K(G)rass und die Meinungsfreiheit in Deutschland mit Weblink
von 7 Manik am 04.04.2012 um 22:05 Uhr (Bearbeitet: 04.04.2012 22:13)

 

Nicht nur wir hier Рauch im Rest der Welt machen sich immer mehr Menschen Sorgen darum, dass das Minenfeld Israel РIran РSyrien zum Funken im Pulverfass wird, der die Welt in Flammen setzen könnte.

 

W√§hrend die einen sich brav von ihren jeweiligen Landesmedien vorkauen lassen, was sie √ľber das Ganze denken sollen (was je nachdem, wo man lebt, gef√§rbte Propaganda sein d√ľrfte, um das Volk „einzustimmen“ und seine Zustimmung zu erringen), gibt es aber auch immer mehr Menschen auf der ganzen Welt, die den Ernst der Lage begreifen – und zu au√üergew√∂hnlichen Mitteln greifen, um gegen zu steuern.

 

Denn außergewöhnliche Situationen erfordern außerordentliche Maßnahmen.

 

Am sch√∂nsten finde ich dabei die Aktion „Israel loves Iran“, die ein sorgender und liebender israelischer Familienvater ins Leben rief – einer jener Menschen, die ich meinte, als ich dar√ľber schrieb, dass das einfache israelische Volk, das einfach nur √ľberleben will, zum erheblichen Teil Opfer ihrer eigenen Leute ist, die auf eine Art und Weise mit ihrem Leben spielen, √ľber die wir u.a. vom „Schmock der Woche“ Martin van Creveld“ ja interessante Selbst-Einsch√§tzungen von Israelis √ľber Israelische Politik geh√∂rt haben.

 

So einfach und naiv die Aktion klingen mag – mich r√ľhrt sie sehr. Genau so muss das sein, finde ich – wenn die Menschen auf der ganzen Welt sich von der Basis her ohne Ber√ľhrungs√§ngste international vernetzten und „Liebe“ austauschen, ihre √Ąngste teilen, dann wird der Wahnwitz des Handelns der Politiker, die in ihrem Namen sprechen und den Rest der Welt gleich mit gef√§hrden, am schnellsten und klarsten offenbar. Denn – wir sind immer noch das Volk, egal wo auf der Welt! Politiker haben genau soviel Macht, wie wir ihnen geben, weil wir sie delegiert haben. Und in den letzten Beitr√§gen hier – siehe Bilderberger – haben wir ja ein wenig ausgeleuchtet, was in Wirklichkeit f√ľr ein Machtkomplott dahinter steckt – wie Europas Machtelite am Tropf Amerikas h√§ngt und Amerikas Machtelite engstens mit Israel verfilzt ist. Bei soviel Elite interessiert sich keiner mehr f√ľr normal Sterbliche und deren √ľberleben, egal ob es Israelis, Iraner, Amerikaner oder Deutsche sind. Denn sonst h√§tten diese Verantwortlichen seit Jahren versucht, die Mi√üst√§nde zu beseitigen, die die jeweils anderen L√§nder erz√ľrnt. Schlie√ülich kommt soviel Wut und Aggression nicht von ungef√§hr – sie baut sich auf, wenn man sich nicht wahrgenommen und geachtet f√ľhlt in seinen Bed√ľrfnissen. Wie dieser islamische Imam-Forumteilnehmer ja auch sagte, sie w√§ren gegen diese Art der westlichen Politik, die alle verarscht, insbesondere uns selbst, das westliche Volk – das ist die Motivation f√ľr islamische Religionsfanatiker. Auch wenn ich der Meinung bin, jeder sollte erst mal vor der eigenen Haust√ľr kehren, vor er beim anderen aufr√§umen will – will ich hier nur feststellen, dass das was mich st√∂rt an der westlichen Politik sich offenbar recht √§hnelt mit dem, was diese Imame reizt.

 

Beide L√§nder – Israel und Iran – sind hoch kultiviert. Menschen wie Ephraim Kishon, Leon Uris oder der Filmemacher von „Waltz with Bashir“ auf israelischer Seite √ľberzeugen durch differenzierten Feingeist und Humor. Und die Iraner sind ein uraltes Kulturvolk. Die wenigen die ich in meinem Leben zuf√§llig traf hatten eine Reife und Kultiviertheit, die man bei unseren Leuten nur selten findet.

