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von 7 Manik am 08.08.2012 um 11:38 Uhr (Bearbeitet: 08.08.2012 11:48)

 

Dass das Bundesverfassuungsgericht in letzter Zeit etliche Entscheidungen traf, mit denen sie aufzeigte, dass die Bundesregierung nicht verfassungsgemäß arbeitet, ist schockierend genug – gerade den Parteien, die sich um besten und liebsten den Anschein der bürgerlich reinen Weste geben wollen. Das fällt in der Politlandschaft immer massiver auf –mit  umso mehr Spannung wird die Entscheidung vom 12. September 2012 zum Eilantrag wegen ESM und Fiskalpakt erwartet.

 

Dass Deutschland aber nun auch in einem Atemzug mit Syrien und Saudi-Arabien genannt wird, weil die schwarz –gelbe Koalition seit geschlagenen neun Jahren sich weigert, ein internationales Abkommen zur Bekämpfung von Korruption bei Parlamentariern zu unterschreiben – das stinkt mächtig faul.

 

Da muss eine internationale Kommission uns abmahnen, dennoch passiert nichts. Da müssen die größten deutschen Konzerne eine Art Abmahnung verfassen, weil sie den Imageschaden fürchten …

 

… deshalb sollte man das im Auge behalten. Wenn die sich so auffallend und massiv dagegen wehren, dann muss da wohl einiges dahinter stecken, was sie zu befürchten haben – und das passt genau zu meinen letzten Beiträgen hier – wo es ja auch einfach unfassbar ist, dass ein Land, dem die Schuld an beiden Weltkriegen gegeben wird, und das nicht zuletzt deshalb klare Gesetze hat, die die Ausfuhr von Waffen in Krisengebieten verbietet, nur 70 Jahre nach dem letzten Weltkrieg drittgrößter Waffenexporteur der Welt wird ist schon allerhand.

 

Dass dieses Land mit den Kriegsgewinnern, den Alliierten, mit in den engsten Kreis der Weltsicherheitstates aufgenommen wird, vor allen anderen Ländern, ist mehr als kurios (5 +1 –Rat der UN).

 

Aber dass nun auch noch eiin  Verteidigungsminister Thomas de Maizere in Geheimtreffen beschlossen hat, sich über die deutschen Gesetze hinweg zu setzen und aktiven Ländern der Kriegstreiberei wie Saudi-Arabien und indirekt syrischen Dschihad-Rebellen den „Deutschen Exportschlager“ Leopold 2-Panzer zu liefern, ist vollkommen unfassbar.

 

Dass das Volk da nicht Sturm läuft und auf die Straße geht ist ebenso unbegreiflich, wie dieses nicht unterzeichnete Korrupitonsabkommen …

 

Es ist wohl ein seltsamer Zufall oder nicht, dass Deutschland da weltweit heraus sticht – und mit eben jenem Panzer-Bestell-Land Saudi-Arabien in einem Atemzug genannt wird, das die Vorherrschaft der Sunniten in der Nah-Ost-Region mit diesen Panzern zu erlangen sucht, und mit Syrien, wo diese Panzer zur Erreichung dieses Zieles von Saudi-Arabien hingeschoben werden, an Söldner und Dschihadisten – das alles ist nicht mehr zu begreifen.

 

Was ist mit den deutschen Aktivisten los? Pennen die alle, seit Occupy in Frankfurt einpacken musste? Sind die zu sehr damit beschäftigt, darüber zu diskutieren, „wer den Abwasch macht“ statt über den wichtigsten Einsatz ihres Lebens, der eigentlich nun anstünde???

 

Im Folgenden habe ich aus verschiedensten Zeitumngsmeldungen das Wichtigste raus gnommen, um uns hier im Schnellverfahren einen Einblick zu geben:

Was ist los in Deutschand derzeit, und was ist los im Nahen Osten? Und wie hängt unser Schicksal mit deren zusammn? Natürlich erhebt das keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer mehr Details will hat die entsprechenden Links dazu.

