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von 7 Manik am 08.08.2012 um 11:38 Uhr (Bearbeitet: 08.08.2012 11:48)

 

Dass das Bundesverfassuungsgericht in letzter Zeit etliche Entscheidungen traf, mit denen sie aufzeigte, dass die Bundesregierung nicht verfassungsgem√§√ü arbeitet, ist schockierend genug – gerade den Parteien, die sich um besten und liebsten den Anschein der b√ľrgerlich reinen Weste geben wollen. Das f√§llt in der Politlandschaft immer massiver auf –mit¬† umso mehr Spannung wird die Entscheidung vom 12. September 2012 zum Eilantrag wegen ESM und Fiskalpakt erwartet.

 

Dass Deutschland aber nun auch in einem Atemzug mit Syrien und Saudi-Arabien genannt wird, weil die schwarz –gelbe Koalition seit geschlagenen neun Jahren sich weigert, ein internationales Abkommen zur Bek√§mpfung von Korruption bei Parlamentariern zu unterschreiben – das stinkt m√§chtig faul.

 

Da muss eine internationale Kommission uns abmahnen, dennoch passiert nichts. Da m√ľssen die gr√∂√üten deutschen Konzerne eine Art Abmahnung verfassen, weil sie den Imageschaden f√ľrchten …

 

… deshalb sollte man das im Auge behalten. Wenn die sich so auffallend und massiv dagegen wehren, dann muss da wohl einiges dahinter stecken, was sie zu bef√ľrchten haben – und das passt genau zu meinen letzten Beitr√§gen hier – wo es ja auch einfach unfassbar ist, dass ein Land, dem die Schuld an beiden Weltkriegen gegeben wird, und das nicht zuletzt deshalb klare Gesetze hat, die die Ausfuhr von Waffen in Krisengebieten verbietet, nur 70 Jahre nach dem letzten Weltkrieg drittgr√∂√üter Waffenexporteur der Welt wird ist schon allerhand.

 

Dass dieses Land mit den Kriegsgewinnern, den Alliierten, mit in den engsten Kreis der Weltsicherheitstates aufgenommen wird, vor allen anderen L√§ndern, ist mehr als kurios (5 +1 –Rat der UN).

 

Aber dass nun auch noch eiin¬† Verteidigungsminister Thomas de Maizere in Geheimtreffen beschlossen hat, sich √ľber die deutschen Gesetze hinweg zu setzen und aktiven L√§ndern der Kriegstreiberei wie Saudi-Arabien und indirekt syrischen Dschihad-Rebellen den „Deutschen Exportschlager“ Leopold 2-Panzer zu liefern, ist vollkommen unfassbar.

 

Dass das Volk da nicht Sturm l√§uft und auf die Stra√üe geht ist ebenso unbegreiflich, wie dieses nicht unterzeichnete Korrupitonsabkommen …

 

Es ist wohl ein seltsamer Zufall oder nicht, dass Deutschland da weltweit heraus sticht Рund mit eben jenem Panzer-Bestell-Land Saudi-Arabien in einem Atemzug genannt wird, das die Vorherrschaft der Sunniten in der Nah-Ost-Region mit diesen Panzern zu erlangen sucht, und mit Syrien, wo diese Panzer zur Erreichung dieses Zieles von Saudi-Arabien hingeschoben werden, an Söldner und Dschihadisten Рdas alles ist nicht mehr zu begreifen.

 

Was ist mit den deutschen Aktivisten los? Pennen die alle, seit Occupy in Frankfurt einpacken musste? Sind die zu sehr damit besch√§ftigt, dar√ľber zu diskutieren, „wer den Abwasch macht“ statt √ľber den wichtigsten Einsatz ihres Lebens, der eigentlich nun anst√ľnde???

 

Im Folgenden habe ich aus verschiedensten Zeitumngsmeldungen das Wichtigste raus gnommen, um uns hier im Schnellverfahren einen Einblick zu geben:

Was ist los in Deutschand derzeit, und was ist los im Nahen Osten? Und wie h√§ngt unser Schicksal mit deren zusammn? Nat√ľrlich erhebt das keinen Anspruch auf Vollst√§ndigkeit. Wer mehr Details will hat die entsprechenden Links dazu.