 

Warum also Krieg f√ľhren? Um dieser Machtelite in Iran, Israel, USA und anderen L√§ndern willen? Oder um die biblischen und islamischen Prophezeiungen zu erf√ľllen …, dass Juden wie ein "Feuerbecken unter Holzst√ľcken sein werden... und sie werden ... alle V√∂lker ringsum verzehren" (Sacharja 12,6). Dies ist noch Zukunft. (siehe mein Link im fr√ľheren Beitrag namens „Israel: Prophetie wird Geschichte“, wo diese biblische Prophezeiung als einzige als noch nicht erf√ľllt erw√§hnt wird, von allen biblischen Prophezeiungen bzgl. Israel.?!?

 

Dass die „einfachen“ Israelis Krieg nicht so „faszinierend“¬† finden wie ihr Milit√§r-Professor und Sicherheitsberater van Crefeld, zeigt der geniale israelische Zeichentrickfilm „Waltz with Bashir“, wo Alptr√§ume als Sp√§tfolgen eines Massakers aus dem Libanon-Krieg die v√∂llig verdr√§ngte Schuld wieder in Erinnerung bringen.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Waltz_with_Bashir

 

„Waltz with Bashir¬†ist ein¬†dokumentarischer¬†Trickfilm aus der Perspektive des¬†Regisseurs¬†Ari Folman, der 1982 als¬†israelischer Soldat¬†w√§hrend des¬†ersten Libanonkrieges¬†im¬†Libanon¬†stationiert war. Basierend auf realen Interviews und Ereignissen, ist¬†Waltz with Bashir¬†der erste animierte¬†Dokumentarfilm¬†in Spielfilml√§nge. Der Film war 2009 in der KategorieBester nicht englischsprachiger Film¬†f√ľr einen¬†Oscarnominiert. In dieser Kategorie gewann er den¬†Golden Globe Award¬†und den¬†C√©sar. Au√üerdem war er f√ľr dieGoldene Palme¬†nominiert.

Der Filmtitel spielt auf den mit¬†Israel¬†verb√ľndeten christlich-maronitischen¬†Milizenf√ľhrer¬†Bachir Gemayelan, dessen Ermordung mit dem¬†Massaker von Sabra und Schatila¬†ger√§cht werden sollte.

 

Handlung [Bearbeiten]

Folman (als Trickfilmfigur) reflektiert in einer Kneipe mit seinem Freund Boaz Rein-Buskila √ľber dessen Albtraum mit einer gro√üen Meute von 26 z√§hnefletschenden Hunden, der ihn im Zusammenhang mit ihrem gemeinsamen Einsatz als Soldaten im Libanon immer wieder heimsucht. Folmans Erinnerungen an diesen Einsatz sind jedoch¬†verdr√§ngt¬†und kehren im Laufe des Filmes erst nach und nach zur√ľck. Dabei hilft ihm sein Freund Ori Sivan. Befragungen von anderen Kriegsteilnehmern (Ronny Dayag, Carmi Cna'an, Shmuel Frenkel und Dror Harazi) sowie Kriegsreporter¬†Ron Ben-Yishai¬†rekonstruieren das reale Geschehen, an das Folman keine Erinnerung mehr hatte.

Alle Personen existieren und sind vor dem Film um Mitwirkung gebeten und befragt worden. Traumsequenzen wechseln sich ab mit den erinnerten Kriegsgefechten und anderen Kriegsereignissen. Der Film endet mit einem gleitenden Übergang von Zeichentrickszenen der verzweifelt weinenden Überlebenden zu Original-Filmaufnahmen, wobei Doku-Bilder der Ermordeten des Massakers von Sabra und Schatila gezeigt werden."

