Zeit der Ernte am 13. Tag der 9. Welle? Neue Fakten mit Weblink
von 7 Manik am 01.07.2012 um 13:38 Uhr (Bearbeitet: 01.07.2012 13:44)

 

Werde mal regelmäßig hier die wichtigsten weltweiten Entwicklungen einstellen, die mit uns/ den Maya/ den Prophezeiungen zu tun haben.

 

Die Krisenstaaten atmen auf nach dem EU-Gipfel. Immerhin dürfte das die Situation entspannen. Nicht nur wirtschaftlich, vor allem auch sozial.

 

Auch wenn Merkel jetzt innerhalb Deutschlands schlechte Kritiken einfährt, weil sie mehr nach gegeben hat, wie sie vorab vermuten ließ – in der emotional aufgeheizten Atmosphäre der Krisenstaaten, wo Deutschland und speziell Merkel immer mehr zum Sündenbock und Prellbock für die eigenen Fehler gemacht wird, war es glaub ich wichtig, dass Deutschland auch mal Demut zeigt und klein beigibt – im Fußball wie bei dem EU-Gipfel. Der Preis für ein „immer alles unter Kontrolle haben wollen“ und immer Stärke zeigen kann wesentlich höher sein – es ist nicht zu unterschätzen, wie destruktiv Menschenmassen werden können, wenn sie keinen Sinn und keine Perspektive mehr sehen. Man denke nur an die Pariser Jugend 2005 und an die Londoner in 2011. Oder, noch krasser: an die Französische Revolution im 18. Jahrhundert.

 

Aber … die Syrer haben nun nach gezogen und fahren ebenfalls Panzer an der syrisch-türkischen Grenze auf – 170! Und 2.500 Soldaten. Da verstärken sich die Gewitterwolken eher.

 

Fand einen Bericht über neue Anschläge auf das Justizministerium in Syrien, und dabei wird ein Anschlag von Al-Qaida vom Mai 2012, mit 55 Toten erwähnt – nur diesmal nicht vom syrischen Präsidenten, sondern vom UN-Generalsekretär.

 

Ein Unglück bleibt bei denen selten allein – man muss also tatsächlich davon ausgehen, dass die mit beteiligt sind an den Unruhen in Syrien (siehe mein Beitrag unter „Buchempfehlung zu Mayakalender“.

 

Und wohin das führt, dass Ägypten nun seinen ersten demokratischen Präsidenten hat, der aber aus der muslimischen Bruderschaft stammt, wissen wir auch noch nicht. Der alte Diktator, Mubarak, war sehr wahrscheinlich eine Marionette der USA, der aber den Vorteil hatte, dass er trotz interner Anfeindungen, auch vom Iran, der deswegen 1979 die diplomatischen Beziehungen ab broch, strikt auf der Einhaltung des Friedensvertrags mit Israel bestand. Das ist jetzt nicht mehr so klar und sicher.

 

Die Palästinenserorganisation Hamas freut sich jedenfalls über die Wahl. Deren Oberhäupter verstecken sich mittlerweile in Kairo, Ägypten – früher in Damaskus, Syrien.

 

Und dass sich in der Erde was ändert, wie verschiedene Mayapriester ankündigen und daher mit allerlei Wetterkatastrophen zu rechnen ist, macht sich seit Freitag in USA durch Waldbrände, Tornados, Stürme bemerkbar, wo zehn US-Staaten gleichzeitig betroffen sind. Notstand, 3 Millionen ohne Strom ...

 

Aber auch bei uns fängt es an extrem zu werden. Drei Frauen wurden in Hessen gerade in einer Hütte auf dem Golfplatz, wo sie Schutz suchten, vom Blitz getötet, die vierte schwebt in Lebensgefahr. Bei uns wird es nächste Woche bis zu 37 Grad heiß, teilweise unerträglich schwül – und hat ebenfalls massive Gewitter.

 

Wie sagten doch die Hopi? Ihre Art des Friedens, für den sie einstehen, meint Balance. Und die Erde ist eben durch die Umweltverschmutzung außer Balance geraten.

 

Heute tritt das Öl-Embargo der EU gegen den Iran in Kraft, das aber umgangen wird, wie der Artikel zeigt. Die Euro endet heute, EU- und Syrien-Gipfel sind beendet und erste Reaktionen da, das Parlament hat jetzt Sommerpause, bis auf Sondersitzungen (Spanien, Zypern) …

 

Es passierte soviel Wichtiges in dieser Woche, dass mich das in der Feststellung bestätigt, dass die der Beginn des 13. Tages der 9. Welle ist. Jetzt zeigt sich bei allen großen Themen unserer Zeit, was die „Ernte“ unserer Saat ist.