 

Jetzt geht es um ALLES – und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

 

 

Lieben Gruß

 

7 Manik

 

http://www.welt.de/fernsehen/article108517637/Es-war-ein-Fehler-die-Griechen-aufzunehmen.html

 

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:uno-konvention-deutschland-blockiert-abkommen-gegen-korruption/70073799.html

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Uno-Konvention: Deutschland blockiert Abkommen gegen Korruption

Nur wenige Länder haben das Uno-Abkommen gegen Korruption noch nicht ratifiziert - Deutschland ist eines von ihnen, ebenso wie Syrien und Saudi-Arabien. Konzernchefs fürchten deswegen einen Imageschaden für die deutsche Wirtschaft. Sie fordern den Bundestag auf, schnell zu handeln.

 

 

Führende deutsche Konzernchefs appellieren an den Bundestag, das Uno-Abkommen gegen Korruption so schnell wie möglich in Kraft zu setzen.

"Das Ausbleiben der Ratifizierung schadet dem Ansehen der deutschen Wirtschaftsunternehmen", heißt es in einem Schreiben an alle Fraktionschefs, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Ein demokratisches Land wie Deutschland müsse international glaubwürdig sein und dürfe sich nicht unnötig angreifbar machen.

Zu den mehr als 30 Unterzeichnern der Initiative gehören die Chefs von Siemens , Daimler , Allianz , Bayer , Eon , Deutsche Bank , Commerzbank , Deutsche Telekom , Linde  und Metro .

 

Das bereits vor neun Jahren unterzeichnete Abkommen verpflichtet die Unterzeichner, gegen korrupte Amtsträger vorzugehen und bei solchen Delikten international eng zusammenzuarbeiten. Inzwischen haben über 160 Staaten die Konvention ratifiziert.

 

Nur wenige Länder, darunter Deutschland, Syrien und Saudi-Arabien, haben das bislang nicht getan.

Die schwarz-gelbe Koalition blockiert bislang die Ratifizierung. Begründet wird dies mit dem im deutschen Recht unzureichend geregelten Straftatbestand der Abgeordnetenbestechung.

 

Durch eine Verschärfung würden die Parlamentarier nach Ansicht von Union und FDP in der freien Ausübung ihres Mandats gehindert.

 

Die Konzernchefs riefen das Parlament auf, mit einer Neuregelung nicht länger zu warten. "Integre Abgeordnete brauchen sich vor schärferen Regelungen nicht zu fürchten", wird gemahnt.

 

Die Staatengruppe gegen Korruption des Europarats (Greco) hatte Deutschland schon im April aufgefordert, unverzüglich seine Regeln im Kampf gegen Bestechung an internationale Standards anzupassen.

 

Dafür hatte die Organisation der Bundesregierung eine Frist bis Ende Juni gesetzt, die jedoch erfolglos verstrichen ist. Greco erwägt, deswegen eine Kommission nach Deutschland zu schicken.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Golfkrieg

 

Zweiter Golfkrieg

 

Datum

2. August 1990 bis 5. März 1991

Ort

Irak und Kuwait

Casus Belli

irakische Invasion in Kuwait

Ausgang

Irak annulliert Annexion Kuwaits

Konfliktparteien

Irak 1963  Irak

Kuwait  Kuwait
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Saudi-Arabien  Saudi-Arabien
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich
weitere Alliierte

Befehlshaber

Saddam Hussein

H. Norman Schwarzkopf, Jr.

Truppenstärke

650,000

956,600

Verluste

20,000–35,000 getötet, 75,000 verwundet

Koalition: 392 getötet, 776 verwundet; Kuwait: 1.200 getötet

Der Zweite Golfkrieg (auch Erster Irakkrieg genannt; englisch (First) Gulf War oder Gulf War I, arabisch ‏-1( 'D.DJ, 'D+'FJ)‎) begann mit der gewaltsamen Annexion Kuwaits durch den Irak am 2. August 1990.

 

Ab dem 16. Januar 1991 begann eine Koalition angeführt von den Vereinigten Staaten und legitimiert durch die Resolution 678 des UN-Sicherheitsrates mit Kampfhandlungen zur Befreiung Kuwaits.

In Bezug auf die verwendeten Rüstungsgüter und den Mobilisierungsgrad der Kriegsparteien war der Zweite Golfkrieg der schwerste Krieg seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, auch im Vergleich zum Koreakrieg. Darüber hinaus zeichnete sich der Krieg durch die ungewöhnlich asymmetrische Verteilung der Kriegsopfer, die einseitige Verfügung des Kriegsendes und den hohen Grad an mittelbaren Umweltschäden aus.[1]

Besonderheiten wies der Zweite Golfkrieg auch für die Verhältnisse des zeitgenössischen Nahen Ostens auf, da dies den ersten Konflikt darstellte, in dem arabische Staaten gegeneinander aktiv Krieg führten.