 


Ansonsten hat ein Gedicht des Literaturnobelpreistr√§gers G√ľnther Grass unsere Medien aufgewirbelt – auch wenn ich denke, dass einiges an Kritik an dem Gedicht berechtigt ist, finde ich es doch einfach bemerkenswert, wie der Axel-Springer-Verlag ellenlange emotional √ľbersch√§umende Artikel schreibt um ein Gedicht zu widerlegen!!! Das beweist schon vieles, was wir hier besprochen haben, finde ich – √ľber einseitige Presse, da der Axel-Springer-Verlag eben ganz eindeutig f√ľr die Interessen jener Bilderberger Machtelite schreibt. Auch was das Thema Meinungsfreiheit angeht, je nachdem, wer sich die Freiheit nimmt, und wie verschieden das dann bewertet wird, eben z.B. vom Zentralrat der Juden. Wie das Thema Pal√§stinenser ebenso einfach vom Tisch gewischt wird (dabei sind die ja mit bedroht, egal ob Israel oder Iran loslegt). Der Maulkorb der der Deutschen da seit Jahrzehnten auferlegt ist wegen der Schuld unserer V√§ter – wie eng verkn√ľpft dieser Maulkorb mit dem Gesch√§ftlichen rund um deutsche (und US-)Kriegsunterstutzung f√ľr Israel und die Drohung mit „Antisemitismus“ sind, sobald es mal jemand wagt, Israel oder einen Isreali genauso zu kritisieren wie man jedes andere Land oder jeden anderen Menschen in der Situation kritisieren w√ľrde.

 

Denn so scharf Grass jetzt von allen Seiten angegriffen wird … er hat sicher in einigen Punkten daneben gegriffen, den Sachverhalt zu einseitig dargestellt. denn es stimmt, dass der Erstschlag Israels wohl nie als Atomschlag gemeint war oder angedroht wurde, der das iranische Volk ausl√∂schen soll, sondern als gezielter Schlag gegen die Atomanlagen.

 

Aber dennoch zeigt das Beispiel sehr gut, was f√ľr eine irref√ľhrende Doppelrolle die Medien gern spielen.

 

Da geifert die „Welt“, die zum Axel-Springer-Verlag geh√∂rt:

 

¬†„Nie hat aber ein israelischer Politik dem¬†Iran¬†mit einem verheerenden Erstschlag gedroht.

Es gibt keine Planspiele“

 

Hier die Drohung Israels, die die Medien am 1.12.2011 beispielsweise meldeten:

 

http://www.focus.de/politik/ausland/iran/atomprogramm-israel-droht-mit-krieg-gegen-den-iran_aid_689811.html

 

Atomprogramm  Israel droht mit Krieg gegen den Iran Donnerstag, 01.12.2011, 19:24...
Atomprogramm: Israel droht mit Krieg gegen den Iran –
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak sagte am Donnerstag, es k√∂nnte eine Lage eintreten, in der sich sein Land als „letztes Mittel“ dazu gezwungen sehen k√∂nnte. An den Erfolg internationaler Sanktionen gegen Teheran glaube er nicht, sagte er im israelischen Rundfunk.

„Wir wollen keine unn√∂tigen Kriege. Aber wir k√∂nnten definitiv auf die Probe gestellt werden“, sagte Barak....“



Und was die Planspiele angeht – hier noch mal der Link zum US- 4-Sterne-General Wesley Clark, der berichtet, dass bereits kurz nach dem 11. September 2001 Pl√§ne im US-Verteidigungsministerium auftauchten, innerhalb f√ľnf Jahren sieben L√§nder anzugreifen, darunter Iran, Syrien, Lybien, Irak!!! Und die russische Nachrichtenagentur meldete (siehe ein Link in einem fr√ľheren Beitrag hier im Thread) – dass die USA seit April 2007 die fix und fertigen Pl√§ne zum Angriff gegen den Iran hat.

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=5-TZxI8m8ss

Kriege gegen den Irak, Iran, Syrien und Libyen seit langem geplant

 

Also sooo aus der Luft gegriffen, wie sie nun alle tun in den Medien, sind die Positionen von G√ľnther Grass auch wieder nicht!!! Man muss sich ja nicht inhaltlich mit dem identifizieren, was er schreibt – aber wof√ľr man ihm danken muss ist, dass er den Bann des Schweigens gebrochen hat und nun endlich mal das Thema √∂ffentlich diskutiert wird. Auch wenn da nat√ľrlich die wichtigsten Informationen, die wir hier haben¬† (Bilderberger,¬† Wesley Clark, Martin van Creveld etc.) nicht auftauchen werden. Im Hinblick darauf, dass ein Weltkrieg droht, ist es richtig und wichtig, das Tabu zu brechen – und auch Deutschen zu erlauben, das Handeln iraelischer Politiker, Milit√§rs, Professoren zu kritisieren, wo dies dringend angebracht ist.