 

Lieben Gruß

 

7 Manik

 

Ausländische Reaktionen auf EU-Gipfel:

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/italien-spanien-und-griechenland-loben-ergebnisse-von-eu-gipfel-a-841779.html

Die Krisenstaaten der Euro-Zone feiern den EU-Gipfel als Erfolg. Spanien und Irland können Milliardenhilfe leichter abrufen, Italien bejubelt die "Achse Hollande-Monti". Und die Griechen hoffen, dass auch sie bald bessere Sparkonditionen bekommen.

 

http://www.abendblatt.de/politik/article2324133/Die-24-schweren-Stunden-der-Angela-Merkel.html


Berlin. Es sind schwere Stunden, die Angela Merkel durchlebt. Der EU-Gipfel ist noch nicht zu Ende, da wirft ihr die Opposition bereits vor, in den Verhandlungen eingeknickt zu sein. Die Entscheidung über Fiskalpakt und Rettungsschirm in Bundestag und Bundesrat scheint plötzlich nicht mehr sicher. Auch aus den eigenen Reihen werden Kritik und Häme laut. Dann kommt die Kanzlerin nach Berlin zurück. Sie muss sich und die Beschlüsse verteidigen. Bis kurz vor Mitternacht wird abgestimmt. Die Nachrichtenagentur dapd dokumentiert den Ablauf eines denkwürdigen Tages.

 

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-06/fiskalpakt-abstimung-zusammenfassung


Satte Mehrheit, viele Zweifel

 

Bundestag und Bundesrat stimmen Fiskalpakt und ESM zu. Damit endet ein turbulenter Tag in zwei Parlamenten – an dem viele Fragen ungeklärt blieben.

 

 

http://www.focus.de/politik/deutschland/eu-klagewelle-bremst-merkels-euro-rettung_aid_775196.html


Mit einer Klagewelle sollen der Fiskalpakt und der dauerhafte Euro-Rettungsschirm ESM vor dem Bundesverfassungsgericht zu Fall gebracht werden. Nach der Verabschiedung beider Instrumente in Bundestag und Bundesrat gingen bis Samstag zahlreiche Klagen in Karlsruhe ein.

 

 

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-06/syrien-truppenaufmarsch-tuerkei


Syrien: Assad lässt Truppen an Grenze zu Türkei aufmarschieren

Syrien stationiert 2.500 Soldaten, 170 Panzer und Militärfahrzeuge 15 Kilometer vor der türkischen Grenze. Bei der Stadt Duma soll es erneut ein Massaker gegeben haben.

 

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-06/syrien-lawrow-clinton


Bürgerkrieg: Russland optimistisch vor Syrien-Konferenz

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich optimistisch über die Chancen für Fortschritte bei den internationalen Verhandlungen zum Syrien-Konflikt geäußert. Es gebe eine reale Chance, auf der internationalen Syrienkonferenz einen "gemeinsamen Nenner" zu finden, sagte Lawrow nach einem dreistündigen Treffen mit US-Außenministerin Hillary Clinton in St. Petersburg. Eine endgültige Einigung sei aber nicht zu erwarten.

Er habe in der Haltung Clintons eine "Entwicklung" wahrgenommen, sagte Lawrow. Sie habe nicht von Ultimaten gesprochen oder gesagt, die Beschlussvorlage für das Treffen in Genf könne nicht verändert werden. Die gemeinsame Position bestehe darin, dass die Syrer zum "nationalen Dialog" ermuntert werden müssten, sagte Lawrow. "Die Aufgabe aller Akteure muss darauf gerichtet sein, die Syrer an den Verhandlungstisch zu bekommen."

Lawrow warnte davor, den Ausgang eines Machtübergangs in Syrien vorherzusagen. "Das wäre kontraproduktiv". Die Syrer müssten dem Minister zufolge selbst über das Schicksal ihres Landes entscheiden.

Russland hatte sich zuvor wiederholt gegen einen Rücktritt des umstrittenen syrischen Diktators Baschar al-Assad ausgesprochen. Auch bei Verhandlungen auf Botschafterebene hatte es am Freitag keine Bewegung gegeben. "Russland hielt in stundenlangen Gesprächsrunden eisenhart an Syriens Machthaber Assad fest", sagte ein hoher europäischer Diplomat.

