaftler glauben, dass, sofern die gegenwärtigen Bedingungen anhalten, einige der Eiskappen in den Anden bis 2030 verschwunden sein werden. Das Northern Patagonian Ice Field etwa, ein Teil der patagonischen Eiskappe, verlor zwischen 1945 und 1975 circa 93 km² vergletscherte Fläche. Zwischen 1975 und 1996 hat es weitere 174 km² verloren, was auf eine sich beschleunigende Abschmelzgeschwindigkeit hindeutet. Der San Rafael-Gletscher, einer der Gletscher dieser Eiskappe, zog sich seit Ende des 19. Jahrhunderts um rund 10 km zurück. Die letzten 3.000–5.000 Jahre blieb er dagegen relativ stabil. Auch die Gletscher des Southern Patagonian Ice Field gehen fast alle zurück: 42 Gletscher schwanden, vier blieben konstant und zwei wuchsen zwischen 1944 und 1986. Am stärksten zog sich der O'Higgins-Gletscher mit 14,6 km zwischen 1975 und 1996 zurück.[63] Der 30 km lange Perito-Moreno-Gletscher ist einer der wenigen Gletscher, die gewachsen sind. Zwischen 1947 und 1996 verlängerte er sich um insgesamt 4,1 km. Derzeit befindet er sich in einem Gleichgewichtszustand, zeigt also keine Längenveränderungen.[64]

Tropische Gletscher

 

 

Die Wendekreise und der Äquator

Tropengletscher befinden sich zwischen dem nördlichen und dem südlichen Wendekreis. Die beiden Wendekreise verlaufen jeweils 2.600 km nördlich und südlich des Äquators. Die tropischen Gletscher sind aus mehreren Gründen ausgesprochen ungewöhnliche Gletscher. Zum einen sind die Tropen der wärmste Bereich der Erde. Außerdem sind die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen gering, wobei die Temperaturen in den Tropen ganzjährig hoch sind. Folglich mangelt es an einer kalten Saison, in der Schnee und Eis akkumulieren können. Und schließlich gibt es in dieser Region nur wenige hohe Berge, auf denen es kalt genug ist, dass sich Gletscher bilden können. Alle Gletscher in den Tropen befinden sich auf isolierten Bergspitzen. Allgemein sind tropische Gletscher also kleiner als andere und reagieren somit empfindlicher und schneller auf Klimaveränderungen. Schon ein kleiner Temperaturanstieg wirkt sich daher unmittelbar auf Tropengletscher aus.[65]

Nördliche und mittlere Anden

 

 

Taulliraju (6.032 m)

In Südamerika, wo sich der Großteil der tropischen Gletscher befindet, stellen Glaziologen einen Gletscherrückgang fest. Mehr als 80 % des Gletschereises der nördlichen Anden ist in kleinen Gletschern von jeweils etwa einem Quadratkilometer Fläche auf die höchsten Berggipfel verteilt. Zwischen 1992 und 1998 wurden der Chacaltaya-Gletscher in Bolivien und der Antizana-Gletscher in Ecuador beobachtet. Beide Gletscher verloren jährlich zwischen 0,6 und 1,4 m Eis. Im gleichen Zeitraum hat der Chacaltaya-Gletscher 67 % seines Volumens und 40 % seiner Dicke verloren. Seit 1940 ist seine Masse um insgesamt 90 % zurückgegangen. 2005 nahm er nicht mal mehr eine Fläche von 0,01 km² ein, 1940 waren es noch 0,22 km².[66] Mittlerweile ist der Gletscher komplett abgeschmolzen.[67] Seit Mitte der 1980er hat sich zudem die Rückzugsgeschwindigkeit beider Gletscher erhöht.[68]

Weiter südlich, in Peru, erreichen die Anden größere Höhen (insbesondere in der Cordillera Blanca). Hier befindet sich etwa die Hälfte der weltweiten tropischen Eismassen, verteilt auf etwa 722 Gletscher, die zusammen eine Fläche von 723 km² bedecken. Die Forschung in dieser Region ist zwar weniger umfassend, doch auch sie deutet auf einen allgemeinen Gletscherrückgang um etwa 7 % von 1977 bis 1983 hin.[69] Zwischen 1970 und 1997 sind schätzungsweise sogar 110 km², also etwa 15 % der Gletscherfläche, verloren gegangen.

Dort befindet sich auch die 44 km² große Quelccaya-Eiskappe, die weltweit größte tropische Eisdecke. Von ihr gehen mehrere Gletscher aus, die alle schwinden. Der größte Gletscher, der Qori Kalis-Gletscher, ging zwischen 1995 und 1998 pro Jahr um 155 m zurück. Zwischen 2000 und 2002 ging er gar um etwa 200 m pro Jahr zurück. Das schmelzende Eis bildet seit 1983 einen großen Gletschersee.[70] Die gesamte Eiskappe hat seit 1978 etwa 20 % ihrer Fläche verloren. Proben nicht fossilisierter Pflanzen, die beim Rückgang der Eiskappe zum Vorschein gekommen sind, deuten darauf hin, dass die Eiskappe zuletzt vor mehr als 5.200 Jahren kleiner als heute war.[71] Bleiben die gegenwärtigen Bedingungen bestehen, wird die Eiskappe laut Lonnie Thompson in etwa 50 Jahren komplett geschmolzen sein.[72]

Afrika

 

 