 

Jetzt geht es um ALLES Рund wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

 

 

Lieben Gruß

 

7 Manik

 

http://www.welt.de/fernsehen/article108517637/Es-war-ein-Fehler-die-Griechen-aufzunehmen.html

 

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:uno-konvention-deutschland-blockiert-abkommen-gegen-korruption/70073799.html

Merken   Drucken   08.08.2012, 10:00 Schriftgröße: AAA

Uno-Konvention: Deutschland blockiert Abkommen gegen Korruption

Nur wenige L√§nder haben das Uno-Abkommen gegen Korruption noch nicht ratifiziert - Deutschland ist eines von ihnen, ebenso wie Syrien und Saudi-Arabien. Konzernchefs f√ľrchten deswegen einen Imageschaden f√ľr die deutsche Wirtschaft. Sie fordern den Bundestag auf, schnell zu handeln.

 

 

F√ľhrende deutsche Konzernchefs appellieren an den Bundestag, das Uno-Abkommen gegen Korruption so schnell wie m√∂glich in Kraft zu setzen.

"Das Ausbleiben der Ratifizierung schadet dem Ansehen der deutschen Wirtschaftsunternehmen", hei√üt es in einem Schreiben an alle Fraktionschefs, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Ein demokratisches Land wie Deutschland m√ľsse international glaubw√ľrdig sein und d√ľrfe sich nicht unn√∂tig angreifbar machen.

Zu den mehr als 30 Unterzeichnern der Initiative gehören die Chefs von Siemens , Daimler , Allianz , Bayer , Eon , Deutsche Bank , Commerzbank , Deutsche Telekom , Linde  und Metro .

 

Das bereits vor neun Jahren unterzeichnete Abkommen verpflichtet die Unterzeichner, gegen korrupte Amtstr√§ger vorzugehen und bei solchen Delikten international eng zusammenzuarbeiten. Inzwischen haben √ľber 160 Staaten die Konvention ratifiziert.

 

Nur wenige Länder, darunter Deutschland, Syrien und Saudi-Arabien, haben das bislang nicht getan.

Die schwarz-gelbe Koalition blockiert bislang die Ratifizierung. Begr√ľndet wird dies mit dem im deutschen Recht unzureichend geregelten Straftatbestand der Abgeordnetenbestechung.

 

Durch eine Versch√§rfung w√ľrden die Parlamentarier nach Ansicht von Union und FDP in der freien Aus√ľbung ihres Mandats gehindert.

 

Die Konzernchefs riefen das Parlament auf, mit einer Neuregelung nicht l√§nger zu warten. "Integre Abgeordnete brauchen sich vor sch√§rferen Regelungen nicht zu f√ľrchten", wird gemahnt.

 

Die Staatengruppe gegen Korruption des Europarats (Greco) hatte Deutschland schon im April aufgefordert, unverz√ľglich seine Regeln im Kampf gegen Bestechung an internationale Standards anzupassen.

 

Daf√ľr hatte die Organisation der Bundesregierung eine Frist bis Ende Juni gesetzt, die jedoch erfolglos verstrichen ist. Greco erw√§gt, deswegen eine Kommission nach Deutschland zu schicken.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Golfkrieg

 

Zweiter Golfkrieg

 

Datum

2. August 1990 bis 5. März 1991

Ort

Irak und Kuwait

Casus Belli

irakische Invasion in Kuwait

Ausgang

Irak annulliert Annexion Kuwaits

Konfliktparteien

Irak 1963  Irak

Kuwait  Kuwait
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Saudi-Arabien  Saudi-Arabien
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich
weitere Alliierte

Befehlshaber

Saddam Hussein

H. Norman Schwarzkopf, Jr.

Truppenstärke

650,000

956,600

Verluste

20,000–35,000 get√∂tet, 75,000 verwundet

Koalition: 392 getötet, 776 verwundet; Kuwait: 1.200 getötet

Der Zweite Golfkrieg (auch Erster Irakkrieg genannt; englisch (First) Gulf War oder Gulf War I, arabisch¬†‏-1( 'D.DJ, 'D+'FJ)‎) begann mit der gewaltsamen Annexion Kuwaits durch den Irak am 2.¬†August 1990.

 

Ab dem 16.¬†Januar 1991 begann eine Koalition angef√ľhrt von den Vereinigten Staaten und legitimiert durch die Resolution 678 des UN-Sicherheitsrates mit Kampfhandlungen zur Befreiung Kuwaits.