Zeitweise hatte nach Einschätzung von Teilnehmern sogar infrage gestanden, ob die Konferenz angesichts der Meinungsverschiedenheiten nicht sogar abgesagt werden müsse. Ein Sprecher des internationalen Syrien-Vermittlers Kofi Annan sagte jedoch am Abend, die Gefahr eines Scheiterns sei abgewendet worden.

http://www.welt.de/newsticker/news1/article107563506/Annan-warnt-vor-Scheitern-der-Syrien-Konferenz-in-Genf.html


Vor der internationalen Syrien-Konferenz in Genf hat der internationale Sondergesandte Kofi Annan vor einem Scheitern des Treffens gewarnt. Wenn alle Teilnehmer bereit sind zu handeln, könnte "diese Welle der Gewalt gestoppt und der Weg zum Frieden eingeschlagen" werden, sagte Annan der Schweizer Zeitung "Le Temps".

Bei einem Scheitern der Gespräche werde die "verhängnisvolle" Spirale der Gewalt weitergehen und "könnte bald unumkehrbar werden".

 

 

http://www.focus.de/panorama/videos/kritische-lage-in-syrien-schwere-explosion-nahe-dem-justizpalast-in-damaskus_vid_32031.html


Im Zentrum der syrischen Hauptstadt Damaskus ist es am Donnerstag zu einer schweren Explosion gekommen. In der Nähe des Justizpalastes haben mehr als zwanzig Autos gebrannt. Das Staatsfernsehen geht von einem terroristischen Anschlag aus. 
 
Das Video im O-Ton: "Im Zentrum der syrischen Hauptstadt Damaskus ist es am Donnerstag zu einer schweren Explosion gekommen. Nahe des Justizpalastes stieg Rauch auf, wie ein Zeuge der Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Auf dem Parkplatz des Justizpalastes sollen mindestens 20 Fahrzeuge in Brand geraten sein. Ob es auch Tote gegeben hat, war zunächst unklar. Der Justizpalast selbst schien nicht beschädigt zu sei - Feuerwehrleute und Rettungskräfte fuhren zum Ort des Geschehens. Das Staatsfernsehen sprach von Terroristen, die für die Detonation verantwortlich seien. Gegner der Regierung des syrischen Machthabers Assad hatten in der Vergangenheit immer wieder öffentliche Gebäude angegriffen, die sie als Symbol der syrischen Regierung sehen.

Hinter einem Doppelanschlag im Mai mit 55 Toten steckte nach Einschätzung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die Extremistenorganisation Al-Kaida.

Die Angaben aus Syrien sind nur schwer zu überprüfen, weil die Regierung eine freie Berichterstattung unterbindet."

http://www.abendblatt.de/politik/article2324338/Macht-euch-endlich-nuetzlich-Kofi-Annan-und-das-Syrien-Dilemma.html

Genf. Eine sanfte, aber feste Stimme. Ein ruhiges, aber entschlossenes Auftreten. Kofi Annan gilt als die Verkörperung von Souveränität und Selbstbeherrschung. Doch etwas ist anders bei seinem Auftritt an diesem Samstag im Palais des Nations. Selten, so berichten erfahrene UN-Diplomaten, hätten sie den "Weltstaatsmann“ so unruhig, so besorgt und so sichtlich unzufrieden erlebt. Und selten hat Annan so offen den Mächtigen ins Gewissen geredet.

"Niemals hätten wir es soweit kommen lassen dürfen“, sagte er. Und es ist klar, dass vor allem die zur Syrien-Krisenkonferenz nach Genf gereisten Außenminister der fünf Vetomächte des Weltsicherheitsrates gemeint sind – der USA, Russlands, Chinas, Frankreichs und Großbritanniens.

Angesichts des Blutvergießens in Syriens, der Massaker selbst an Frauen und Kindern, fordert Annan die mächtigsten Staaten auf, endlich Differenzen zu überwinden, und anzufangen, "sich nützlich zu machen“.

Und er zählt auf, was wahrscheinliche Konsequenzen eines Versagens der Weltmächte im Syrien-Konflikt wären:

Ein Übergreifen des Bürgerkrieges auf Nachbarländer, die Gefahr einer „neuen Front für den internationalen Terrorismus, das Absinken Syriens in einen unübersehbaren Religionskrieg.

Und das in einem Land mit enormen Waffenarsenalen "mitten in einer der gefährdetsten und konfliktreichsten Regionen der Welt“.