Des Weiteren waren die drei nichtarabischen Staaten der Region – Israel, der Iran und die Türkei – unmittelbar von den Ereignissen innerarabischer Politik betroffen und unmittelbar an ihnen beteiligt.

Drittens stellte der Zweite Golfkrieg den ersten militärischen Großeinsatz der Vereinigten Staaten, von zwei eingeschränkten Operationen im Libanon (Libanonkrise 1958 und 1982–1984) abgesehen, im Nahen Osten dar.[2]

Für das Ereignis und den Ablauf des Zweiten Golfkrieges war das Ende des Kalten Krieges als eine sicherheitspolitische Konvention und als Epoche der Weltgeschichte von unmittelbarer Bedeutung.

Der Krieg selbst hatte über die Kriegsschäden hinaus Auswirkungen auf die zahlreichen Aspekte der internationalen und der irakischen Politik, vor allem auf die Kriegsführung und die politische Rolle der Medien in den beteiligten westlichen Staaten.

Der Kabelsender CNN etablierte sich so durch seine anhaltende Berichterstattung aus dem Krisengebiet als international bekanntes Massenmedium.

 

 

Deutschlands tödlicher Exportschlager: Der Kampfpanzer "Leopard 2"

 

 

Sonntag, 05. August 20122012-08-05 09:53:58

"Keine Veränderung der Richtlinien"Minister verteidigt Waffenexport

Deutsche Rüstungsgeschäfte sorgen immer wieder für Diskussionen. Verteidigungsminister de Maizière wendet sich nun aber gegen eine Änderung der Exportpolitik.

 

Bei den Entscheidungen spiele nicht nur die Menschenrechtslage eine Rolle, so der Minister. Ohnehin würde nicht aus jeder Exportgenehmigung gleich eine Lieferung.

Bilderserie Milliarden für das Militär Planet der Waffen

 

 

In der Debatte um mögliche Panzergeschäfte mit Saudi-Arabien, Indonesien und Katar hat sich Verteidigungsminister Thomas de Maizière gegen eine Änderung der Rüstungsexportpolitik ausgesprochen. "Es gibt keine Veränderung der Rüstungsexportrichtlinien", sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag".

Er wies darauf hin, dass der Bundessicherheitsrat bei der Genehmigung von Rüstungsexporten neben der Menschenrechtslage auch die regionale Stabilität und die Partnerschaft der betroffenen Länder im Auge behalten müsse.

De Maizière, der dem geheim tagenden Bundessicherheitsrat seit 2005 angehört und seitdem nach eigener Aussage "an allen Entscheidungen mitgewirkt" hat, wies darauf hin, dass nicht jeder Exportgenehmigung auch eine Lieferung folge. "Ich kann Ihnen sagen, ohne die Geheimhaltung zu verletzen, dass aus vielen Anfragen an den Bundessicherheitsrat dann später nie ein Rüstungsgeschäft wird."

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Die Stellung der Bundesrepublik als weltweit drittgrößter Waffenexporteur erklärte de Maizière mit Lieferungen an Nato-Staaten. An die gehe "die ganz große Masse dieser Rüstungsgüterexporte". Der schrumpfende Absatzmarkt der Wehrindustrie in Deutschland spiele für Entscheidungen über Exportgenehmigungen keine Rolle, sagte de Maizière. Dies wäre eine "unzulässige Verknüpfung".

Die Anfrage Saudi-Arabiens, Indonesiens und Katars zum Kauf des Kampfpanzers Leopard II hatte eine Debatte um die deutsche Rüstungsexportpolitik ausgelöst.

 Insbesondere das Geschäft mit Saudi-Arabien ist umstritten. Kritiker verweisen auf die schlechte Menschenrechtslage in dem ultrakonservativen Königreich, das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die schiitische Minderheit und die angespannte Lage mit dem Nachbarn Iran.

http://www.n-tv.de/politik/Geschaefte-mit-dem-Tod-article6735576.htm

 

 

(Foto: picture alliance / dpa)

Sonntag, 15. Juli 20122012-07-15 15:59:10

FDP will Waffenexporte erleichtern "Geschäfte mit dem Tod"

Die Koalition hat ein neues Streitthema:

 

Das FDP-geführte Wirtschaftsministerum will angeblich die Regeln für Rüstungsexporte lockern um den Waffenhandel zu fördern.