Der Furtwängler-Gletscher auf dem Kilimandscharo

Fast ganz Afrika befindet sich in den Tropen und Subtropen, so dass seine Gletscher auf zwei abgelegene Berggipfel und das Ruwenzori-Gebirge beschränkt sind. Insgesamt nehmen die Gletscher in Afrika eine Fläche von 10,7 km² ein. Der Kilimandscharo ist mit 5.895 m der höchste Berg Afrikas. Seit 1912 ist die Gletscherbedeckung des Kilimandscharo um 75 % zurückgegangen und das Volumen des Gletschereises hat gar um 80 % abgenommen.[73] Von 1984 bis 1998 hat sich ein Teil der Gletscher um ca. 300 m zurückgezogen.[74] Bleibt diese hohe Abschmelzrate erhalten, werden die Gletscher auf dem Kilimandscharo zwischen 2015 und 2020 verschwunden sein.[75] Im März 2005 stellte ein Bericht fest, dass kaum noch Gletschereis auf dem Berg vorhanden war und dass zum ersten Mal seit 11.000 Jahren Teile des kargen Berggipfels eisfrei geworden waren.[76] Als Ursache für den Rückgang des Gletschers wird vor allem ein beträchtlicher Rückgang der Niederschlagsmenge am Kilimandscharo seit 1880 genannt.[77][78] Diese Erklärung allein ist jedoch unbefriedigend. Aus historischen Aufzeichnungen wird ersichtlich, dass um 1880 außergewöhnlich viel Niederschlag fiel, jedoch vor 1860 Mengen vorkamen, wie sie auch im 20. Jahrhundert normal waren.[79] Der Gletscher existiert außerdem ohne Unterbrechung seit wenigstens 11.700 Jahren und hat seitdem einige besonders schwere Dürren überstanden, wie aus seinen Eisbohrkernen hervorgeht.[80]

In der Nähe des Kilimandscharo-Gipfels befindet sich der Furtwängler-Gletscher. Zwischen 1976 und 2000 hat seine Fläche von 113.000 m² auf 60.000 m² abgenommen.[75] Anfang 2006 fanden Wissenschaftler ein großes Loch in der Nähe des Gletschermittelpunkts. Dieses Loch, welches sich durch den noch 6 m dicken Gletscher bis auf den Felsuntergrund erstreckt, wird vermutlich weiter anwachsen und den Gletscher 2007 in zwei Teile teilen.[73]

Nördlich des Kilimandscharo liegt der Mount Kenya. Dieser ist mit 5.199 m der zweithöchste Berg Afrikas. Auf dem Berg liegen einige kleine Gletscher, die in den letzten 6.000 Jahren sechs Wachstumsphasen durchwandert haben (die beiden letzten in den Jahren 650-850 und 1350-1550).[81] Seit Mitte des 20. Jahrhunderts haben die Gletscher mindestens 45 % ihrer Masse verloren. Nach Untersuchungen des US Geological Survey (USGS) gab es 1900 18 Gletscher auf dem Mount Kenya. 1986 waren davon noch 11 übriggeblieben.[82] Die gesamte von Gletschern bedeckte Fläche hat von ca. 1,6 km² im Jahre 1899 auf 0,4 km² (1993) abgenommen.[83]

Westlich des Kilimandscharo und des Mount Kenya erhebt sich das Ruwenzori-Gebirge auf bis zu 5.109 m. Fotografien belegen einen deutlichen Rückgang der mit Eis bedeckten Flächen im letzten Jahrhundert. Um 1900 gab es auf dem Gebirge noch ein Gletschergebiet von 6,5 km². Dieses ist bis 1987 auf etwa 2 km² und 2003 bis auf ca. 0,96 km² zusammengeschmolzen. Zukünftig könnten die Gletscher des Ruwenzori-Gebirges aber aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit der Kongo-Region langsamer zurückgehen als die Gletscher des Kilimandscharo und des Mount Kenya.[84] Dennoch wird ein vollständiges Abschmelzen der Gletscher innerhalb der nächsten zwei Dekaden erwartet.[85]

Neuguinea

 

 

Eiskappe auf dem Puncak Jaya 1936

 

 

Gletscher auf dem Puncak Jaya 1972. Von links nach rechts: die Northwall Firn, der Meren-Gletscher und der Carstensz-Gletscher; USGS. Mitte 2005 und Animation

Auch auf der mit 771.900 km² zweitgrößten Insel der Erde, Neuguinea, die nördlich von Australien liegt, gibt es fotografische Beweise für einen massiven Gletscherschwund seit der ersten großen Erkundung der Insel per Flugzeug in den 1930er-Jahren. Aufgrund der Lage der Insel in den Tropen schwanken die Temperaturen im Jahresverlauf kaum. Auch die Regen- und Schneemenge ist stabil, ebenso die Wolkenbedeckung. Während des 20. Jahrhunderts gab es keine merkli


 
Teil 2 Globale Bestandsaufnahme
von 7 Manik am 22.09.2012 um 13:58 Uhr (Bearbeitet: 22.09.2012 14:04)

Afrika

 

Der Furtwängler-Gletscher auf dem Kilimandscharo

Fast ganz Afrika befindet sich in den Tropen und Subtropen, so dass seine Gletscher auf zwei abgelegene Berggipfel und das Ruwenzori-Gebirge beschränkt sind. Insgesamt nehmen die Gletscher in Afrika eine Fläche von 10,7 km² ein. Der Kilimandscharo ist mit 5.895 m der höchste Berg Afrikas. Seit 1912 ist die Gletscherbedeckung des Kilimandscharo um 75 % zurückgegangen und das Volumen des Gletschereises hat gar um 80 % abgenommen.[73] Von 1984 bis 1998 hat sich ein Teil der Gletscher um ca. 300 m zurückgezogen.[74] Bleibt diese hohe Abschmelzrate erhalten, werden die Gletscher auf dem Kilimandscharo zwischen 2015 und 2020 verschwunden sein.[75] Im März 2005 stellte ein Bericht fest, dass kaum noch Gletschereis auf dem Berg vorhanden war und dass zum ersten Mal seit 11.000 Jahren Teile des kargen Berggipfels eisfrei geworden waren.[76] Als Ursache für den Rückgang des Gletschers wird vor allem ein beträchtlicher Rückgang der Niederschlagsmenge am Kilimandscharo seit 1880 genannt.[77][78] Diese Erklärung allein ist jedoch unbefriedigend. Aus historischen Aufzeichnungen wird ersichtlich, dass um 1880 außergewöhnlich viel Niederschlag fiel, jedoch vor 1860 Mengen vorkamen, wie sie auch im 20. Jahrhundert normal waren.[79] Der Gletscher existiert außerdem ohne Unterbrechung seit wenigstens 11.700 Jahren und hat seitdem einige besonders schwere Dürren überstanden, wie aus seinen Eisbohrkernen hervorgeht.[80]