 

Lieben Gruß

 

7 Manik

 

 

 

Anlage 1: ein Artikel zu Israel loves Iran, mit einem interessanten Artikel

 

http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/zeitgeist/4184-israel-loves-iraniran-loves-israel-.html

 

Heute ist der Internationale Tag gegen Rassismus. An sich sollte dieses Motto alle unsere Tage beherrschen. Tut es f√ľr gew√∂hnlich aber nicht und genau darum haben die Politiker so leichtes Spiel, wenn sie Kriege anzetteln wollen. So wie aktuell¬†Israel immer lauter und immer √∂fter verk√ľndet, dass es – mit freundlicher Unterst√ľtzung der USA – den Iran angreifen m√∂chte. Also nicht unbedingt Israel als gesamtes Land, aber einige Politiker, also sogenannte „Volksvertreter“, verfolgen dieses Ansinnen.

Vielleicht haben die hohen Herren aber dieses Mal die Rechnung ohne ihr Volk gemacht. Zumindest in der virtuellen Welt namens Facebook w√§chst der Widerstand gegen diesen Krieg von Tag zu Tag. Man kann es gar nicht Widerstand nennen. Es ist keine Protestaktion gegen Hass und Krieg. Es ist ein Statement f√ľr die Liebe!„IRANIANS – we will never bomb your country. We love you“¬†– so hei√üt die Seite bei Facebook, die vor vier Tagen ins Leben gerufen wurde und die sich immer gr√∂√üeren Zuspruchs erfreut. Nat√ľrlich gibt es mittlerweile auch eine Seite, die da hei√üt„ISRAELIS¬†– we never hate you. We love you“.

Frei nach diesem Motto kursieren immer mehr Bilder durchs Netz, die iranisch-israelische P√§rchen und Freunde zeigen, oder die einfach nur Liebesbekundungen zum angeblichen „Feind“ schicken. F√ľr die einen vielleicht blau√§ugige, nutzlose Gef√ľhlsduselei. F√ľr andere ein gro√üer Hoffnungsschimmer, dessen Licht sich bis zu jenen ausbreiten m√∂ge, die diesen Krieg anzetteln wollen. Zumindest hat die Aktion bereits auch bei konservativen Medien wie CNN und ZDF Aufmerksamkeit erregt.

Dieser Krieg w√§re n√§mlich einer, der uns mit Sicherheit alle angehen w√ľrde. Wer glaubt, dass sich Russland und China auf der einen und die USA auf der anderen Seite zur√ľcklehnen und nur zusehen werden, wie sich zwei L√§nder, die ohnehin recht weit weg von Europa liegen, ihre Angelegenheiten unter sich ausmachen, der irrt. Und das hat nicht nur damit zu tun, dass eine der wichtigsten Meeresstra√üen (die von Hormus) zwischen Iran und Oman liegt und damit wohl die wesentlichste √Ėl-Route weltweit ist. Sollte in diesem Krieg n√§mlich irgendein Land auf die Idee kommen eine Atombombe zu z√ľnden, dann ist der Erd√∂ltransport ohnehin die vorletzte Sorge der Menschheit.

Ob Grafikdesigner Ronny Edry, also jener Israeli, der gemeinsam mit seiner Frau Michal die Aktion „Israel loves Iran“ ins Leben gerufen hat, nun ein romantischer Tr√§umer ist oder nicht. Einen ad√§quaten Weg zu einer ganz besonderen V√∂lkerverbindung hat er allemal gefunden, denn auch die Iraner reagieren – trotz Zensur – positiv auf die Liebesbekundungen, die sie prompt und nicht weniger herzlich zur√ľcksenden.