In Bezug auf die verwendeten R√ľstungsg√ľter und den Mobilisierungsgrad der Kriegsparteien war der Zweite Golfkrieg der schwerste Krieg seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, auch im Vergleich zum Koreakrieg. Dar√ľber hinaus zeichnete sich der Krieg durch die ungew√∂hnlich asymmetrische Verteilung der Kriegsopfer, die einseitige Verf√ľgung des Kriegsendes und den hohen Grad an mittelbaren Umweltsch√§den aus.[1]

Besonderheiten wies der Zweite Golfkrieg auch f√ľr die Verh√§ltnisse des zeitgen√∂ssischen Nahen Ostens auf, da dies den ersten Konflikt darstellte, in dem arabische Staaten gegeneinander aktiv Krieg f√ľhrten.

Des Weiteren waren die drei nichtarabischen Staaten der Region – Israel, der Iran und die T√ľrkei – unmittelbar von den Ereignissen innerarabischer Politik betroffen und unmittelbar an ihnen beteiligt.

Drittens stellte der Zweite Golfkrieg den ersten milit√§rischen Gro√üeinsatz der Vereinigten Staaten, von zwei eingeschr√§nkten Operationen im Libanon (Libanonkrise 1958 und 1982–1984) abgesehen, im Nahen Osten dar.[2]

F√ľr das Ereignis und den Ablauf des Zweiten Golfkrieges war das Ende des Kalten Krieges als eine sicherheitspolitische Konvention und als Epoche der Weltgeschichte von unmittelbarer Bedeutung.

Der Krieg selbst hatte √ľber die Kriegssch√§den hinaus Auswirkungen auf die zahlreichen Aspekte der internationalen und der irakischen Politik, vor allem auf die Kriegsf√ľhrung und die politische Rolle der Medien in den beteiligten westlichen Staaten.

Der Kabelsender CNN etablierte sich so durch seine anhaltende Berichterstattung aus dem Krisengebiet als international bekanntes Massenmedium.

 

 

Deutschlands tödlicher Exportschlager: Der Kampfpanzer "Leopard 2"

 

 

Sonntag, 05. August 20122012-08-05 09:53:58

"Keine Veränderung der Richtlinien"Minister verteidigt Waffenexport

Deutsche R√ľstungsgesch√§fte sorgen immer wieder f√ľr Diskussionen. Verteidigungsminister de Maizi√®re wendet sich nun aber gegen eine √Ąnderung der Exportpolitik.

 

Bei den Entscheidungen spiele nicht nur die Menschenrechtslage eine Rolle, so der Minister. Ohnehin w√ľrde nicht aus jeder Exportgenehmigung gleich eine Lieferung.

Bilderserie Milliarden f√ľr das Milit√§r Planet der Waffen

 

 

In der Debatte um m√∂gliche Panzergesch√§fte mit Saudi-Arabien, Indonesien und Katar hat sich Verteidigungsminister Thomas de Maizi√®re gegen eine √Ąnderung der R√ľstungsexportpolitik ausgesprochen. "Es gibt keine Ver√§nderung der R√ľstungsexportrichtlinien", sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag".

Er wies darauf hin, dass der Bundessicherheitsrat bei der Genehmigung von R√ľstungsexporten neben der Menschenrechtslage auch die regionale Stabilit√§t und die Partnerschaft der betroffenen L√§nder im Auge behalten m√ľsse.

De Maizi√®re, der dem geheim tagenden Bundessicherheitsrat seit 2005 angeh√∂rt und seitdem nach eigener Aussage "an allen Entscheidungen mitgewirkt" hat, wies darauf hin, dass nicht jeder Exportgenehmigung auch eine Lieferung folge. "Ich kann Ihnen sagen, ohne die Geheimhaltung zu verletzen, dass aus vielen Anfragen an den Bundessicherheitsrat dann sp√§ter nie ein R√ľstungsgesch√§ft wird."

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Die Stellung der Bundesrepublik als weltweit drittgr√∂√üter Waffenexporteur erkl√§rte de Maizi√®re mit Lieferungen an Nato-Staaten. An die gehe "die ganz gro√üe Masse dieser R√ľstungsg√ľterexporte". Der schrumpfende Absatzmarkt der Wehrindustrie in Deutschland spiele f√ľr Entscheidungen √ľber Exportgenehmigungen keine Rolle, sagte de Maizi√®re. Dies w√§re eine "unzul√§ssige Verkn√ľpfung".

Die Anfrage Saudi-Arabiens, Indonesiens und Katars zum Kauf des Kampfpanzers Leopard II hatte eine Debatte um die deutsche R√ľstungsexportpolitik ausgel√∂st.