 

In der Nähe des Kilimandscharo-Gipfels befindet sich der Furtwängler-Gletscher. Zwischen 1976 und 2000 hat seine Fläche von 113.000 m² auf 60.000 m² abgenommen.[75] Anfang 2006 fanden Wissenschaftler ein großes Loch in der Nähe des Gletschermittelpunkts. Dieses Loch, welches sich durch den noch 6 m dicken Gletscher bis auf den Felsuntergrund erstreckt, wird vermutlich weiter anwachsen und den Gletscher 2007 in zwei Teile teilen.[73]

Nördlich des Kilimandscharo liegt der Mount Kenya. Dieser ist mit 5.199 m der zweithöchste Berg Afrikas. Auf dem Berg liegen einige kleine Gletscher, die in den letzten 6.000 Jahren sechs Wachstumsphasen durchwandert haben (die beiden letzten in den Jahren 650-850 und 1350-1550).[81] Seit Mitte des 20. Jahrhunderts haben die Gletscher mindestens 45 % ihrer Masse verloren. Nach Untersuchungen des US Geological Survey (USGS) gab es 1900 18 Gletscher auf dem Mount Kenya. 1986 waren davon noch 11 übriggeblieben.[82] Die gesamte von Gletschern bedeckte Fläche hat von ca. 1,6 km² im Jahre 1899 auf 0,4 km² (1993) abgenommen.[83]

 

Westlich des Kilimandscharo und des Mount Kenya erhebt sich das Ruwenzori-Gebirge auf bis zu 5.109 m. Fotografien belegen einen deutlichen Rückgang der mit Eis bedeckten Flächen im letzten Jahrhundert. Um 1900 gab es auf dem Gebirge noch ein Gletschergebiet von 6,5 km². Dieses ist bis 1987 auf etwa 2 km² und 2003 bis auf ca. 0,96 km² zusammengeschmolzen. Zukünftig könnten die Gletscher des Ruwenzori-Gebirges aber aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit der Kongo-Region langsamer zurückgehen als die Gletscher des Kilimandscharo und des Mount Kenya.[84] Dennoch wird ein vollständiges Abschmelzen der Gletscher innerhalb der nächsten zwei Dekaden erwartet.[85]

Neuguinea

 

 

Eiskappe auf dem Puncak Jaya 1936

 

 

Gletscher auf dem Puncak Jaya 1972. Von links nach rechts: die Northwall Firn, der Meren-Gletscher und der Carstensz-Gletscher; USGS. Mitte 2005 und Animation

Auch auf der mit 771.900 km² zweitgrößten Insel der Erde, Neuguinea, die nördlich von Australien liegt, gibt es fotografische Beweise für einen massiven Gletscherschwund seit der ersten großen Erkundung der Insel per Flugzeug in den 1930er-Jahren. Aufgrund der Lage der Insel in den Tropen schwanken die Temperaturen im Jahresverlauf kaum. Auch die Regen- und Schneemenge ist stabil, ebenso die Wolkenbedeckung. Während des 20. Jahrhunderts gab es keine merklichen Veränderungen der Niederschlagsmengen. Dennoch hat sich die mit 7 km² größte Gletscherdecke auf dem Puncak Jaya, dem mit 4.884 m höchsten Berg der Insel, verkleinert: Die 1936 geschlossene Eisdecke hat sich auf mehrere kleinere Gletscher aufgeteilt. Von diesen Gletschern zogen sich der Meren- und der Carstenszgletscher zwischen 1973 und 1976 um 200 m bzw. 50 m zurück. Auch die Northwall Firm, ein weiterer großer Rest der Eiskappe auf dem Puncak Jaya, spaltete sich seit 1936 in mehrere Gletscher. Das Ausmaß der Gletscherschmelze in Neuguinea wurde 2004 durch Bilder des Satelliten IKONOS deutlich. Zwischen 2000 und 2002 verloren die East Northwall Firm demnach 4,5 %, die West Northwall Firm 19,4 % und der Carstensz-Gletscher 6,8 % ihrer Masse. Der Meren-Gletscher verschwand irgendwann zwischen 1994 und 2000 sogar völlig.[86] Auf dem Gipfel des Puncak Trikora, mit 4.750 m Höhe der zweithöchste Berg Neuguineas, existierte ebenfalls eine kleine Eisdecke, die allerdings schon zwischen 1939 und 1962 vollständig verschwand.[87]

 

Polare Regionen

Die Lage der Polargebiete

Trotz ihrer Wichtigkeit für den Menschen enthalten die Gebirgs- und Talgletscher der mittleren Breite und der Tropen nur einen geringen Anteil des Gletschereises auf der Erde. Etwa 99 % allen Süßwassereises befindet sich in den großen polaren und subpolaren Eisschilden der Antarktis und Grönlands. Diese kontinentalen Eisschilde, die 3 km dick oder dicker sind, bedecken einen Großteil der polaren und subpolaren Landmassen. Wie Flüsse aus einem riesigen See fließen zahlreiche Gletscher vom Rand der Eisschilde in den Ozean und transportieren dabei riesige Mengen Eis.

 

In den vergangenen Jahren wurde die Beobachtung und Messung von Eisschilden erheblich verbessert. Noch 1992 glaubte man, dass die jährliche Massenbalance beispielsweise der Antarktis in einer Bandbreite von −600 Gt bis zu +500 Gt liege. Heute sind die Schätzwerte wesentlich präziser. Die Eisschilde von Grönland und der Antarktis verlieren aktuell zusammen etwa 125 Gigatonnen an Masse pro Jahr. Dabei beiträgt der Verlust Grönlands 100 Gt und der der Westantarktis 50 Gt. Die Ostantarktis nimmt etwa 25 Gt an Masse zu.[88] Die verbesserten Beobachtungen können also die gegenwärtige Lage recht präzise erfassen. Probleme bereiten der Wissenschaft heutzutage vor allem unverstandene Dynamiken in Eisschilden und Gletschern. Diese machen eine verlässliche Modellierung von Veränderungen in der Zukunft sehr schwierig.[89]

Antarktis

 

 

Der Larsen B-Eisschelf zerbricht. Im Bild dargestellt ist der US-Bundesstaat Rhode Island mit seiner Fläche von 4.005 km² zum Vergleich.