Seine Botschaft, abgesehen von den ber√ľhmten drei Worten: „An das iranische Volk, an alle V√§ter, M√ľtter, Kinder, Br√ľder und Schwestern. Damit ein Krieg zwischen uns entstehen kann, m√ľssen wir einander erst mal f√ľrchten, wir m√ľssten uns hassen. Ich f√ľrchte euch nicht und ich hasse euch nicht. Ich kenne euch ja nicht mal. Kein Iraner war jemals schlecht zu mir. Ich hab noch nicht mal einen Iraner getroffen ...“

Au√üerdem hat der 41-J√§hrige, der auch Lehrer ist auf¬†Youtube einen Aufruf gestartet, der einen Familienvater zeigt, der einfach Angst vor einem Krieg hat. So wie Millionen andere auch. Er hat sich getraut √ľber seine Angst zu sprechen und kreierte so ein neues Verst√§ndnis zwischen Menschen, die sich gar nicht kennen, aber hassen sollen. F√ľr viele von ihnen ist es das erste Mal, dass sie √ľberhaupt Kontakt zu einem Menschen aus dem jeweils anderen Land haben. Dabei haben sie mehr gemeinsam als ihnen (oder auch dem Rest der Welt) vielleicht bewusst ist.

Diese Tatsachen brachten Roi Ben-Yehuda (ein israelisch-amerikanischer Schreiber, der in Spanien lebt) und Dr. Trita Parsi (Autorin von „Treacherous Alliance – The Secret Dealings of Israel, Iran and US) heute in der israelischen Zeitung Haaretz in einem spannenden Bericht mit dem Titel „Essential things Israelis and Iranians should know about each other“ auf den Punkt. So sind zum Beispiel sowohl Israel als auch der Iran in ihrer Region ziemlich isoliert und weit und breit sind keine richtigen Freunde auszunehmen. Sie teilen weder Sprache noch Religion mit ihren Nachbarn und ihre Liebe zur Poesie ist so gro√ü, dass dort wie da viele Stra√üen nach gro√üen Poeten benannt sind.

¬†„We love you“ ist Poesie auf den Punkt gebracht. Und wer wei√ü ... Wenn die Aktion genug Teilnehmer erreicht, vielleicht k√∂nnen diese drei Worte ja den „Worst Case“ - den schlimmsten Fall - verhindern.

Anh√§nger des¬†Maharishi-Effekts glauben fest daran, dass Transzendentale Meditation Gegebenheiten ver√§ndern kann. F√ľr eine globale Wirkung w√§ren daf√ľr 8000 Personen n√∂tig. Alleine die Seite „Isreal loves Iran“ hatte bereits nach wenigen Tagen mehr Fans. Immer kreativer und immer herzlicher werden die geposteten Fotos und Botschaften. Die s√ľ√üeste Hoffnung verbreitet wohl „Miss Future World Peace“. Das Baby versinnbildlicht, dass es nicht nur um unsere Zukunft geht, sondern auch und vor allem um die unserer Kinder.¬†

Anlage 2 zu dem Grass-Disput:

 

http://www.focus.de/politik/deutschland/umstrittenes-iran-gedicht-zentralrat-der-juden-ist-entruestet-ueber-grass_aid_732743.html

 

 

Die Reaktionen auf G√ľnter Grass¬ī Israelkritik fallen heftig aus: Der Zentralrat der Juden wirft dem Literaturnobelpreistr√§ger vor,Israel¬†zu „d√§monisieren“. Michel Friedmann kritisiert antisemitische Klischees.

 

Der Zentralrat der Juden in¬†Deutschland¬†wandte sich insbesondere gegen die √Ąu√üerungen Grass‘ wonach der Staat Israel den Weltfrieden bedrohe.

Der in mehreren Zeitungen erschienene Text sei „ein aggressives Pamphlet der Agitation“, sagte Zentralratspr√§sident Dieter Graumann am Mittwoch in Berlin. Es sei traurig, dass Grass sich in dieser Form zu Wort melde und Israel d√§monisiere, sagte er.

Der Text sei unverantwortlich und eine Verdrehung der Tatsachen. Nicht Israel, sondern der Iran bedrohe den Frieden. Das Mullah-Regime unterdr√ľcke die eigene Bev√∂lkerung und finanziere den internationalen Terrorismus. „Ein hervorragender Autor ist noch lange kein hervorragender Analyst der Nahost-Politik“, sagte Graumann.

