Ein neues Kapitel der Weltgeschichte hat unmerklich begonnen mit Weblink
von 7 Manik am 24.01.2013 um 11:40 Uhr (Bearbeitet: 24.01.2013 11:49)

Beinahe unmerklich wurde in den letzten Tagen ein neues Kapitel der Weltgeschichte aufgeschlagen.

 

Barack Obama wurde f√ľr seine zweite und damit letzte Amtszeit als US-Pr√§sident vereidigt. Der israelische Premierminister Netanjahu wurde bei den vorgezogenen Neuwahlen erwartungsgem√§√ü wiedergew√§hlt, hat aber in den letzten Wochen sehr an Popularit√§t verloren.

 

In der T√ľrkei sind die NATO-Truppen incl. Bundeswehr eingetroffen.

 

Die Russen haben begonnen, ihre Leute aus Syrien zu evakuieren Рund nennen ihre syriennahen Kriegsschiffe einen Beitrag zur Stabilität dort!!!

 

 

Auch wenn die US-Wahl keinen neuen Pr√§sidenten hervorbrachte, hat sich doch eine Menge ver√§ndert. Gro√üe Teile der F√ľhrungsriege mussten ausgetauscht werden, ob Finanz- oder Verteidigungsminister, ob CIA-Chef oder Au√üenminister(in) … Und da Obama nicht wiedergew√§hlt werden kann, l√§sst seine zweite Amtszeit ein anderes „Durchregieren“ erwarten wie beim ersten Mal. Nichts zu verlieren – ganz simultan mit der Situation Putins in Russland, der schon vor einem Jahr seine zweite Amtszeit als Pr√§sident angetreten hat – nach einer Zwischenzeit mit einem Schattenpr√§sidenten. So gesehen schon seine dritte und letzte Amtszeit.

 

Ganz √§hnlich sieht es in Israel aus. Auch Netanjahu wurde wieder gew√§hlt. Allerdings hat er nicht, wie noch vor ein paar Monaten zu erwarten war, dazu gewonnen. Er steht nur f√ľr ein Viertel der Stimmen Israels und ist dennoch Repr√§sentant der st√§rksten Fraktion. Ob sich die Iraelis einen Gefallen tun mit einem Wahlrecht, wo die 32 antretenden Fraktionen sich nur an einer 2%-H√ľrde reiben m√ľssen? Die Folge ist eine arge Zersplitterung, mit extrem komplizierten Koalitionen aus mehreren Parteien. Was aber sehr erfreulich ist: in der Vergangenheit waren an zweiter Stelle immer Ultrareligi√∂se oder Ultranationale als Koalitionspartner zur Verf√ľgung gestanden, die nur ihre eigenen Interessen verfolgten. Jetzt wird der Koalitionspartner wohl die Partei eines s√§kularen, popul√§ren Ex-Moderators aus der „Mitte“ des Volkes sein.

 

„Unsere Jungs“ von der Bundeswehr sind in Iskenderun/ T√ľrkei nicht von allen gerne gesehen.

Es kam zu Anfeindungen, Demonstrationen, √úbergriffen – sie m√ľssen von der t√ľrkischen Armee vor dem t√ľrkischen Volk besch√ľtzt werden!

 

Ein bedenktlicher Anfang, der darauf hinweist, dass die Politik Erdgans nicht unbedingt den Willen des Volkes widerspiegelt.

 

Auf dasselbe Problem verweist auch der britische Premier Cameron mit der EU: sie habe sich zu weit von den B√ľrgern entfernt, die dies in Gro√übitannien besonders scharf wahrnehmen w√ľrden, dass zunehmend zentral die Kontrolle an sich gerissen wird und dadurch nicht nur die Nationalstaaten, sondern auch deren B√ľrger zunehmend entm√ľndigt – das Gegenteil von Demokratie. Wenn sich nichts √§ndert, sollen die Briten bei seiner Wiederwahl 2017 dar√ľber entscheiden, ob sie austreten – eine Entscheidung, die sich schon bei der EU-Sitzung 6/ 2012 abzeichnete. Aber ich stimme mit seinen Kritikern √ľberein, dass die wohl die letzten sind, die sich √ľber die Entwicklungen beklagen d√ľrfen, da sie sie ma√ügeblich entsprechend beeinflusst haben.

 

Lieben Gruß

 

7 Manik

 

http://www.sueddeutsche.de/politik/parlamentswahl-in-israel-geschrumpfter-netanjahu-1.1580698

 

 

Israels schweigende Mehrheit hat sich wieder zu Wort gemeldet und Premierminister Netanjahu einen Dämpfer verpasst.

Doch was die Wähler wollen, ist nur schwer erkennbar. Erwartet wird jetzt ein harter Kampf um eine Koalition.

 

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/buergerkrieg-in-syrien-russland-lehnt-ruecktritt-assads-weiter-ab-12035596.html

Im Syrienkonflikt h√§lt Russland an seinem Kurs fest und lehnt Forderungen der Opposition nach einem R√ľcktritt des umstrittenen Machthabers Baschar al-Assad weiter ab.