 

Doch die Union pocht auf "Restriktion".

 

Die Opposition ist schlicht entsetzt.

 

http://www.zeit.de/2012/27/Proteste-Arabien

 

Rohstoffe sind in der arabischen Welt nicht nur das Schmieröl der Revolution, sondern mancherorts auch das Mittel ihrer Verhinderung.

Das Königshaus in Saudi-Arabien warf 2011 über Hundert Milliarden Dollar unters Volk, um der Verdrossenheit vor allem junger Saudis abzuhelfen.

Doch verschafft Geld allein keine Sicherheit. Mit behutsamen, manchmal kaum sichtbaren Reformen versucht der 88-jährige König Abdullah seine Dynastie über die revolutionären Zeiten zu retten. Er hatte dabei einen reaktionären Gegenspieler im Kronprinzen Nadschef, der trotz seiner relativen Jugendlichkeit mit 78 Jahren nun vor Abdullah gestorben ist.

Der neue Kronprinz Salman gilt als Pragmatiker. Und schon dürfen saudische Frauen zu den Olympischen Spielen nach London reisen, was unter Nadschef ganz ausgeschlossen schien.

 

http://www.i-24-s.com/geraeumtes-protestcamp-in-frankfurt-occupy-wird-unsichtbar-spiegel-online/

Zudem verlor es seine Bedeutung als zentraler Ort des Diskurses. In den Gründerwochen von Occupy hatte es noch regelmäßig Vollversammlungen gegeben. Auf diesen hatten die Bewohner und Besucher zum Beispiel Ideen diskutiert, wie die Bevölkerung die Gesellschaft stärker mitgestalten kann.

“Doch schon im Frühjahr hatten manche, die diese Diskussionen vorantrieben, das Camp verlassen”, sagt einer, der regelmäßig im Camp war. “Es wurde immer seltener darüber diskutiert, wie man direkte Demokratie leben kann, und immer öfter darüber, wer den Abwasch macht.”

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/anschlag-am-sinai-dschihadisten-bauen-praesenz-auf-der-halbinsel-aus-a-848461.html

Dschihadisten nutzen das Chaos in Ägypten, um ihre Präsenz auf der Sinai-Halbinsel auszubauen. Experten fürchten nach dem jüngsten Anschlag, dass eine neue Operationsbasis für das Terrornetzwerk al-Qaida entstehen könnte - direkt an der Grenze zu Israel und am strategisch wichtigen Suezkanal.

Tel Aviv befürchtet, dass Radikal-Islamisten aus dem benachbarten Gaza-Streifen den Sinai verstärkt als Plattform für Angriffe auf Israels Süden nutzen.

Möglicherweise wird Tel Aviv nun erneut Ziele im Gaza-Streifen bombardieren. Im Frühjahr 2012 reagierte Israel auf Raketenabschüsse aus dem Sinai mit Luftangriffen auf radikal-islamistische Ziele im Gaza-Streifen.

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak bezeichnete den jüngsten Vorfall als "Weckruf" für Ägyptens Regierung.

http://www.stern.de/politik/ausland/nach-angriff-auf-grenzposten-usa-bieten-aegypten-hilfe-bei-der-sicherung-des-sinai-an-1873440.html

Die Muslimbruderschaft glaubt dagegen an eine Verstrickung des israelischen Geheimdienstes Mossad in den Angriff. Es handele sich um den Versuch, die Arbeit von Präsident Mohammed Mursi zu hintertreiben, hieß es am Montag auf der Internetseite der Muslimbrüder.

Es sei zwingend erforderlich, die Vereinbarungen zwischen Ägypten und Israel zu überprüfen.

Der Regierungschef des Gazastreifens, Ismail Hanija von der radikalislamischen Hamas, erklärte, dass Israel die Verantwortung für die Attacke trage. Der Angriff sei verübt worden, "um die neue ägyptische Führung zu stören und um Unruhe an der Grenze zu schaffen und so die Bemühungen zunichte zu machen, die (israelische) Belagerung des Gazastreifens zu beenden". Kein Palästinenser wolle Ägypter töten.

