Die Evolutionsgeschichte des Homo sapiens und seine Zyklen mit Weblink
von 7 Manik am 06.07.2012 um 19:56 Uhr (Bearbeitet: 06.07.2012 20:38)

Die Idee Callemans, die gesamte Schöpfungsgeschichte mit zeitlichen Zyklen des Mayakalenders abzugleichen, finde ich hingegen äußerst faszinierend. Ich werde sie deshalb hier weiter verfolgen.

Dazu werde ich verschiedene Themen aufgreifen, die in seiner Evolutionspyramide eine Rolle spielten, und versuchen, diese n√§her zu beleuchten – sowohl zeitlich, als auch von der Entwicklung her. Und dann wieder zu vergleichen mit den Calleman – Daten. Die aber in meinen Augen schon allein den gro√üen Haken haben, dass sie einen fiktiven Endpunkt f√ľr die gesamte Sch√∂pfung f√ľr jetzt setzen, und alles von Anfang bis zu diesem fiktiven Ende dann durch 20 und 13 teilt.

 

Wie gesagt halte ich es f√ľr erwiesen, dass es dieses fiktive Ende weder in der Sch√∂pfung, also physikalisch, noch in den √úberlieferungen der Maya-Ahnen gibt. Das k√∂nnt ihr auch aus dem Zitat aus dem Hunbatz Men -Buch sehen, das ich nachher unter "Zeitalter aller Kulturen" einstellen werde. Da beschreibt er die vergangenen vier Weltzeitalter - wie sie jeweils untergingen, und wie das mit den Plejaden zusammen h√§ngt. Er sieht den Zusammenhang immer mit 26.000-Jahres-Zyklen, also ganz anders als Calleman. Und seine Beschreibungen √§hneln sehr denen der Hopi von den vergangenen vier "Welten". Es ging also schon √∂fter das Weltzeitalter unter, aber nie die ganze Sch√∂pfung - und deswegen passt das nicht mit Callemans Pyramide, wo auch die Zellul√§re Ebene per 28.10.2011 zu einem Ende oder Erf√ľllungsdatum kommt. Er spricht zwar auch von einem Goldenen Zeitalter danach - aber auf welcher Erde, wenn das alles zum 28.10.2011 enden sollte?

 

Wenn aber die Sch√∂pfung fortw√§hrend sich weiter entwickelt, macht es auch keinen Sinn, diese durch 13 zu teilen – weil st√§ndig Zeit dazu kommt und dadurch sich alles verschiebt – h√∂here Zahlen durch 13 geteilt werden m√ľssten, was die Ereignisse unterschiedlich zuordnet.

Parallel werde ich versuchen, Informationen √ľber die echten Mayazyklen zu finden. Und „echt“ hei√üt, 26.000-Jahres-Zyklen (Galaktisches Jahr), als Kreislauf von 5 Zyklen mit 5.125 Jahren (13 Baktun), sowie 256- Jahres-Zyklen (260 Tun, Kurze Z√§hlung). Um so ein m√∂glichst authentisches Bild zu gewinnen, wie sich die Maya die Zeit vorstellten – denn laut dem Maya-√Ąltesten Don Alejandro Oxlaj waren die Maya-Ahnen in der Lage, die Zeit zu kontrollieren! Insofern ist das nicht nur eine lokale Erkenntnis, sondern sozusagen Zeit-Wissenschaft, nur dass der Maya-Wissenschaft ein anderes Weltbild zugrunde lag wie unserer: unsere sah sich im Geiste der Aufkl√§rung seit jeher eher als Gegensatz zur Religion, w√§hrend f√ľr die Maya Wissenschaft die Verl√§ngerung der Spiritualit√§t war: alles ging darum, Hunab Ku und seine Sch√∂pfung zu erforschen.

 

 

F√ľr heute beginne ich mal – v√∂llig willk√ľrlich - mit dem Neandertaler. Ich habe ein paar der interessantesten Infos aus Wikipedia zusammen kopiert.

Demnach stammte der Neandertaler aus S√ľd- und S√ľdwesteuropa, abstammend vom Homo erectus Afrika, √ľberlebte die Eiszeit, wanderte dann nach Asien und Russland aus. Vermischte sich kaum mit dem heutigen modernen Menschen. ¬†Existierte im Nahen Osten 60.000 Jahre lang parallel – vor 110.000 – 50.000 Jahren.