Michel Friedmann ist emp√∂rt √ľber Antisemitismus

In der „Bild“-Zeitung sagt der Publizist Michel Friedmann √ľber Grass: „Wie krank ist die Argumentation, er habe √ľber Jahrzehnte schweigen m√ľssen, um nun endlich der Welt zu erkl√§ren, der j√ľdische Staat ist die gr√∂√üte Bedrohung f√ľr die Menschheit? Es w√§re besser gewesen, Grass h√§tte weiter geschwiegen. Grass spielt mit antisemitischen Klischees. Unverzeihlich w√§re es, wenn er selbst daran glaubt.“

 

 

Strasser unterst√ľtzt Grass ¬†

Unterst√ľtzt wir Grass lediglich vom Pr√§sidenten des deutschen Pen-Zentrums, Johano Strasser, der die Meinung des Schriststeller teilt: Er warne dringend vor Waffenexporten Deutschlands an eine israelische Regierung, die den Anschein erwecke, ein Krieg gegen den Iran sei unausweichlich, sagte Strasser dem NDR.

 

 

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106156211/Guenter-Grass-seltsames-Verhaeltnis-zu-den-Fakten.html

 

„Grass' Gedicht wimmelt nur so von Verzerrungen, Halbwahrheiten und L√ľgen. Wie blind muss man sein,¬†um derart an den tats√§chlichen Gegebenheiten in der Region vorbeizuschreiben? Ein Faktencheck.Von Clemens Wergin“

 

 

Und hier das Gedicht von G√ľnther Grass – wann wohl hat zuletzt ein Gedicht in Deutschland soviel Aufmerksamkeit bekommen???

 

·                                 "Was gesagt werden muss"

 

 

"Warum schweige ich, verschweige zu lange,

was offensichtlich ist und in Planspielen

ge√ľbt wurde, an deren Ende als √úberlebende

wir allenfalls Fußnoten sind

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,

der das von einem Maulhelden unterjochte

und zum organisierten Jubel gelenkte

iranische Volk auslöschen könnte,

weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird."

 

 

Doch warum untersage ich mir,

jenes andere Land beim Namen zu nennen,

in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten –

ein wachsend nukleares Potential verf√ľgbar

aber au√üer Kontrolle, weil keiner Pr√ľfung

zugänglich ist?"

 

"Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,

dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,

empfinde ich als belastende L√ľge

auch Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,

sobald er mißachtet wird;

das Verdikt „Antisemitismus“ ist gel√§ufig."

 

"Jetzt aber, weil aus meinem Land,

das von ureigenen Verbrechen,

die ohne Vergleich sind,

Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,

wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch

mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,

ein weiteres U-Boot nach Israel

geliefert werden soll, dessen Spezialität

darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe

dorthin lenken zu können, wo die Existenz

einer einzigen Atombombe unbewiesen

ist, doch als Bef√ľrchtung von Beweiskraft

sein will, sage ich, was gesagt werden muß."

 

"Warum aber schwieg ich bislang?

Weil ich meinte, meine Herkunft,

die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,

verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit

dem Land Israel, dem ich verbunden bin

und bleiben will, zuzumuten."

 

"Warum sage ich jetzt erst,

gealtert und mit letzter Tinte:

Die Atommacht Israel gefährdet

den ohnehin br√ľchigen Weltfrieden?

Weil gesagt werden muß,

was schon morgen zu spät sein könnte;

auch weil wir – als Deutsche belastet genug –

Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,

das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld

durch keine der √ľblichen Ausreden

zu tilgen wäre."

 

"Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,

weil ich der Heuchelei des Westens

√ľberdr√ľssig bin; zudem ist zu hoffen:

es mögen sich viele vom Schweigen befreien,

den Verursacher der erkennbaren Gefahr

zum Verzicht auf Gewalt auffordern und

gleichermaßen darauf bestehen,

daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle

des israelischen atomaren Potentials

und der iranischen Atomanlagen

durch eine internationale Instanz

von den Regierungen beider Länder zugelassen wird."

 

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,

mehr noch, allen Menschen, die in dieser

vom Wahn okkupierten Region

dicht bei dicht verfeindet leben

und letztlich auch uns  zu helfen."

 


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