 Insbesondere das Geschäft mit Saudi-Arabien ist umstritten. Kritiker verweisen auf die schlechte Menschenrechtslage in dem ultrakonservativen Königreich, das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die schiitische Minderheit und die angespannte Lage mit dem Nachbarn Iran.

http://www.n-tv.de/politik/Geschaefte-mit-dem-Tod-article6735576.htm

 

 

(Foto: picture alliance / dpa)

Sonntag, 15. Juli 20122012-07-15 15:59:10

FDP will Waffenexporte erleichtern "Geschäfte mit dem Tod"

Die Koalition hat ein neues Streitthema:

 

Das FDP-gef√ľhrte Wirtschaftsministerum will angeblich die Regeln f√ľr R√ľstungsexporte lockern um den Waffenhandel zu f√∂rdern.

 

Doch die Union pocht auf "Restriktion".

 

Die Opposition ist schlicht entsetzt.

 

http://www.zeit.de/2012/27/Proteste-Arabien

 

Rohstoffe sind in der arabischen Welt nicht nur das Schmieröl der Revolution, sondern mancherorts auch das Mittel ihrer Verhinderung.

Das K√∂nigshaus in Saudi-Arabien warf 2011 √ľber Hundert Milliarden Dollar unters Volk, um der Verdrossenheit vor allem junger Saudis abzuhelfen.

Doch verschafft Geld allein keine Sicherheit. Mit behutsamen, manchmal kaum sichtbaren Reformen versucht der 88-j√§hrige K√∂nig Abdullah seine Dynastie √ľber die revolution√§ren Zeiten zu retten. Er hatte dabei einen reaktion√§ren Gegenspieler im Kronprinzen Nadschef, der trotz seiner relativen Jugendlichkeit mit 78 Jahren nun vor Abdullah gestorben ist.

Der neue Kronprinz Salman gilt als Pragmatiker. Und schon d√ľrfen saudische Frauen zu den Olympischen Spielen nach London reisen, was unter Nadschef ganz ausgeschlossen schien.

 

http://www.i-24-s.com/geraeumtes-protestcamp-in-frankfurt-occupy-wird-unsichtbar-spiegel-online/

Zudem verlor es seine Bedeutung als zentraler Ort des Diskurses. In den Gr√ľnderwochen von Occupy hatte es noch regelm√§√üig Vollversammlungen gegeben. Auf diesen hatten die Bewohner und Besucher zum Beispiel Ideen diskutiert, wie die Bev√∂lkerung die Gesellschaft st√§rker mitgestalten kann.

“Doch schon im Fr√ľhjahr hatten manche, die diese Diskussionen vorantrieben, das Camp verlassen”, sagt einer, der regelm√§√üig im Camp war. “Es wurde immer seltener dar√ľber diskutiert, wie man direkte Demokratie leben kann, und immer √∂fter dar√ľber, wer den Abwasch macht.”

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/anschlag-am-sinai-dschihadisten-bauen-praesenz-auf-der-halbinsel-aus-a-848461.html

Dschihadisten nutzen das Chaos in √Ągypten, um ihre Pr√§senz auf der Sinai-Halbinsel auszubauen. Experten f√ľrchten nach dem j√ľngsten Anschlag, dass eine neue Operationsbasis f√ľr das Terrornetzwerk al-Qaida entstehen k√∂nnte - direkt an der Grenze zu Israel und am strategisch wichtigen Suezkanal.

Tel Aviv bef√ľrchtet, dass Radikal-Islamisten aus dem benachbarten Gaza-Streifen den Sinai verst√§rkt als Plattform f√ľr Angriffe auf Israels S√ľden nutzen.

M√∂glicherweise wird Tel Aviv nun erneut Ziele im Gaza-Streifen bombardieren. Im Fr√ľhjahr 2012 reagierte Israel auf Raketenabsch√ľsse aus dem Sinai mit Luftangriffen auf radikal-islamistische Ziele im Gaza-Streifen.

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak bezeichnete den j√ľngsten Vorfall als "Weckruf" f√ľr √Ągyptens Regierung.

http://www.stern.de/politik/ausland/nach-angriff-auf-grenzposten-usa-bieten-aegypten-hilfe-bei-der-sicherung-des-sinai-an-1873440.html

Die Muslimbruderschaft glaubt dagegen an eine Verstrickung des israelischen Geheimdienstes Mossad in den Angriff. Es handele sich um den Versuch, die Arbeit von Pr√§sident Mohammed Mursi zu hintertreiben, hie√ü es am Montag auf der Internetseite der Muslimbr√ľder.