 

In der Antarktis erhöhte sich die mittlere Temperatur seit dem 19. Jahrhundert um geschätzte 0,2 °C.[90] Die erste vollständige Schwerkraft-Analyse über den gesamten antarktischen Eisschild zeigte, dass im Beobachtungszeitraum zwischen April 2002 und August 2005 der jährliche Verlust an Eismasse durchschnittlich 152 (± 80) km3 betrug.[91] Bei den Niederschlägen lässt sich zwar eine erhebliche Variabilität, jedoch kein eindeutiger Trend feststellen. Wird der gesamte Kontinent betrachtet, besteht wenigstens seit den 1950er-Jahren keine dauerhafte und signifikante Veränderung des Schneefalls. Zwischen 1985 und 1994 war besonders im Innern der Antarktis die Niederschlagsmenge gestiegen, während sie in den Küstengebieten teilweise abgenommen hatte. Dieser Trend kehrte sich dann praktisch exakt um, so dass zwischen 1995 und 2004 bis auf drei exponierte Regionen fast überall weniger Schnee fiel, stellenweise bis zu 25 %.[92]

 

Besonders drastisch wurde der Eisverlust der Antarktis deutlich bei der Auflösung großer Teile des Larsen-Schelfeises. Genau betrachtet besteht das Larsen-Schelfeis aus drei einzelnen Schelfen, die verschiedene Bereiche an der Küste bedecken. Diese werden (von Nord nach Süd) Larsen A, Larsen B und Larsen C genannt. Larsen A ist der kleinste und Larsen C der größte der Schelfe. Larsen A löste sich bereits im Januar 1995 auf, Larsen C ist derzeit anscheinend stabil. Die Auflösung des Larsen-B-Schelfs wurde zwischen dem 31. Januar und dem 7. März 2002 festgestellt, an dem er mit einer Eisplatte von 3.250 Quadratkilometer Fläche endgültig abbrach. Bis zu diesem Zeitpunkt war Larsen B während des gesamten Holozäns für über 10.000 Jahre stabil. Demgegenüber bestand der Larsen-A-Schelf erst seit 4.000 Jahren.[93]

 

Der Pine-Island-Gletscher im Westen der Antarktis, der in die Amundsen-See fließt, verdünnte sich von 1992 bis 1996 um 3,5 ± 0,9 m pro Jahr und hat sich im gleichen Zeitraum um etwa 5 km zurückgezogen.[94] Der Volumenverlust des Gletschers hat sich in den letzten zehn Jahren vervierfacht: Von -2,6 ± 0,3 km³ pro Jahr (1995) auf -10,1 ± 0,3 km³ pro Jahr im Jahre 2006.[95] Auch der benachbarte Thwaites Gletscher verliert an Masse und Länge.[96] Und auch am Dakshin Gangotri-Gletscher lässt sich ein Rückgang beobachten: Zwischen 1983 und 2002 zog er sich pro Jahr durchschnittlich um 0,7 m zurück. Auf der Antarktischen Halbinsel, dem einzigen Teil der Antarktis, der über den südlichen Polarkreis hinausragt, befinden sich hunderte zurückgehende Gletscher. Eine Studie untersuchte 244 Gletscher der Halbinsel. 212 oder 87 % der Gletscher gingen zurück und zwar im Durchschnitt um insgesamt 600 m von 1953 bis 2003. Am stärksten zog sich der Sjogren Gletscher mit etwa 13 km seit 1953 zurück. 32 der untersuchten Gletscher wuchsen. Das durchschnittliche Wachstum betrug 300 m pro Gletscher und ist damit deutlich geringer als der massive beobachtete Rückgang.[97]

 

Island

Auf Island liegt die 8.100 km² große Vatnajökull-Eiskappe. Der Breiðamerkurjökull-Gletscher, einer der Gletscher der Vatnajökull-Eiskappe, hat sich zwischen 1973 und 2004 um 2 km verkürzt. Anfang des 20. Jahrhunderts erstreckte sich der Gletscher bis 250 m in den Ozean hinein. Bis 2004 hat sich das Ende des Gletschers drei Kilometer landeinwärts zurückgezogen. Dadurch hat sich eine schnell wachsende Lagune gebildet, in der sich Eisberge befinden, die vom Gletscher abbrechen („kalben“). Die Lagune ist etwa 110 m tief und hat ihre Größe zwischen 1994 und 2004 nahezu verdoppelt. Seit 2000 gehen von den 40 Gletschern der Vatnajökull-Eiskappe alle bis auf einen zurück.[98] In Island gingen von 34 untersuchten Gletschern zwischen 1995 und 2000 mit 28 der Großteil zurück, vier waren stabil und zwei wuchsen.[99]

 

Kanadisch-arktischer Archipel

Auf den Kanadisch-arktischen Archipeln gibt es etliche beachtliche Eiskappen. Dazu zählen die Penny- und Barneseiskappen auf der Baffininsel (mit 507.451 km² die fünftgrößte Insel der Welt), die Byloteiskappe auf der Bylot-Insel (11.067 km²) und die Devoneiskappe auf der Devon-Insel (55.247 km²). Diese Eiskappen verdünnen sich und ziehen sich langsam zurück. Die Penny- und Barneseiskappen haben sich zwischen 1995 und 2000 jährlich in geringeren Höhen (unter 1.600 m) um über 1 m verdünnt. Insgesamt haben die Eiskappen der kanadischen Arktis zwischen 1995 und 2000 jährlich 25 km³ Eis verloren.[100] Zwischen 1960 und 1999 hat die Devoneiskappe hauptsächlich durch Verdünnung 67 ± 12 km³ Eis verloren. Die Hauptgletscher, die vom Rand der östlichen Devoneiskappe ausgehen, haben sich seit 1960 um 1–3 km zurückgezogen.[101] Die Simmoneiskappe auf dem Hazen-Hochland auf der Ellesmere-Insel hat seit 1959 47 % ihrer Fläche eingebüßt.[102] Bleiben die gegenwärtigen Bedingungen bestehen, so wird das verbleibende Gletschereis auf dem Hazen-Hochland um 2050 verschwunden sein.

