Sonnenobservatorium ganz einfach
von Arthur am 21.02.2013 um 12:15 Uhr

Man kann den Umkreis des Sonnenobservatoriums von Goseck noch einfacher erklären:
Die synodischen Umlaufzeiten von Venus (583,9 Tage) und Mars (779,9 Tage) verhalten sich annährend wie 6 : 8, dazu die siderische Umlaufzeit von Mars (687 Tage) wie 7.
Da 7 + 8 + 6 = 21 ergibt, und 22 durch Phi rund 7 ergibt, bleibt die Differenz von 1 für die drei Tore. Man kann sich daher zu Hause den Umkreis vom Sonnenobservatorium selbst konstruieren. Man nimmt 7 cm für den Kreisdurchmesser und zieht einen Kreis. Danach teilt man den Umfang in die Längen 6 cm, 3 mm, 8 cm, 3 mm, 7 cm und 4 mm (die Milimeter für die drei Tore).

---------6--------/-/-----------8------------/-/----------7----------/-/

Da die siderische Umlaufzeit von dem Planeten Mars ungleichmäßige Längenabschnitte hat (wegen seiner elipsenförmigeren Bahn), muß man die Länge von 7 cm auch ungleichmäßig unterteilen. Die maximale Winkelauslenkung des Planeten Venus beträgt gegenüber der Sonne 46°. Das ergibt für beide Seiten rund 90°. Mit einem 90°-Dreieck sucht man sich den Punkt, außerhalb des Kreises für die Erde, indem man zwei Tangenten an den Kreis legt. Nun kann man an Hand der Stellung der Venus gegenüber der Sonne die scheinbare (von der Erde, 780 Tage oder 3 X Tzolkin) und wahre (von der Sonne) Marsbewegung verfolgen.
Eine andere geometrische Möglichkeit ergibt sich aus den Verhältnis 3 :4. Man kann daraus die Treffpunkte von Venus und Mars ermitteln. Tr = ( 3 X 4 ) : ( 3 + 4 ) = 12 :7. Das ergibt geometrisch ein "Heptogramm", ein Siebeneck. wenn mann es unregelmäßig gestaltet kommt man der Realität nahe. Übrigends hat man durch eine falsche Interpretation die Reihenfolge der Wochentage, wie wir sie heute benutzen, gemacht. Deshalb folgt zum Beispiel auf den Saturntag (Samstag) der Sonntag und dann gleich der Montag. Es gilt halt immer das Prinzip "Wissensverlust ist auch Werteverlust".

Gruß Arthur