Andererseits wird in Wiki angegeben, dass es vor 40.000 Jahre etwa 3.500 weibliche Neandertaler gleichzeitig gab, so dass es zu diesem Zeitpunkt insgesamt etwa 7.000 – 10.000 Neandertaler gab. Das war aber offenbar nur noch im Westen, im Nahen Osten waren sie da schon ausgestorben.

Genaues Datum des Aussterbens wird in Wiki nicht genannt – es scheint, dass sie im Nahen Osten schon vor ca 50.000 Jahren ausgestorben sind, bei uns etwas sp√§ter wie 40.000 Jahre vor der jetzigen Zeit. Das stimmt mit den Angaben der Standford-Universit√§t √ľberein.

Wenn Calleman 32.000 v.Chr., also vor 34.000 Jahren schreibt, kommt das ungefähr hin mit den Angaben der Stantford Universität in USA Рda ist die Rede von seinem Aussterben vor 50. Р32.000 Jahren, in einer Welle, die von Ost nach West ging.

Daher lebten die letzten Neandertaler im Nahen Osten bereits vor 50.000 Jahren, bei uns später. Im Osten scheint das Aussterben aber nicht nur begonnen zu haben, sondern mir drängt sich da der Eindruck auf, dass da eine direkte Verdrängung durch den Homo sapiens stattfand, der sich da in kurzer Zeit verzehnfachte Рund es unmittelbar vor diesen 50.000 Jahren 60.000 Jahre dort im Nahen Osten beide Spezies parallel gab.

 

According to last appearances in the fossil records, Neanderthals disappeared in a wave flowing east to west between 50,000 and 32,000 years ago.

 

 

Weitere Eckdaten sind, dass es vom Homo erectus africa zwei Ausbreitungswellen in zwei verschiedene Richtungen gab. Die erste vor ca. 2 Millionen Jahren, die 2. vor 600.000 Jahren.

Genauer gesagt, laut den wohl aktuelleren und pr√§ziseren Angaben der Stanford-Universit√§t, lebte der Homo erectus vor 1,8 Mio. Jahren bis vor 300.000 Jahren. Diese Spezies hatte Sprache, Werkzeuge, Waffen, Feuer, kochte sein essen, reiste von Afrika nach China und S√ľdostasien und entwickelte Kleidung f√ľr n√∂rdliches Klima. Sie waren J√§ger, und unterschieden sich vom modernen Menschen nur durch Kopf und Gesicht – kein Kinn, daf√ľr massive Backenknochen, langer flacher Sch√§del.

 

Zuvor gab es aber andere Humanoide. Den Australopithecine afarensis etwa vor 3,5 Millionen Jahren Рman fand in Nord РKenya sogar Knochen, die 5,6 Mio. Jahre alt sind. Diese Spezies kletterte und war hauptsächlich vegetarisch.

Dann gab es noch den Homo habilis, der vor 2,4 bis 1,5 Millionen Jahren existierte und schon etwas Sprache entwickelt hatte. In √Ąthiopien wurden Knochen gefunden aus derselben Zeit, wo auch der Australopithecine afarensis existierte. Sie a√üen auch Fleisch. Manche Forscher sehen sie entweder als sp√§ten Australopithecine afarensis oder als fr√ľhen Homo erectus.

 

Wenn Ian Lungold also vom ersten Menschen spricht, der in der 4. Ebene vor 2,1 Millionen Jahren entstanden sei, so meint er den Homo erectus, der unser direkter Vorfahre sein soll – ebenso wie der Vorfahre der Neandertaler.

Als „richtig“ best√§tigen kann man daher, dass die √§ltesten Homo erectus africa seit 1,8 Mio. Jahre lebte, bis ca. 300.000 Jahre vor unserer Zeit, und dass somit ihre erste Ausbreitungswelle Richtung Schwarzmeer ungef√§hr dem 20fachen von 4 Galaktischen Jahren, also 20 x 102.000 Jahren, entspricht. 18 fache w√§re genauer. Aber wer wei√ü, wie genau die Wissenschaft das berechnen kann – 11% Differenz finde ich da v√∂llig im Rahmen des Ungef√§hren.

Andererseits Рnimmt man diese 1,8 Mio. Jahre wörtlich, multipliziert sie mit 20 (36 Mio. Jahre) x 20 (720 Mio.) x 20 ( 14,4 Mrd.), so kommt man wieder ziemlich genau beim Urknall / der Entstehung der ersten Sterne an, die die Wissenschaft mit 13,7 Mrd. angibt. Die Abweichung wäre dann nur noch gering, bei 0,7 Mrd. Jahren, etwa 5%.