Es sei zwingend erforderlich, die Vereinbarungen zwischen √Ągypten und Israel zu √ľberpr√ľfen.

Der Regierungschef des Gazastreifens, Ismail Hanija von der radikalislamischen Hamas, erkl√§rte, dass Israel die Verantwortung f√ľr die Attacke trage. Der Angriff sei ver√ľbt worden, "um die neue √§gyptische F√ľhrung zu st√∂ren und um Unruhe an der Grenze zu schaffen und so die Bem√ľhungen zunichte zu machen, die (israelische) Belagerung des Gazastreifens zu beenden". Kein Pal√§stinenser wolle √Ągypter t√∂ten.

Der Fall belastet die Beziehungen des bevölkerungsreichsten arabischen Landes zu Israel wie zu den Palästinensern.

http://www.stern.de/politik/ausland/iran-macht-usa-fuer-syrien-geiseln-verantwortlich-1873377.html

 

7. August 2012, 11:14 Uhr

Teheran hat die USA f√ľr das Schicksal der in Syrien entf√ľhrten Iraner verantwortlich gemacht. Das ergebe sich aus der Unterst√ľtzung des Landes f√ľr die bewaffneten syrischen Rebellen.

Die Entf√ľhrer hatten zuvor mit der Hinrichtung der Geiseln gedroht, sollten die Artillerieangriffe fortgesetzt werden.

http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-entfuehrung-von-iranern-in-syrien-assads-engstem-verbuendeten-kommen-zweifel-1.1435078

Von Katar, das den Aufstand mit Geld und angeblich auch Waffen befeuert, verlangt Teheran ebenso Vermittlung in dem Fall wie von der T√ľrkei, die der Freien Syrischen Armee, einer aus Deserteuren rekrutierten Rebellentruppe, erlaubt, von ihrem Territorium aus zu¬†operieren.

Die Rebellen drohen, weitere Geiseln umzubringen

Offiziell dementiert Iran, etwa in Person von Verteidigungsminister Ahmed Vahidi, √ľberhaupt milit√§risch in Syrien aktiv zu sein. Ein General der Revolutionsgarden hatte allerdings Ende Mai der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Isna best√§tigt, Angeh√∂rige der f√ľr Auslandseins√§tze zust√§ndigen Eliteeinheit Quds-Brigaden w√ľrden in Syrien "dazu beitragen, einen Genozid zu¬†verhindern".

Iran selbst soll es inzwischen eine heftige Kontroverse innerhalb der F√ľhrung des Regimes geben, ob das Festhalten an Assad und die Unterst√ľtzung f√ľr sein Regime noch die richtige Strategie ist. Das berichtete ein westlicher Diplomat aus der Region der S√ľddeutschen Zeitung, der Zugang zu entsprechenden Geheimdienstinformationen hat. Nach seinen Angaben gab es in den vergangenen Wochen mehrere heftige Debatten in Irans Nationalen Sicherheitsrat Irans dar√ľber, der Chamenei eine Empfehlung unterbreiten¬†soll.

 

Dschalili soll daf√ľr geworben haben, sich auch "auf den Tag danach" vorzubereiten, also auf einen m√∂glichen Sturz des Assad-Regimes. Und zu diesem Zeitpunkt waren weder der syrische Premier Riad Hidschab noch der Assad nahestehende General Manaf √ľbergelaufen. √Ąhnlich wie Au√üenminister Salehi bei einem anderen Treffen habe er sich daf√ľr eingesetzt, auch Kontakte zu "freundlichen Elementen" in Syrien aufzunehmen, die entweder nicht zum Kern des Regimes geh√∂ren oder gar der Opposition¬†nahestehen.

Das Au√üenministerium in Teheran bem√ľht sich seit Sommer 2011, m√∂gliche neue politische F√ľhrer au√üerhalb von Assads engstem Machtzirkel zu identifizieren; in Paris kam es zu vereinzelten Treffen iranischer Diplomaten mit Vertretern der syrischen Opposition. Zugleich bef√ľrworten die beiden, die Unterst√ľtzung f√ľr Assad zu¬†beschneiden.

Die Gegenposition vertrat laut dem Diplomaten der Geheimdienstchef der Revolutionsgarden, Hossein Taeb und auch Geheimdienstminister Heidar Moslehi.

Es gebe seit mindestens einem Jahr eine Kontroverse √ľber die Syrien-Politik in Iran, sagt er. Bislang l√§sst sich jedoch kein Kurswechsel in Teheran¬†ausmachen.

