Die Evolutionsgeschichte des Homo sapiens und seine Zyklen mit Weblink
von 7 Manik am 06.07.2012 um 19:56 Uhr (Bearbeitet: 06.07.2012 20:38)

Die Idee Callemans, die gesamte Schöpfungsgeschichte mit zeitlichen Zyklen des Mayakalenders abzugleichen, finde ich hingegen äußerst faszinierend. Ich werde sie deshalb hier weiter verfolgen.

Dazu werde ich verschiedene Themen aufgreifen, die in seiner Evolutionspyramide eine Rolle spielten, und versuchen, diese näher zu beleuchten – sowohl zeitlich, als auch von der Entwicklung her. Und dann wieder zu vergleichen mit den Calleman – Daten. Die aber in meinen Augen schon allein den großen Haken haben, dass sie einen fiktiven Endpunkt für die gesamte Schöpfung für jetzt setzen, und alles von Anfang bis zu diesem fiktiven Ende dann durch 20 und 13 teilt.

 

Wie gesagt halte ich es für erwiesen, dass es dieses fiktive Ende weder in der Schöpfung, also physikalisch, noch in den Überlieferungen der Maya-Ahnen gibt. Das könnt ihr auch aus dem Zitat aus dem Hunbatz Men -Buch sehen, das ich nachher unter "Zeitalter aller Kulturen" einstellen werde. Da beschreibt er die vergangenen vier Weltzeitalter - wie sie jeweils untergingen, und wie das mit den Plejaden zusammen hängt. Er sieht den Zusammenhang immer mit 26.000-Jahres-Zyklen, also ganz anders als Calleman. Und seine Beschreibungen ähneln sehr denen der Hopi von den vergangenen vier "Welten". Es ging also schon öfter das Weltzeitalter unter, aber nie die ganze Schöpfung - und deswegen passt das nicht mit Callemans Pyramide, wo auch die Zelluläre Ebene per 28.10.2011 zu einem Ende oder Erfüllungsdatum kommt. Er spricht zwar auch von einem Goldenen Zeitalter danach - aber auf welcher Erde, wenn das alles zum 28.10.2011 enden sollte?

 

Wenn aber die Schöpfung fortwährend sich weiter entwickelt, macht es auch keinen Sinn, diese durch 13 zu teilen – weil ständig Zeit dazu kommt und dadurch sich alles verschiebt – höhere Zahlen durch 13 geteilt werden müssten, was die Ereignisse unterschiedlich zuordnet.

Parallel werde ich versuchen, Informationen über die echten Mayazyklen zu finden. Und „echt“ heißt, 26.000-Jahres-Zyklen (Galaktisches Jahr), als Kreislauf von 5 Zyklen mit 5.125 Jahren (13 Baktun), sowie 256- Jahres-Zyklen (260 Tun, Kurze Zählung). Um so ein möglichst authentisches Bild zu gewinnen, wie sich die Maya die Zeit vorstellten – denn laut dem Maya-Ältesten Don Alejandro Oxlaj waren die Maya-Ahnen in der Lage, die Zeit zu kontrollieren! Insofern ist das nicht nur eine lokale Erkenntnis, sondern sozusagen Zeit-Wissenschaft, nur dass der Maya-Wissenschaft ein anderes Weltbild zugrunde lag wie unserer: unsere sah sich im Geiste der Aufklärung seit jeher eher als Gegensatz zur Religion, während für die Maya Wissenschaft die Verlängerung der Spiritualität war: alles ging darum, Hunab Ku und seine Schöpfung zu erforschen.

 

 

Für heute beginne ich mal – völlig willkürlich - mit dem Neandertaler. Ich habe ein paar der interessantesten Infos aus Wikipedia zusammen kopiert.

Demnach stammte der Neandertaler aus Süd- und Südwesteuropa, abstammend vom Homo erectus Afrika, überlebte die Eiszeit, wanderte dann nach Asien und Russland aus. Vermischte sich kaum mit dem heutigen modernen Menschen.  Existierte im Nahen Osten 60.000 Jahre lang parallel – vor 110.000 – 50.000 Jahren.