Ob sie auf Annan hören werden, ob und wann Russland und China bereit sein werden, ihre schützende Hand vom syrischen Machthaber Baschar al-Assad wegzuziehen, ob die USA aufhören werden, die Opposition mit Hilfe Saudi-Arabiens militärisch aufzurüsten – all das bleibt an diesem Wochenende in Genf noch weitgehend unklar. 

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-06/syrien-konferenz-genf

Annan sprach von einem "produktiven" Treffen. Er habe jetzt mehr Hoffnung, dass eine politische Lösung für Syrien möglich werden könnte. Wichtig sei, dass sich die Weltmächte weiter einander annäherten und nach einer gemeinsamen Linie zur Lösung des Syrien-Konfliktes suchen. Dafür sei auf der Konferenz in Genf eine Grundlage geschaffen worden.

Der Iran, engster Verbündete des Assad-Regimes, wurde auf Druck der USA nicht zum Genfer Treffen eingeladen. In einem Telefongespräch mit Annan würdigte Außenminister Ali-Akbar Salehi dessen Friedensbemühungen und wünschte ihm Erfolg für die Konferenz. Nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens sagte Salehi, dass die Krise in Syrien nur über einen internen Dialog zu lösen sei und dass "vom Westen aufgedrängte Pläne jenseits jeglicher Logik" seien.

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article2324489/Von-Genf-enttaeuscht-Opposition-will-bewaffneten-Kampf-unterstuetzen.html

Kairo. Die syrische Opposition ist von der Genfer Syrien-Konferenz so enttäuscht, dass sie jetzt verstärkt auf den bewaffneten Kampf setzt. "In der Erklärung von Genf steht nichts Neues“, sagte Bassam Ishak, ein führendes Mitglied des Syrischen Nationalrates (SNC) am Sonntag dem Nachrichtensender Al-Arabija. Die Opposition werde deshalb künftig vorrangig den bewaffneten Kampf der Deserteure unterstützen.

Die Deserteure hätten bereits 60 Prozent des Staatsgebietes unter ihre Kontrolle gebracht. "Wir verlassen uns darauf, dass sie auch die restlichen Gebiete von der Diktatur befreien werden“, sagte Ishak. Die Opposition kritisiert vor allem, dass die Teilnehmer der Genfer Konferenz am Sonnabend nicht explizit eine Entmachtung von Präsident Baschar al-Assad gefordert hatten. Die von Ishak erwähnte "Kontrolle“ der Deserteure ist in der Regel nur so lange Realität, bis die Armee mit Panzern und Hubschraubern anrückt.

Die fünf UN-Vetomächte und mehrere Nahost-Staaten hatten sich auf ihrer Konferenz in Genf auf ein Abschlussdokument geeinigt, das die Bildung einer Übergangsregierung aus Vertretern des bisherigen Regimes und der Opposition vorsieht. Doch ein wirklicher Durchbruch ist damit noch nicht erzielt. Auf Verlangen Moskaus wurden alle Formulierungen gestrichen, die Syrien Lösungsversuche "von außen aufgezwungen hätten“, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow vor der Presse erklärte - und US-Außenministerin Hillary Clinton beharrt weiterhin auf dem Rückzug von Machthaber Baschar al-Assad. "Es obliegt nun Russland und China, Assad die Zeichen der Zeit zu erläutern“, sagte Clinton am Sonnabend im Anschluss an die Konferenz.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-will-oel-embargo-umgehen-die-schiffe-fahren-unter-anderer-flagge-a-841916.html

Das Ölembargo der EU gegen Iran tritt an diesem Sonntag in Kraft - doch das Land umgeht die Sanktionen offenbar mit einem Trick: Die Regierung in Teheran lässt laut BBC ihre Tanker unter der Flagge eines kleinen Inselstaats fahren.

Teheran - Große Tankschiffe unsichtbar zu machen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit - und dennoch sind Irans Öltanker derzeit inkognito unterwegs. Die Islamische Republik habe 15 ihrer 39 Öltanker ausgeflaggt, berichtet die BBC. Die Schiffe fahren demnach nicht mehr unter iranischer Flagge, sondern unter der des winzigen Pazifik-Inselstaates Tuvalu. Die iranische Tankergesellschaft habe auch Namen von Schiffen geändert. Mit diesen Tricks könnte Iran trotz Sanktionen Öl nach Europa schiffen.

 


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