 

Spitzbergen

Nördlich Norwegens befindet sich die Insel Spitzbergen des Svalbard-Archipels zwischen dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean, die von vielen Gletschern bedeckt ist. Der Hansbreen-Gletscher auf Spitzbergen z. B. zog sich zwischen 1936 und 1982 um 1,4 km zurück. Weitere 400 m Länge verlor er zwischen 1982 und 1998.[103] Auch der Blomstrandbreen hat sich verkürzt: In den vergangenen 80 Jahren hat die Länge des Gletschers um etwa 2 km abgenommen. Seit 1960 zog er sich durchschnittlich mit 35 m pro Jahr zurück, wobei sich die Geschwindigkeit seit 1995 erhöht hat.[104] Der Midre Lovenbreen-Gletscher hat zwischen 1997 und 1995 200 m Länge verloren.[105]

Grönland

 

 

Satellitenaufnahme des Jakobshavn Isbræ. Die farbigen Linien markieren den fortschreitenden Rückzug der Kalbungsfront des westgrönländischen Gletschers seit 1850 bis 2003.

 

Die Temperaturen im Süden der größten Insel der Welt sind seit Mitte des 20. Jahrhunderts besonders stark gestiegen, nämlich um 2,5 °C. In der Folge kam es zu rapiden Veränderungen in der Dynamik der grönländischen Gletscher. Im Vergleich von Messungen aus dem Zeitraum von 2002 bis 2004 hat sich die Gletscherschmelze zwischen 2004 und 2006 verdoppelt, also in nur zwei Jahren. Der Massenverlust in Grönland beträgt nach verschiedenen Messungen zwischen 239 ± 23 km3 und 440 km3 pro Jahr.[106][107] Besonders deutlich wurde dieser Verlust im Jahr 2005, als an der Ostküste Grönlands eine neue Insel namens Uunartoq Qeqertoq (auf Englisch Warming Island) entdeckt wurde. Nachdem eine große Menge Festlandeis geschmolzen war stellte sich heraus, dass es sich bei Uunartoq Qeqertoq nicht um eine mit dem Festland verbundene Halbinsel handle, wie zuvor angenommen worden war.

 

 

An einzelnen Gletschern Grönlands zeigt sich eine überraschende Dynamik. Zwei der größten Gletscher der Insel, der Kangerlussuaq und der Helheim, die zusammen 35 % zum Massenverlust Ostgrönlands in den vergangenen Jahren beigetragen haben, wurden von einem Team um den Glaziologen Ian Howat detaillierter untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Schmelzrate der beiden Gletscher zwischen 2004 und 2005 verdoppelt hatte. Bis 2006 war der Massenverlust dann wieder auf den Wert von 2004 zurückgegangen.[108] Ein solches Verhalten war von Gletschern bislang unbekannt, und es verdeutlicht die Ungewissheit, mit welcher Geschwindigkeit der grönländische Eisschild in den nächsten Jahrzehnten weiter abtauen wird.

 

Folgen

Unter den Folgen der weltweiten Gletscherschmelze werden hier diejenigen beiden Kernprobleme näher beschrieben, die am empfindlichsten in das natürliche Ökosystem eingreifen und die für die Lebensbedingungen eines noch kaum abschätzbaren Anteils der Weltbevölkerung künftig maßgeblich beeinflussen dürften: der Anstieg des Meeresspiegels und Wassermangel. Auswirkungen anderer Art, etwa solche auf den Gletschertourismus, sind demgegenüber von nachgeordneter Bedeutung. Weiterführende Informationen finden sich in den Artikeln

Folgen der globalen Erwärmung in Deutschland, Folgen der globalen Erwärmung in Europa, Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis und Folgen der globalen Erwärmung in der Antarktis.

 

 

Anstieg des Meeresspiegels

Hauptartikel: Meeresspiegelanstieg

Zwischen 1993 und 2003 stieg der Meeresspiegel um 3,1 mm pro Jahr, bei einer Fehlergrenze von ± 0,7 mm.[109] Der zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen IPCC schätzt in seinem 2007 veröffentlichten Vierten Sachstandsbericht, dass der grönländische Eisschild mit 0,21 (± 0,07) mm und die Antarktis mit 0,21 (± 0,35) mm zum bislang beobachtbaren Meeresspiegelanstieg beigetragen haben. Schmelzende Gletscher haben mit 0,77 (± 0,22) mm hierbei einen wesentlichen Anteil. Nach verschiedenen Szenarien des IPCC sind bis 2100 Erhöhungen des Meeresspiegels zwischen 0,19 m und 0,58 m möglich, ein Wert der ausdrücklich ohne den möglicherweise ansteigenden Beitrag von den schwer zu modellierenden Eisschilden Grönlands und der Antarktis ausgeht.[8]

 

 

Zwischen 1993 bis 2010 stieg der Meeresspiegel um 3,2 mm pro Jahr. Dies sind 50 % mehr, als im Durchschnitt des 20. Jahrhunderts gemessen wurde.

Ein im Laufe des 21. Jahrhunderts als unwahrscheinlich erachtetes vollständiges Abschmelzen des grönländischen Eisschildes würde den Meeresspiegel um etwa 7,3 m anheben.[110] Die 25,4 Millionen km³ Eis der gesamten Antarktis könnte im Falle eines Abschmelzens zu einer Erhöhung um ca. 57 m führen;[111] Klimamodellen zufolge wird die Eismasse der Antarktis jedoch im Laufe 21. Jahrhunderts eher zunehmen denn abnehmen und somit den Anstieg des Meeresspiegels mindern.[112][8] Die weltweit knapp 160.000 Gletscher beinhalten mit einem Volumen von 80.000 km³ etwa so viel Wasser wie die 70 Eiskappen (100.000 km³) und könnten so den Meeresspiegel um 24 cm (Eiskappen: 27 cm) steigen lassen.[113]

 