Die Diskrepanz wäre dann also nicht zwischen der 1. und der 5. Ebene, sondern zwischen der 4. und der 5. Ebene, wo Wissenschaft und Maya-Rhythmen nicht zusammenpassen, während die 1. Ebene mit der 4. Ebene harmoniert, wissenschaftlich gesehen im Maya-Rhythmus.

Wenn man diese Differenz von ca. 300.000 Jahren auf der 4. Ebene ignoriert und in meinem Bild einer Zeitspirale bleibt, w√ľrde das bedeuten, dass mit der Entstehung des Homo erectus africa von jetzt aus zur√ľckw√§rts gerechnet ein neuer Kreis in der Spirale enstand, mit 20 x 4 Galaktischen Jahren als Umfang, wovon jedes wieder einem anderen Nahual zuzuordnen w√§re in der Zeitspirale.

Und wenn man die 5. Ebene mit ihren genau 4 Galaktischen Jahren nimmt, und diese durch 20 teilt entsteht genau ein 13-Baktun-Zeitalter, f√ľr jedes ein Nahual, wie schon erw√§hnt.

W√ľrde man diese 4 Galaktischen Jahre, die ja genau Callemans 5. Ebene entsprechen, durch 13 teilen, wie Calleman es tut, so f√§llt das Aussterben des Neandertalers¬†zwischen 4. Tag, 4. Nacht, 5.¬†Tag und¬†Beginn der 5.¬†Nacht der¬†5. Ebene. (Calleman schreibt: 5. Nacht, 32.000 v.Chr., also vor 34.000 Jahren).

Es hätte dann am Beginn des 4. Tages (vor 50.000 Jahren) im Nahen Osten begonnen und zu Beginn der 5. Tages vor 32.000 Jahren in Europa geendet.

Der Homo erectus wäre, wenn man 1,8 Mio. Jahre durch 13 teilt, vor 300.000 Jahren Ende des 6. Tages der 4. Ebene ausgestorben, nachdem er am 1. Tag da entstanden wäre.

Lieben Gruß

7 Manik

 

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Neandertaler

Heutige Sichtweise

Die Verwandtschaft von Neandertalern und anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) gilt heute als weitestgehend gekl√§rt. Unter Pal√§oanthropologen herrscht Einvernehmen dar√ľber, dass beide im afrikanischen Homo erectus einen gemeinsamen Vorfahren hatten. Aufgrund von Fossilien- und Werkzeugfunden gilt es als erwiesen, dass Homo erectus Afrika „w√§hrend der ersten Ausbreitungswelle vor rund 2 Millionen Jahren“ Richtung Levante, Schwarzmeerraum und Georgien sowie m√∂glicherweise √ľber Nordwestafrika Richtung S√ľdspanien verlie√ü.[89] Diese fr√ľhe Besiedelung Georgiens ist durch die 1,8 Millionen Jahre alten homininen Fossilien von Dmanissi belegt. Die √§ltesten, stark fragmentierten Funde in Europa stammen aus Spanien. Diese 1,2 Millionen Jahre alten Funde werden von ihren Entdeckern als Homo antecessor bezeichnet und als Vorfahren der Neandertaler ausgewiesen; diese Deutung ist allerdings stark umstritten und scheint durch j√ľngste genetische Befunde zur Verwandtschaft des Neandertalers mit dem anatomisch modernen Menschen widerlegt zu sein.

Vor rund 600.000 Jahren kam es n√§mlich nach Meinung vieler Pal√§oanthropologen zu einer zweiten Ausbreitungswelle des afrikanischen Homo erectus.[90] In Spanien gefundene Sch√§del etwa aus jenem Zeitraum lassen f√ľr das Gehirn ein Volumen zwischen 1100¬†cm¬≥ und 1450¬†cm¬≥ annehmen;[91] das Gehirnvolumen der Fossilienfunde aus der ersten Ausbreitungswelle wird hingegen auf nur wenig √ľber 1000¬†cm¬≥ gesch√§tzt.[92]

Nach dieser zweiten Besiedelung Europas durch Homo erectus entwickelte sich dieser in Europa √ľber die Homo heidelbergensis genannte Zwischenstufe zum Neandertaler, w√§hrend in Afrika vor ca. 200.000 Jahren – durch Fossilienfunde belegt – aus Homo erectus der sogenannte fr√ľhe anatomisch moderne Mensch und aus diesem der anatomisch moderne Mensch hervor ging.