Der Fall belastet die Beziehungen des bevölkerungsreichsten arabischen Landes zu Israel wie zu den Palästinensern.

http://www.stern.de/politik/ausland/iran-macht-usa-fuer-syrien-geiseln-verantwortlich-1873377.html

 

7. August 2012, 11:14 Uhr

Teheran hat die USA für das Schicksal der in Syrien entführten Iraner verantwortlich gemacht. Das ergebe sich aus der Unterstützung des Landes für die bewaffneten syrischen Rebellen.

Die Entführer hatten zuvor mit der Hinrichtung der Geiseln gedroht, sollten die Artillerieangriffe fortgesetzt werden.

http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-entfuehrung-von-iranern-in-syrien-assads-engstem-verbuendeten-kommen-zweifel-1.1435078

Von Katar, das den Aufstand mit Geld und angeblich auch Waffen befeuert, verlangt Teheran ebenso Vermittlung in dem Fall wie von der Türkei, die der Freien Syrischen Armee, einer aus Deserteuren rekrutierten Rebellentruppe, erlaubt, von ihrem Territorium aus zu operieren.

Die Rebellen drohen, weitere Geiseln umzubringen

Offiziell dementiert Iran, etwa in Person von Verteidigungsminister Ahmed Vahidi, überhaupt militärisch in Syrien aktiv zu sein. Ein General der Revolutionsgarden hatte allerdings Ende Mai der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Isna bestätigt, Angehörige der für Auslandseinsätze zuständigen Eliteeinheit Quds-Brigaden würden in Syrien "dazu beitragen, einen Genozid zu verhindern".

Iran selbst soll es inzwischen eine heftige Kontroverse innerhalb der Führung des Regimes geben, ob das Festhalten an Assad und die Unterstützung für sein Regime noch die richtige Strategie ist. Das berichtete ein westlicher Diplomat aus der Region der Süddeutschen Zeitung, der Zugang zu entsprechenden Geheimdienstinformationen hat. Nach seinen Angaben gab es in den vergangenen Wochen mehrere heftige Debatten in Irans Nationalen Sicherheitsrat Irans darüber, der Chamenei eine Empfehlung unterbreiten soll.

 

Dschalili soll dafür geworben haben, sich auch "auf den Tag danach" vorzubereiten, also auf einen möglichen Sturz des Assad-Regimes. Und zu diesem Zeitpunkt waren weder der syrische Premier Riad Hidschab noch der Assad nahestehende General Manaf übergelaufen. Ähnlich wie Außenminister Salehi bei einem anderen Treffen habe er sich dafür eingesetzt, auch Kontakte zu "freundlichen Elementen" in Syrien aufzunehmen, die entweder nicht zum Kern des Regimes gehören oder gar der Opposition nahestehen.

Das Außenministerium in Teheran bemüht sich seit Sommer 2011, mögliche neue politische Führer außerhalb von Assads engstem Machtzirkel zu identifizieren; in Paris kam es zu vereinzelten Treffen iranischer Diplomaten mit Vertretern der syrischen Opposition. Zugleich befürworten die beiden, die Unterstützung für Assad zu beschneiden.

Die Gegenposition vertrat laut dem Diplomaten der Geheimdienstchef der Revolutionsgarden, Hossein Taeb und auch Geheimdienstminister Heidar Moslehi.

Es gebe seit mindestens einem Jahr eine Kontroverse über die Syrien-Politik in Iran, sagt er. Bislang lässt sich jedoch kein Kurswechsel in Teheran ausmachen.

Ayatollah Chamenei, mächtigster Mann in Iran, betonte erst jüngst: "Wir werden die syrische Regierung weiterhin unterstützen, besonders wegen ihres Widerstands gegen das zionistische Regime", Irans abwertende Bezeichnung für den Erzfeind Israel.

 

http://www.dw.de/dw/article/0,,16149614,00.html

 

Syrien sei in der Region eine "unentbehrliche Säule" des Widerstandes gegen die USA und Israel. Teheran werde niemals zulassen, dass diese "Achse des Widerstandes" zerschlagen werde.

 

"Die USA und andere Länder, die die Rebellen unterstützen, versuchen, den Iran direkt in den syrischen Konflikt hineinzuziehen und ihn einer Konfrontation mit den arabischen Staaten näherzubringen", behauptet der iranische Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast.