Auch ohne das Verschwinden der Eisschilde sind die Folgen für die betroffenen Menschen dramatisch. Zu den Ländern, die durch einen Anstieg des Meeresspiegels am stärksten gefährdet sind, gehören Bangladesch, Ägypten, Pakistan, Indonesien und Thailand, die derzeit alle eine große und relativ arme Bevölkerung aufweisen.[114] So leben z. B. in Ägypten rund 16 % der Bevölkerung (ca. 12 Millionen Menschen) in einem Gebiet, das schon bei einem Anstieg des Meeresspiegels von 50 cm überflutet werden könnte, und in Bangladesch wohnen über zehn Millionen Menschen nicht höher als 1 m über dem Meeresspiegel.[115] Bei einem Meeresspiegelanstieg um 1 m müssten nicht nur sie, sondern insgesamt 70 Millionen Menschen in Bangladesch umgesiedelt werden, falls bis Ende des Jahrhunderts nicht in Küstenschutz investiert wurde. Außerdem würde sich durch den Landverlust und die Erhöhung des Salzgehaltes im Boden die Reisernte halbieren mit schweren Folgen für die Nahrungssicherheit.[116]

 

Ohne Gegenmaßnahmen würden bei einem Anstieg des Meeresspiegels um 1 m weltweit 150.000 km² Landfläche dauerhaft überschwemmt werden, davon 62.000 km² küstennaher Feuchtgebiete. 180 Millionen Menschen wären betroffen, und 1,1 Billionen Dollar Schäden an zerstörtem Besitz wären nach heutigen Zahlen zu erwarten.[117] Unterhalb eines Anstiegs von 35 cm ließe sich dieser mit entsprechenden Küstenschutzmaßnahmen ebenso handhaben wie der bereits verzeichnete Anstieg um 30 cm seit 1860, vorausgesetzt die betroffenen Länder investieren in benötigtem Umfang in ihre Infrastruktur. Effektiver Küstenschutz kostet Berechnungen zufolge in mehr als 180 der weltweit 192 betroffenen Länder bis zum Jahr 2085 weniger als 0,1 % des BIP, kräftiges Wirtschafts- und moderates Bevölkerungswachstum in den zugrundeliegenden Szenarien vorausgesetzt.[118]

 

Abfluss des Schmelzwassers

In einigen Regionen ist im Jahresverlauf das Schmelzwasser der Gletscher zeitweilig die Haupt-Trinkwasserquelle, weshalb ein lokales Verschwinden von Gletschern schwere Folgen für die Bevölkerung, Landwirtschaft und wasserintensive Industrien haben kann.[119] Hiervon werden besonders asiatische Städte im Einzugsbereich des Himalaya[120] und südamerikanische Siedlungen betroffen sein.

Durch die Gletscherschmelze nimmt die von den Flüssen geführte Wassermenge kurzfristig zu. Die zusätzlich freiwerdende Wassermenge aus den Himalaya-Gletschern hat beispielsweise zu einer Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität in Nordindien geführt.[121] Längerfristig - es wird erwartet, dass die Gletscher der Nordhemisphäre bis 2050 durchschnittlich 60 % an Volumen verlieren werden[122][8] - wird der Rückgang der verfügbaren Wassermenge wahrscheinlich schwerwiegende Folgen (z.B. für die Landwirtschaft) haben.[123] Als weitere Folge kann es zur zunehmenden Hochwassergefahr an den Ufern der Flüsse kommen. So sammeln sich am Himalaya auf den Gletschern die Schneemassen verstärkt im Sommer während des Monsun an. Ziehen sich die Gletscher zurück, wird der Niederschlag in immer höheren Lagen des Himalaya kurzfristig als Regenwasser oder zur Schneeschmelze abfließen, statt wie bisher für längere Zeit als Eis vor Ort zu verbleiben.

 

 

Die ecuadorianische Hauptstadt Quito beispielsweise erhält einen Teil ihres Trinkwassers aus einem rasch schrumpfenden Gletscher auf dem Vulkan Antizana. La Paz in Bolivien ist genauso wie viele kleinere Siedlungen abhängig vom Gletscherwasser. Große Teile der landwirtschaftlichen Wasserversorgung in der Trockenzeit werden durch Schmelzwasser sichergestellt.[124] Eine weitere Folge ist das Fehlen von Wasser in den Flüssen welche die zahlreichen Wasserkraftwerke des Kontinents antreiben. Die Geschwindigkeit der Veränderungen veranlasste die Weltbank bereits dazu, Anpassungsmaßnahmen für Südamerika ins Auge zu fassen.[125]

In Asien ist Wasserknappheit kein unbekanntes Phänomen. Ebenso wie weltweit, wird auch auf dem asiatischen Kontinent ein erheblicher Anstieg des Wasserverbrauchs erwartet. Dieser ansteigende Bedarf trifft in Zukunft auf immer weniger verfügbares Wasser aus den Gletschern des Himalaya. In Indien hängt die Landwirtschaft des gesamten Nordteils vom Schicksal der Gebirgsgletscher ab. Ebenfalls sind Indiens und Nepals Wasserkraftwerke bedroht, chinesische Feuchtgebiete könnten verschwinden und der Grundwasserpegel wird sinken.[126]

 

Ausbrüche von Gletscherseen

Beim Abschmelzen der Gletscher brechen in Gebieten mit hoher Reliefenergie wie dem Himalaya oder den Alpen unablässig Felsen und Geröll ab. Dieses Geröll sammelt sich am Ende des Gletschers als Moräne und bildet einen natürlichen Wall. Der Wall verhindert das Abfließen des Schmelzwassers, so dass hinter ihm ein fortlaufend größer und tiefer werdender Gletschersee entsteht. Wird der Wasserdruck zu groß, kann der Wall plötzlich brechen, wobei große Mengen Wasser freigesetzt werden und katastrophale Überschwemmungen verursacht werden können (Gletscherlauf). Das Phänomen der Gletscherseeausbrüche ist zwar nicht neu, durch die Gletscherschmelze erhöht sich jedoch die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens in vielen Gebirgsregionen.[127] In Nepal, Bhutan und Tibet hat sich die Anzahl von Gletscherseeausbrüchen bereits von 0,38 pro Jahr in den 1950ern auf 0,54/Jahr in den 1990ern erhöht.[128]