 

 

Das Sch√§delfragment von Swanscombe: ein fr√ľher Neandertaler oder ein sp√§ter Homo heidelbergensis

Zumindest zeitlich eingegrenzt ist zudem, wann sich die zu den Neandertalern f√ľhrende Entwicklungslinie von der zum modernen Menschen f√ľhrenden Entwicklungslinie getrennt hat. Anhand der molekularen Uhr gilt derzeit eine Zeitspanne zwischen 440.000 und 270.000 Jahren vor heute als wahrscheinlich.[93] Die „Ganggenauigkeit“ der molekularen Uhr, die solchen Absch√§tzungen zugrunde liegt, ist allerdings umstritten; h√§ufig weichen die mit Hilfe geologischer – speziell stratigraphischer – Methoden ermittelten Datierungen voneinander ab. Gest√ľtzt wird die Datierung jedoch auch durch einige Fossilienfunde, unter anderem durch das Sch√§delfragment von Swanscombe, das – obwohl meist noch zu Homo heidelbergensis gestellt – bereits deutliche Merkmale des fr√ľhen Neandertalers aufweist.[94]

Die mitteleurop√§ischen Populationen von Homo erectus bzw. des Neandertalers und die in Afrika lebenden Vorfahren des anatomisch modernen Menschen lebten somit bis zur Einwanderung des modernen Menschen vor rund 40.000 bis 45.000 Jahren mehrere hunderttausend Jahre r√§umlich voneinander getrennt. Zwei dem Homo sapiens zugeschriebene Milchz√§hne aus der Grotta del Cavallo in Apulien wurden auf ein Alter von 45.000 bis 43.000 Jahren vor heute datiert;[95] sie sind der √§lteste Beleg f√ľr den Aufenthalt des Homo sapiens in Europa und belegen zugleich, dass Homo sapiens und Homo neanderthalensis einige tausend Jahre den gleichen Kontinent besiedelten.

Die Vermischungshypothese

Das enge Nebeneinander von Fundstellen der Neandertaler und der anatomisch modernen Menschen in der Levante belegen jedoch, „dass die beiden Hominidengruppen mindestens 60.000 Jahre ohne Probleme nebeneinander existiert haben.“

 

Eine Publikation von Erik Trinkaus und rumänischen Kollegen aus dem Jahre 2006 versuchte gleichfalls nachzuweisen, dass die 1952 in der Höhle von Petera Muierii in Rumänien entdeckten, 30.000 Jahre alten Knochen auf Gemeinsamkeiten zwischen Neandertaler und modernem Menschen hinweisen.[101]

F√ľr Homo sapiens charakteristisch sind die vergleichsweise kleine Kinnlade mit den ausgepr√§gten Eckz√§hnen sowie kleine Augenbrauenb√∂gen und enge Nasen√∂ffnungen. F√ľr den Neandertaler charakteristisch sind der gro√üe Augenabstand und die fliehende Stirn mit gro√üen √úberaugenw√ľlsten. Unterschiedliche Auffassungen gibt es auch um die rum√§nischen Petera-cu-Oase-Funde.

Die große Mehrheit der Paläoanthropologen lehnt diese Vermischungshypothese jedoch ab, da die Fossilien beider Arten anhand zahlreicher Merkmale in aller Regel deutlich zu unterscheiden sind:

„Spuren eines solchen m√∂glichen Intermezzos w√§ren dann aber deutlich in der Anatomie nachzuweisen, wenn man bedenkt, dass der st√§mmige Neandertaler der Eiszeit trotzte und der grazilere Homo sapiens der Sonne Afrikas entflohen war. Doch s√§mtliche gefundenen Sch√§del- und Skelettteile wurden – wenn auch nach einigen Irrungen und Wirrungen – entweder als eindeutig modern oder eindeutig neandertaloid eingestuft.“[96]

Die von Trinkaus herausgestellten Merkmale wurden daher von der √ľberwiegenden Mehrzahl der Pal√§oanthropologen als Hinweis auf die gemeinsame Abstammung von Neandertaler und modernem Menschen aus Homo erectus gedeutet und nicht als Resultat einer genetischen Vermischung.[102] Diese Auffassung galt als gut abgesichert, denn „der Neandertaler ist heute der am besten erforschte Urzeitmensch. 400 Fossilfunde gibt es in Europa.“[103]

 