 

Das wahrscheinliche Szenario eines Sturzes der Regierung Assad vor Augen bereite es Teheran nun zunehmend Sorge, dass sich die Kontakte zu den Muslimbrüdern wie auch zu anderen sunnitischen islamistischen Gruppen massiv verschlechtert hätten. Nun fürchte man, bald überhaupt keinen Kontakt mehr nach Syrien zu haben. Das würde dann auch die Beziehungen zur libanesischen Hisbollah, Irans halbstaatlichem Verbündeten im Libanon, massiv erschweren.

 

Zusammen mit dem Irak wäre es die einzige schiitische Macht in der Region - und damit gegenüber den sunnitischen Nachbarn in einer relativ schwachen Position. Will es neue Stärke gewinnen, kann es diese kaum mehr auf eine religiöse Basis stellen.

 

Seine künftigen Beziehungen zu den Nachbarstaaten muss es darum anders begründen. Das hätte aber auch auf Irans eigenen Charakter als islamische Republik enorme Auswirkungen.

 

Darum, erklärt Udo Steinbach, muss Iran versuchen, die konfessionelle Spaltung innerhalb der Region zu überbrücken. Den Ausgang des syrischen Bürgerkriegs könne Iran kaum mehr beeinflussen. Wohl aber könne das Land versuchen, einer religiösen Aufheizung der Politik entgegenzuwirken, die von Syrien künftig womöglich ausgehen könnte.

 

Teheran muss mit seiner Religionspolitik aufpassen, das sieht auch Walter Posch so.

Denn wenn sich in Syrien neue politisch-religiöse Energien entfachten, könnten diese auch auf die iranischen Sunniten übergreifen - und die stellten die zweitgrößte konfessionelle Gruppe Irans.

 

 

Dies alles weiß man auch in Teheran. Ganz unabhängig davon, ob die in Damaskus Entführten nun harmlose Pilger oder Agenten des iranischen Geheimdienstes sind: Im Kampf gegen die Aufständischen spielt Iran eine sehr riskante Karte. Denn verliert Assad den syrischen Machtkampf, sieht sich Teheran einer übermächtigen, ihm wenig freundlich gesonnenen sunnitischen Nachbarschaft gegenüber.

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegyptens-armee-feuert-nach-erneuten-angriffen-in-sinai-raketen-ab-a-848804.html

 

 

Der Konflikt zwischen Terroristen und der ägyptischen Armee auf der Halbinsel Sinai wird schärfer. Schon wieder haben mutmaßliche Islamisten Sicherheitskräfte attackiert. Die Armee schlägt mit Raketen und Hubschraubern zurück, 20 Menschen sollen getötet worden sein

 

Es sei das erste Mal seit dem Krieg gegen Israel 1973 gewesen, dass die ägyptischen Streitkräfte in dem Gebiet Raketen eingesetzt hätten, berichtete die Nachrichtenagentur dapd.

Erst am Sonntag hatten unbekannte Bewaffnete auf der Halbinsel Sinai 16 ägyptische Soldaten in der Nähe des palästinensischen Gaza-Streifens getötet. Anschließend waren mehrere Angreifer mit einem erbeuteten gepanzerten Fahrzeug nac


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  [Kein Titel] mit Weblink  Sternschnuppe-13Ahau (27.12.2011 12:19)
  [Kein Titel] mit Weblink  Sternschnuppe-13Ahau (27.12.2011 12:20)
  [Kein Titel]  7 Manik (27.12.2011 21:19)
  [Kein Titel] mit Weblink  7 Manik (28.12.2011 18:20)
  [Kein Titel] mit Weblink  Ascension (03.01.2012 18:06)
  [Kein Titel] mit Weblink  7 Manik (07.01.2012 22:02)
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  [Kein Titel] mit Weblink  Silvia (08.01.2012 12:24)
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  "Haus am Himmel" ... "Haus am Himmel" ...  Cauac2 (27.01.2012 17:22)
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  Mann-O-Mann-O-Mann... Mann-O-Mann-O-Mann...  Cauac2 (22.05.2012 22:33)
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  Wunderbar Wunderbar mit Weblink  kristallpyramide (08.06.2012 12:25)
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  ...2013 ...2013 ohne Text  Sternschnuppe-13Ahau (13.06.2012 19:45)
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  [Kein Titel] mit Weblink  7 Manik (27.06.2012 10:47)
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