 

In Nepal befinden sich gemäß topografischen Karten, Luftbildern und Satellitenaufnahmen 2323 Gletscherseen. In Bhutan wurden im Jahre 2002 insgesamt 2674 gezählt. Davon wurden 24 (in Nepal 20) für Menschen als potenziell gefährlich eingestuft, darunter der Raphstreng Tsho. 1986 war er Messungen zufolge 1,6 km lang, 0,96 km breit und 80 m tief. Bis 1995 wuchs der Gletschersee auf eine Länge von 1,94 km, eine Breite von 1,13 km und eine Tiefe von 107 m an. Ein in der Nähe liegender Gletschersee ist der Luggye Tsho; bei dessen Durchbruch 1994 verloren 23 Menschen ihr Leben.[129] In Nepal brach am 4. August 1985 der Dig Thso durch und verursachte eine bis zu 15 m hohe Flutwelle, die fünf Menschenleben forderte, 14 Brücken, ein kleines Wasserkraftwerk und viele Wohnhäuser zerstörte.[130] Zwischen 1985 und 1995 haben in Nepal weitere 15 größere Gletscherseen ihre Wälle durchbrochen.

 

Gegenmaßnahmen

Umfang und Bedeutung des verstärkten Gletscherrückgangs in Verbindung mit den zu beobachtenden und noch zu erwartenden teilweise drastischen Folgen verdeutlichen die Notwendigkeit, ihm mit Maßnahmen der Ressourcenkonservierung, steigender Wassereffizienz und besonders mit effektivem Klimaschutz entgegenzuwirken. Möglichkeiten zur besseren Ausnutzung des vorhandenen Wassers finden sich etwa in Methoden nachhaltiger Landwirtschaft,[131] während Klimaschutz auf die Einsparung von Treibhausgasen setzen muss, wie sie im Kyoto-Protokoll erstmals völkerrechtlich verbindlich festgelegt worden sind.

Auf örtlicher Ebene werden in der Schweiz neuerdings Möglichkeiten erprobt, dem Gletscher-Skitourismus eine Perspektive zu erhalten, indem man Gletscherareale zwischen Mai und September mit einem Spezialvlies gegen Sonneneinstrahlung und Wärmezufuhr großflächig abdeckt. Auf die begrenzten Zwecke bezogen, sind erste Versuche am Gurschengletscher erfolgreich verlaufen. Für das Phänomen der globalen Gletscherschmelze ist ein solcher Ansatz aber auch aus der Sicht des in die Aktivitäten am Gurschengletscher einbezogenen Glaziologen Andreas Bauder ohne Bedeutung.[132]

 

Dieser Artikel wurde am 26. Juli 2007 in dieser Version in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen

Diese Seite wurde zuletzt am 12. September 2012 um 06:14 Uhr geändert.

 


 
mit Weblink
von 7 Manik am 03.12.2012 um 09:58 Uhr (Bearbeitet: 03.12.2012 10:01)

 Die Warnung der Hopi aus 2012, dass das Wasser der Welt in Gefahr sei, schien mir vor kurzem eine allgemeine zu sein – der Hinweis auf einen schleichenden Prozess, der sich über Jahrzehnte hinzieht, und der nach Aussage von Maya-Ältesten dazu führt, dass in den 20er Jahren zwei Drittel der Menschheit kein sauberes Trinkwasser mehr hat, wenn das so weitergeht.

Nun aber sind neue Informationen hinzugekommen, die aufhorchen lassen - denn sie werden nicht nur das politische und wirtschaftliche Beziehungsgeflecht der Welt massiv verändern, insbesondere zwischen USA und dem ölverkaufenden Nahen Osten – sondern auch in Bezug auf unser Trinkwasser!!!

Beide Präsidentschaftskandidaten in USA betonten, dass sie darauf dringen, dass die USA bald autark wird, was Energieversorgung angeht.

Nun wird deshalb ein neues Verfahren massiv eingesetzt, um Öl aus Mineralien zu pressen - und das wirkt sich extrem negativ auf das Trinkwasser aus!

Ob die Hopis das wussten?

Außerdem verändert es natürlich massiv die Weltordnung, wenn der Nahe Osten nicht mehr die Versorgungskammer Nr. 1 für den Wohlstand der USA ist. Die werden wohl ausgezutzelt zurück gelassen, mit all den Konflikten, die die USA dort verursacht haben, aber dann ohne Geld.

Lieben Gruß

7 Manik

 

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1383397

Politik: Amerika wird weltgrößter Ölproduzent

Berlin - Die Vereinigten Staaten stehen kurz davor, wieder Ölförderland Nummer eins zu werden. 'In fünf Jahren werden die USA größter Ölproduzent der Welt sein, vor Saudi-Arabien und Russland', sagte Fatih Birol, Chefökonom der Internationalen Energieagentur (IEA), der Süddeutschen Zeitung. Grund ist die wachsende Förderung des sogenannten unkonventionellen Öls, das mit großem Aufwand an Energie und Chemie aus dem Gestein gelöst wird - während viele konventionelle Ölfelder ihre besten Jahre schon hinter sich haben.

 

Auch beim Erdgas prognostiziert die Internationale Energieagentur eine massive Trendwende, ebenfalls durch unkonventionelle Fördermethoden.

 

Zwischen 2015 und 2020 dürften die USA hier Russland als bislang größten Erdgas-Förderer der Welt überholen, heißt es im jüngsten Weltenergie-Ausblick der Organisation. Der jährlich erscheinende Bericht wurde am Montag in London vorgestellt.

Nach Auffassung von Experten hat der Öl- und Gasboom in den USA weitreichende Konsequenzen.

 

Derzeit kostet ein Fass der Nordsee-Sorte Brent gut 108 Dollar, amerikanisches Leichtöl 86 Dollar. Bei Preisen oberhalb von 80 Dollar gilt das unkonventionelle Öl als wirtschaftlich förderbar.