Die Untersuchung der Mitochondrien-DNA (mtDNA) von zahlreichen Neandertaler-Skeletten, fr√ľhen Homo-sapiens-Funden und der vermuteten Mosaikformen am Max-Planck-Institut f√ľr evolution√§re Anthropologie lieferte keine Anhaltspunkte daf√ľr, dass Gene von Homo neanderthalensis in Populationen des Homo sapiens √ľbergegangen waren.[104] Bereits 1997 wurden 378 Basenpaare der mtDNA vom Typusexemplar Neandertal 1 mit einer gro√üen Vergleichsserie (rezenter) moderner Menschen verglichen.[105] Im Ergebnis wurde damals geschlussfolgert, dass der gemeinsame Vorfahre etwa 600.000 Jahre vor heute gelebt habe und sp√§ter kein erkennbarer genetischer Austausch mehr stattgefunden habe.

Parallel zur Sequenzierung der Mitochondrien-DNA versuchte man am selben Institut, die DNA aus dem Zellkern von Neandertalern zu rekonstruieren. Im Mai 2006 berichteten die Forscher dann, dass sie aus einem in der Vindija-Höhle in Kroatien gefundenen, 45.000 Jahre alten, männlichen Neandertaler rund eine Million Basenpaare sequenzieren konnten.[106]

Diesen Analysen zufolge unterscheidet sich das Y-Chromosom des Neandertalers st√§rker vom Y-Chromosom des modernen Menschen und von dem des Schimpansen als die anderen Chromosomen. Es galt daher – zumindest f√ľr die sp√§ten Neandertaler – als wahrscheinlich, dass kaum Vermischung mit anatomisch modernen Menschen stattgefunden hat.[107]

 

 

Die DNA-Analyse ergab erneut, dass die Erbanlagen der Neandertaler sich nur in sehr geringem Ma√üe von den Erbanlagen der heutigen Menschen unterscheiden. Die Autoren der Studie betonen sogar ausdr√ľcklich „die Tatsache, dass die Neandertaler innerhalb der Variationsbreite der modernen Menschen liegen“ (S. 713).

 

Gleichwohl wurden mehrere Dutzend Genvarianten identifiziert, anhand derer Neandertaler und Homo sapiens unterschieden werden k√∂nnen. Von einigen gilt als gesichert, dass sich die verursachenden Mutationen erst nach der Trennung der beiden Entwicklungslinien ereigneten, die zu Neandertalern und modernen Menschen f√ľhrten: Und zwar beim Menschen, denn diese Gene haben beim Neandertaler und bei den heute lebenden Schimpansen eine identische – das hei√üt urspr√ľnglicheNukleotidsequenz.

 

 

Da anhand weiterer Analysen der untersuchten Genome der f√ľnf Vertreter heutiger Populationen ein Genfluss vom Homo sapiens zum Neandertaler ausgeschlossen werden konnte, kam die Studie zu dem Ergebnis „dass der Genfluss vom Neandertaler zu den Vorfahren der Nicht-Afrikaner erfolgte, bevor sich die eurasischen Gruppen voneinander trennten“ (S. 710), das hei√üt im Nahen Osten, wo Neandertaler und anatomisch moderne Menschen in der Zeitspanne von vor 110.000 Jahren bis vor rund 50.000 Jahren koexistierten.

 

Das Ausmaß des Genflusses vom Neandertaler zu Homo sapiens beträgt den Autoren der Studie zufolge zwischen einem und vier Prozent des Genoms der heutigen nicht-afrikanischen Bevölkerung (S. 721).

Die „Kreuzungsrate“ – bezogen auf die Anzahl sp√§ter eigenen Nachwuchs zeugender Neugeborener – betrug Modellrechnungen zufolge weniger als zwei Prozent, vermutlich sogar weniger als ein Prozent.[116]

 

Aussterben

Die Gr√ľnde f√ľr das Aussterben der Neandertaler sind unbekannt; Anzeichen f√ľr kriegerische Handlungen oder f√ľr einen sehr raschen √úbergang der Besiedelung Europas von den Neandertalern zum anatomisch modernen Menschen gibt es nicht.[120]

Der deutsche Pal√§oanthropologe Friedemann Schrenk vermutet jedoch: „Am wahrscheinlichsten erscheint die Theorie des Neandertalers als Fortpflanzungsmuffel. So genannte ‚bottle-neck‘-Situationen, also Bev√∂lkerungsengp√§sse, waren keine Seltenheit in der Geschichte der Menschheit und k√∂nnten daher auch den Neandertaler betroffen haben.“[121]