Au√üenminister Sergej Lawrow warf den Regierungsgegnern „Besessenheit“ in dieser Frage vor.

„Solange diese unnachgiebige Position gilt, wird nichts Gutes geschehen, die Feindseligkeiten werden fortgesetzt, Menschen sterben“, sagte Lawrow am Mittwoch vor Journalisten in Moskau. Russland ist ein enger Partner Assads.

Lawrow warf dem Westen indirekt vor, nicht an einer diplomatischen L√∂sung in Syrien interessiert zu sein. „Es gab keine Versuche, die Opposition an den Verhandlungstisch zu bringen. Nur wir haben das getan“, sagte er.

Zudem verteidigte der Minister die Pr√§senz mehrerer russischer Kriegsschiffe vor der syrischen K√ľste als „Stabilit√§tsfaktor“ in dem Gebiet.

 

 

 

http://de.ria.ru/politics/20130122/265367183.html

MOSKAU, 22. Januar (RIA Novosti).

Russland holt seine B√ľrger aus dem kriegsgebeutelten Syrien heim. Das Katastrophenschutzministerium hat am Dienstag zwei Flugzeuge in die libanesische Hauptstadt Beirut entsandt, um Russen, die die Konfliktregion verlassen wollen, abzuholen.

Die Transportflugzeuge Jak-42 und Il-76 flogen mit rund 30 Minuten Abstand aus Moskau ab. Die beiden Maschinen bieten jeweils 100 Menschen Platz.

 

http://www.sueddeutsche.de/politik/engagement-an-tuerkisch-syrischer-grenze-deutsche-soldaten-bei-patriot-einsatz-angepoebelt-und-bedraengt-1.1580708

 

40 Menschen bedr√§ngten Soldaten der Bundeswehr, als sie einen Laden im t√ľrkischen Iskenderun verlie√üen. Sicherheitskr√§ften mussten das Einsatzf√ľhrungskommando der Patriot-Mission vor einer weiteren Eskalation sch√ľtzen.

W√§hrend ihres Patriot-Einsatzes in der T√ľrkei sind mehrere Bundeswehrsoldaten von Dutzenden Zivilisten bedr√§ngt und bedroht worden. Beim Verlassen eines Gesch√§fts in Iskenderun seien f√ľnf deutsche Soldaten in Zivil von etwa 40 t√ľrkischen Zivilisten "angep√∂belt und bedr√§ngt" worden, teilte das Einsatzf√ľhrungskommando der Bundeswehr in Potsdam¬†mit.

Einem Soldaten sei ein Sack √ľber den Kopf gezogen worden, in dem sich wei√ües Pulver oder Puder befand. Die Bundeswehrsoldaten seien in umliegende Gesch√§fte gefl√ľchtet.

T√ľrkische Sicherheitskr√§fte, die die deutschen Soldaten begleitet hatten, griffen den Angaben zufolge zu ihrem Schutz ein. Dadurch h√§tten sie eine weitere Eskalation der Lage verhindert.

Anschlie√üend begleiteten die t√ľrkischen Sicherheitskr√§fte die deutschen Soldaten in ihre Unterk√ľnfte. Bei dem Vorfall wurde laut Einsatzf√ľhrungskommando kein deutscher Soldat verletzt. Die Hintergr√ľnde w√ľrden¬†untersucht.

Zuvor hatten t√ľrkische Medien berichtet, dass die t√ľrkische Polizei nach gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Demonstranten bei Protestkundgebungen gegen den Patriot-Einsatz der Nato mehrere Dutzend Menschen festgenommen habe.

Die Sicherheitskr√§fte gingen demnach mit Tr√§nengas, Pfefferspray und Schlagst√∂cken gegen Demonstranten in Iskenderun sowie an der Luftwaffenbasis Incirlik im S√ľden des Landes¬†vor.

Landes vor.

In Iskenderun sind am Montag Schiffe mit den Patriot-Raketen der Bundeswehr und der niederländischen Armee angekommen.

Auf dem St√ľtzpunkt Incirlik bei Adana lagern nach US-Angaben die f√ľr den Nato-Einsatz vorgesehenen Patriot-Systeme der US-Streitkr√§fte.

Die Nato hatte die Stationierung der Luftabwehrraketen auf Antrag der t√ľrkischen Regierung beschlossen, um die T√ľrkei vor m√∂glichen Raketenangriffen aus dem benachbarten Unruheland Syrien zu sch√ľtzen.