Ayatollah Chamenei, m√§chtigster Mann in Iran, betonte erst j√ľngst: "Wir werden die syrische Regierung weiterhin unterst√ľtzen, besonders wegen ihres Widerstands gegen das zionistische Regime", Irans abwertende Bezeichnung f√ľr den Erzfeind¬†Israel.

 

http://www.dw.de/dw/article/0,,16149614,00.html

 

Syrien sei in der Region eine "unentbehrliche Säule" des Widerstandes gegen die USA und Israel. Teheran werde niemals zulassen, dass diese "Achse des Widerstandes" zerschlagen werde.

 

"Die USA und andere L√§nder, die die Rebellen unterst√ľtzen, versuchen, den Iran direkt in den syrischen Konflikt hineinzuziehen und ihn einer Konfrontation mit den arabischen Staaten n√§herzubringen", behauptet der iranische Au√üenamtssprecher Ramin Mehmanparast.

 

Das wahrscheinliche Szenario eines Sturzes der Regierung Assad vor Augen bereite es Teheran nun zunehmend Sorge, dass sich die Kontakte zu den Muslimbr√ľdern wie auch zu anderen sunnitischen islamistischen Gruppen massiv verschlechtert h√§tten. Nun f√ľrchte man, bald √ľberhaupt keinen Kontakt mehr nach Syrien zu haben. Das w√ľrde dann auch die Beziehungen zur libanesischen Hisbollah, Irans halbstaatlichem Verb√ľndeten im Libanon, massiv erschweren.

 

Zusammen mit dem Irak w√§re es die einzige schiitische Macht in der Region - und damit gegen√ľber den sunnitischen Nachbarn in einer relativ schwachen Position. Will es neue St√§rke gewinnen, kann es diese kaum mehr auf eine religi√∂se Basis stellen.

 

Seine k√ľnftigen Beziehungen zu den Nachbarstaaten muss es darum anders begr√ľnden. Das h√§tte aber auch auf Irans eigenen Charakter als islamische Republik enorme Auswirkungen.

 

Darum, erkl√§rt Udo Steinbach, muss Iran versuchen, die konfessionelle Spaltung innerhalb der Region zu √ľberbr√ľcken. Den Ausgang des syrischen B√ľrgerkriegs k√∂nne Iran kaum mehr beeinflussen. Wohl aber k√∂nne das Land versuchen, einer religi√∂sen Aufheizung der Politik entgegenzuwirken, die von Syrien k√ľnftig wom√∂glich ausgehen k√∂nnte.

 

Teheran muss mit seiner Religionspolitik aufpassen, das sieht auch Walter Posch so.

Denn wenn sich in Syrien neue politisch-religi√∂se Energien entfachten, k√∂nnten diese auch auf die iranischen Sunniten √ľbergreifen - und die stellten die zweitgr√∂√üte konfessionelle Gruppe Irans.

 

 

Dies alles wei√ü man auch in Teheran. Ganz unabh√§ngig davon, ob die in Damaskus Entf√ľhrten nun harmlose Pilger oder Agenten des iranischen Geheimdienstes sind: Im Kampf gegen die Aufst√§ndischen spielt Iran eine sehr riskante Karte. Denn verliert Assad den syrischen Machtkampf, sieht sich Teheran einer √ľberm√§chtigen, ihm wenig freundlich gesonnenen sunnitischen Nachbarschaft gegen√ľber.

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegyptens-armee-feuert-nach-erneuten-angriffen-in-sinai-raketen-ab-a-848804.html

 

 

Der Konflikt zwischen Terroristen und der √§gyptischen Armee auf der Halbinsel Sinai wird sch√§rfer. Schon wieder haben mutma√üliche Islamisten Sicherheitskr√§fte attackiert. Die Armee schl√§gt mit Raketen und Hubschraubern zur√ľck, 20 Menschen sollen get√∂tet worden sein

 

Es sei das erste Mal seit dem Krieg gegen Israel 1973 gewesen, dass die ägyptischen Streitkräfte in dem Gebiet Raketen eingesetzt hätten, berichtete die Nachrichtenagentur dapd.

Erst am Sonntag hatten unbekannte Bewaffnete auf der Halbinsel Sinai 16 ägyptische Soldaten in der Nähe des palästinensischen Gaza-Streifens getötet. Anschließend waren mehrere Angreifer mit einem erbeuteten gepanzerten Fahrzeug nac


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