Entscheidend f√ľr das Aussterben k√∂nnte somit gewesen sein, dass der moderne Mensch fr√ľher geschlechtsreif wurde und mehr Nachkommen hatte.[122] So sch√§tzen Forscher, dass eine Neandertalerin nur ungef√§hr alle vier Jahre ein Kind zur Welt brachte, da Neandertaler-Kinder erst im Alter von drei Jahren entw√∂hnt wurden, Kinder von Homo sapiens aber bereits im Alter von zwei Jahren.[123] Anhand der mtDNA wurde 2009 zudem berechnet, dass vor rund 40.000 Jahren allenfalls 3500 weibliche Neandertaler gleichzeitig gelebt haben,[124] woraus eine Gesamtzahl von zugleich gelebt habenden Neandertalern von „7000 bis allerh√∂chstens 10.000“ abgeleitet wurde.[125]

Ferner gibt es arch√§ologische Hinweise darauf, dass sich beispielsweise in der Region Aquitanien – einem Gebiet mit der gr√∂√üten Dichte an Funden beider Populationen – zwischen 55.000 und 35.000 Jahren vor heute die Zahl der Individuen von Homo sapiens verzehnfachte, was dahingehend interpretiert wurde, dass die modernen Menschen aufgrund ihrer kulturell tradierten Verhaltensweisen in dichter besiedelten Gebieten besser √ľberleben konnten als die Neandertaler.[126]

Statistische Bev√∂lkerungsmodelle zeigen, dass schon Unterschiede von wenigen Prozent ausreichen, um in wenigen tausend Jahren eine Menschengruppe v√∂llig in einer anderen aufgehen zu lassen bzw. zum Aussterben der weniger beg√ľnstigten Gruppen zu f√ľhren.

In einer √úbersichtsarbeit nannte Katerina Harvati im Jahr 2010[12] neben einer h√∂heren Geburtenrate, k√ľrzeren Abst√§nden zwischen zwei Geburten und dadurch entstehenden gr√∂√üeren Gruppen noch weitere Szenarien, die von einzelnen Forschern – in unterschiedlichen Kombinationen – f√ľr m√∂glich gehalten werden: So k√∂nnten die anatomisch modernen Menschen beispielsweise eine geringere Sterblichkeit, ein gr√∂√üeres Nahrungsspektrum sowie bessere Kleidung und bessere Unterk√ľnfte w√§hrend der Kaltzeiten gehabt haben.

 

http://www.stanford.edu/~harryg/protected/chp22.htm

 

It is widely accepted that population similar to Homo erectus was directly ancestral to the earliest members of living species Homo sapiens. The exact timing and mode of transformation are still controversial.

Homo erectus appears to have evolved in Africa about 1.8 million years ago. Migrations first to Asia and then to Europe. the species became extinct sometimes less than 0.5 million years ago.

 

This timing places Homo erectus between Homo habilis and the earliest appearance of Homo sapiens. The time of migration out of Africa is unknown. Most scholars agreed migration occur about 1 million years ago but there is continue debate over how much earlier than this had begun.

 

 

Neanderthal roots can be traced back more than 250,000 years with the Neanderthal anatomy becoming firmly established about 125,000 years ago and geographically restricted to Eurasia, specifically between western Europe and NearEast.

A more complete specimen in 1987 from Israel found that the pelvic canal is not unusually large, merely that the pelvic bone is extraordinarily long. This and several other features not seen in human pelves supports the increasingly popular conclusion that Neanderthals represent a dead end in human evolution, not a stage on the way to Homo sapiens.

 

On this basis there is argument for removing the Neanderthals from the subspecies status of Homo sapiens neanderthalensis and instead reverting to the Homo neanderthalensis. According to last appearances in the fossil records, Neanderthals disappeared in a wave flowing east to west between 50,000 and 32,000 years ago.

 

 

Australopithecine afarensis was adapted to bipedalism, appear apelike above the neck and humanlike below the neck and dated 2.9 to 3.5 million years ago. The oldest A. afarensis was dated 5.6 years ago from northern Kenya. Louis and Mary Leakey founded substantial evidence at Olduvai Gorge. In 1959 the Leakeys found a 1.75 million year old, well preserved Australopithecine skull. Also Mary Leakey discovered the famous Laetoli footprints of 3 hominid dated 3.6 million years ago and was bipedal. A. afarensis still retained the ability to climb tress. Brain size was between 300-400cc for graciles and 400-500cc for robust. They were primarily vegetari


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