Linke und islamistische Gruppen in der T√ľrkei sehen in dem Patriot-Einsatz dagegen einen Versuch insbesondere der USA, ihre Macht im Nahen Osten¬†auszudehnen

 

 

 

 

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/rede-zur-europaeischen-union-david-cameron-droht-mit-referendum-a-879148.html

Ohne Reform bestehe das Risiko, "dass Europa scheitern und das britische Volk zum Austritt dr√§ngen wird". Damit ging Cameron zu dem wichtigsten Punkt seiner Rede √ľber: Er k√ľndigte an, die Briten im Falle seiner Wiederwahl √ľber den Verbleib ihres Landes in der Europ√§ischen Union abstimmen zu lassen. Das Referendum solle im Falle seiner Wiederwahl Ende 2017 stattfinden. "Es wird eine einfache Entscheidung sein: drinbleiben oder raus", sagte Cameron.

Er begr√ľndete seinen Vorsto√ü besonders mit der Vertrauenskrise in der Europ√§ischen Union. Die Menschen f√ľhlten sich nicht mehr repr√§sentiert. Besonders Briten h√§tten das Gef√ľhl, dass die EU immer mehr Kompetenzen an sich rei√üe, neue Vertr√§ge vereinbare und ihre Interessen nicht mehr vertrete, sagte der konservative Politiker. Daher schlage er das Referendum vor. "Wir m√ľssen uns diesem Thema stellen."

Cameron selbst sprach sich gegen einen Austritt aus. "Ich möchte, dass die Europäische Union zu einem Erfolg wird." Großbritannien habe mehr Macht und Einfluss in einer Gemeinschaft, erklärte er und verwies auch auf die Nato. "Großbritannien sollte in der EU bleiben."

"Großbritannien bricht nicht zusammen, wenn wir die EU verließen"

√úber seine Rede d√ľrften sich Europaskeptiker dennoch gefreut haben. "W√ľrde Gro√übritannien zusammenbrechen, wenn wir die EU verlie√üen? Nein, nat√ľrlich nicht. Wir w√ľrden einen anderen Weg geht", hatte der Premier bereits vorab in der BBC erkl√§rt.

Und ohne Radikalreform gehe in der EU ohnehin nichts mehr:

Die f√ľnf Grundprinzipien der k√ľnftigen EU sollten nach Ansicht Camerons Wettbewerbsf√§higkeit, Flexibilit√§t, ein R√ľckfluss der Macht an die Mitgliedstaaten, demokratische Gerechtigkeit und Verl√§sslichkeit sein. Den Wortlaut der Rede auf Englisch finden Sie hier.

Auch EU-Parlamentspr√§sident Martin Schulz (SPD) wies Kritik des britischen Premiers scharf zur√ľck. Die notwendigen Reformen, um die EU effektiver, demokratischer, transparenter und schlanker zu machen, seien unter anderem an Gro√übritannien gescheitert, sagte er im Deutschlandfunk. "Da sind diejenigen, die an den Verz√∂gerungen in Europa ma√ügeblich Schuld sind, diejenigen, die mit dem Finger auf Europa zeigen."

 

 

 


Antworten zu diesem Beitrag

  ALSO DOCH.....?? ALSO DOCH.....??  Ascension (08.01.2012 12:10)
  Doomsday clock Doomsday clock mit Weblink  7 Manik (12.01.2012 19:54)
  Klarheit bringt Bewusstheit Klarheit bringt Bewusstheit  Sternschnuppe-13Ahau (22.01.2012 13:00)
  Der freie Wille des Menschen Der freie Wille des Menschen mit Weblink  Sternschnuppe-13Ahau (12.03.2012 18:52)
  "Haus am Himmel" ... "Haus am Himmel" ...  Cauac2 (27.01.2012 17:22)
  Bewusstseinswandel Bewusstseinswandel  Ascension (20.02.2012 23:13)
  20:00 Uhr Meditation 20:00 Uhr Meditation  Ascension (22.02.2012 01:09)
  Who is who? Who is who? mit Weblink  7 Manik (07.04.2012 14:34)
  Hoffnung Hoffnung mit Weblink  7 Manik (12.04.2012 18:39)
  DIE OBAMA NWO TÄUSCHUNG DIE OBAMA NWO TÄUSCHUNG mit Weblink  Ascension (14.04.2012 14:39)
  Angst oder Liebe? Angst oder Liebe?  Silvia (20.08.2012 11:15)
  Mann-O-Mann-O-Mann... Mann-O-Mann-O-Mann...  Cauac2 (22.05.2012 22:33)
  Wunderbar Wunderbar mit Weblink  kristallpyramide (08.06.2012 12:25)
  ...2013 ...2013 ohne Text  Sternschnuppe-13Ahau (13.06.2012 19:45)
  Halbsoschlimm Halbsoschlimm  Arthur (28.06.2012 15:28)
  Ent- rüstet euch ... Ent- rüstet euch ... mit Weblink  7 Manik (03.08.2012 17:01)
  Großartig.... Großartig....  Ascension (11.08.2012 02:16)
  Des-info-terror Des-info-terror mit Weblink  Ascension (31.01.2013 10:58)
  Kriegsgefahr in Korea Kriegsgefahr in Korea  7 Manik (11.04.2013 12:45)
  Interessante Fakten Interessante Fakten  Sabrina Tritze (13.09.2012 19:30)