 

 

Die Internationale Energieagentur sieht die USA schon 2017 vor Saudi-Arabien und Russland. Dank unkonventioneller Techniken wird die Supermacht auch das meiste Erdgas fördern


Nach Auffassung von Experten hat der Öl- und Gasboom in den USA weitreichende Konsequenzen auch für die Geopolitik.

 

Hatten die USA als Importeur von Öl und Gas bislang stets großes Interesse an der Stabilität im Nahen und Mittleren Osten, könnte dieses Motiv nun in den Hintergrund treten.

 

'Das ist eine Veränderung, die sich auch auf die Außen- und Sicherheitspolitik auswirkt', sagte Birol.

 

'Dass die USA nach Dekaden der Abhängigkeit kein Öl mehr von dort beziehen, wird ihren Blick auf die Region verändern.'

 

Die Entwicklung erschüttere somit 'die Grundfesten des globalen Energiesystems'.

 

Sowohl Präsident Barack Obama als auch sein Herausforderer Mitt Romney hatten im Wahlkampf für mehr Unabhängigkeit von Energieimporten geworben.

Begünstigt wird die Entwicklung durch konstant hohe Preise für Erdöl.

 

'Ein Preisband zwischen 80 und 100 Dollar ist langfristig gut vorstellbar', sagt auch Michael Bräuninger, Rohstoffexperte am Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut. Die IEA geht bis 2035 von einem Anstieg auf 125 Dollar je Fass aus, die Inflation schon herausgerechnet.

Während Öl damit ungeachtet der neuen Funde teuer bliebe, dürfte der Gaspreis weltweit fallen.

 

Derzeit kostet Erdgas in Europa fünfmal so viel wie in den USA.

 

Durch wachsenden Handel auch mit verflüssigtem Erdgas dürfte diese Differenz aber schrumpfen, erwartet die Energieagentur.

 

Allerdings sind die unkonventionellen Fördermethoden wegen der Folgen etwa für das Trinkwasser umstritten.

 

Auch die Energieagentur warnt vor Euphorie angesichts der neuen Gas- und Ölmengen - aus noch anderen Gründen. Um den Klimawandel unter Kontrolle zu halten, müsse vor allem der Verbrauch fossiler Rohstoffe rapide sinken, forderte die Organisation. Zwei Drittel der möglichen Energieeinsparungen blieben nach wie vor ungenutzt; und das, obwohl sie sich rechnen.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-11/klimawandel-weltbank-bericht

Die Weltbank hat vor dramatischen Folgen einer weiteren Erderwärmung gewarnt. Im Moment steuere die Welt auf eine Situation zu, in der die globale Durchschnittstemperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um vier Grad steigen werde. Der Wert liegt weit über dem offiziellen Ziel von höchstens zwei Grad, auf das die Staaten der Welt sich vor einigen Jahren im Rahmen der Klimakonferenzen der Vereinten Nationen verständigt haben.

Eine um vier Grad wärmere Welt berge "Risiken außerhalb der Erfahrungen unserer Zivilisation", teilte das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) anlässlich der Veröffentlichung der Studie mit. Wissenschaftler des PIK und von Climate Analytics hatten den Bericht für die Weltbank erstellt. Mit ihrer Untersuchung bestätigen sie Prognosen anderer Wissenschaftler. Noch bestehe allerdings die Chance, eine Erderwärmung von mehr als zwei Grad zu verhindern.

Wenn die Temperatur weit über zwei Grad steige, "laufen wir Gefahr, Kipp-Punkte im Erdsystem zu überschreiten", sagte PIK-Direktor Hans-Joachim Schellnhuber. So könne zum Beispiel das kilometerdicke Eisschild Grönlands schmelzen, mit entsprechenden Folgen für den Anstieg des Meeresspiegels. Schellnhuber zufolge würde die Schmelze Jahrtausende lang dauern, könnte aber schon bald unwiderruflich beginnen. "Der einzige Weg, dies zu vermeiden, ist ein Bruch mit den vom Zeitalter fossiler Brennstoffe geprägten Mustern von Produktion und Konsum." Ein solcher Bruch wird allerdings umso teurer, je später er kommt.

 

 

Dem PIK zufolge sind bereits heute die Folgen des Klimawandels zu spüren. Die Hitzewelle des Jahres 2010 habe in Russland beispielsweise vorläufigen Schätzungen zufolge Tausende von Opfern gefordert, die Ernten um ein Viertel verringert und 15 Milliarden Dollar Schaden verursacht. In einer um vier Grad wärmeren Welt sei das in Teilen der Erde "die neue Normalität".

Dann sei außerdem mit einem deutlichen Anstieg des Meeresspiegels zu rechnen, mit Hitzewellen, einer Zunahme von Wirbelstürmen und dem Aussterben ganzer Arten.

Auch die globale Ernährungssicherheit wäre gefährdet. Dem PIK zufolge reagieren wichtige Getreidesorten "überaus empfindlich" auf höhere Temperaturen. Das könne zu großflächigen Ernteausfällen führen. Dürren oder Überschwemmungen könnten die Lage noch erschweren.

Weltbankpräsident Jim Yong Kim forderte mit Blick auf die Studie "aggressive" Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. "Die Zeit ist sehr, sehr knapp", sagte er bei der Vorstellung des Berichts. "Eine um vier Grad wärmere Welt kann und muss verhindert werden. Wir müssen die Erwärmung auf zwei Grad begrenzen." Würden Versprechen zum Kampf gegen den Klimawandel nicht eingehalten, könnte die Erderwärmung schon in den 2060er Jahren vier Grad Celsius betragen. 


 
Der Aufruf der Hopis - AKTUELLER DENN JE
von 7 Manik am 01.04.2018 um 10:27 Uhr

Durch den morgen bevorstehenden unkontrollierten Absturz der chinesischen Raumstation Tiangong 1, was "Himmelspalast" heisst, erfullt sich das neunte und letzte Zeichen der Hopi. Meine Empfehlung:Schaut euch das ij den Nachrichten an ...laut Hopi findet das mit grossem Knall statt wenn sie zur Erde fallt und erscheint dann als BLAUER STERN.