Andererseits wird in Wiki angegeben, dass es vor 40.000 Jahre etwa 3.500 weibliche Neandertaler gleichzeitig gab, so dass es zu diesem Zeitpunkt insgesamt etwa 7.000 – 10.000 Neandertaler gab. Das war aber offenbar nur noch im Westen, im Nahen Osten waren sie da schon ausgestorben.

Genaues Datum des Aussterbens wird in Wiki nicht genannt – es scheint, dass sie im Nahen Osten schon vor ca 50.000 Jahren ausgestorben sind, bei uns etwas später wie 40.000 Jahre vor der jetzigen Zeit. Das stimmt mit den Angaben der Standford-Universität überein.

Wenn Calleman 32.000 v.Chr., also vor 34.000 Jahren schreibt, kommt das ungefähr hin mit den Angaben der Stantford Universität in USA – da ist die Rede von seinem Aussterben vor 50. – 32.000 Jahren, in einer Welle, die von Ost nach West ging.

Daher lebten die letzten Neandertaler im Nahen Osten bereits vor 50.000 Jahren, bei uns später. Im Osten scheint das Aussterben aber nicht nur begonnen zu haben, sondern mir drängt sich da der Eindruck auf, dass da eine direkte Verdrängung durch den Homo sapiens stattfand, der sich da in kurzer Zeit verzehnfachte – und es unmittelbar vor diesen 50.000 Jahren 60.000 Jahre dort im Nahen Osten beide Spezies parallel gab.

 

According to last appearances in the fossil records, Neanderthals disappeared in a wave flowing east to west between 50,000 and 32,000 years ago.

 

 

Weitere Eckdaten sind, dass es vom Homo erectus africa zwei Ausbreitungswellen in zwei verschiedene Richtungen gab. Die erste vor ca. 2 Millionen Jahren, die 2. vor 600.000 Jahren.

Genauer gesagt, laut den wohl aktuelleren und präziseren Angaben der Stanford-Universität, lebte der Homo erectus vor 1,8 Mio. Jahren bis vor 300.000 Jahren. Diese Spezies hatte Sprache, Werkzeuge, Waffen, Feuer, kochte sein essen, reiste von Afrika nach China und Südostasien und entwickelte Kleidung für nördliches Klima. Sie waren Jäger, und unterschieden sich vom modernen Menschen nur durch Kopf und Gesicht – kein Kinn, dafür massive Backenknochen, langer flacher Schädel.

 

Zuvor gab es aber andere Humanoide. Den Australopithecine afarensis etwa vor 3,5 Millionen Jahren – man fand in Nord – Kenya sogar Knochen, die 5,6 Mio. Jahre alt sind. Diese Spezies kletterte und war hauptsächlich vegetarisch.

Dann gab es noch den Homo habilis, der vor 2,4 bis 1,5 Millionen Jahren existierte und schon etwas Sprache entwickelt hatte. In Äthiopien wurden Knochen gefunden aus derselben Zeit, wo auch der Australopithecine afarensis existierte. Sie aßen auch Fleisch. Manche Forscher sehen sie entweder als späten Australopithecine afarensis oder als frühen Homo erectus.

 

Wenn Ian Lungold also vom ersten Menschen spricht, der in der 4. Ebene vor 2,1 Millionen Jahren entstanden sei, so meint er den Homo erectus, der unser direkter Vorfahre sein soll – ebenso wie der Vorfahre der Neandertaler.

Als „richtig“ bestätigen kann man daher, dass die ältesten Homo erectus africa seit 1,8 Mio. Jahre lebte, bis ca. 300.000 Jahre vor unserer Zeit, und dass somit ihre erste Ausbreitungswelle Richtung Schwarzmeer ungefähr dem 20fachen von 4 Galaktischen Jahren, also 20 x 102.000 Jahren, entspricht. 18 fache wäre genauer. Aber wer weiß, wie genau die Wissenschaft das berechnen kann – 11% Differenz finde ich da völlig im Rahmen des Ungefähren.

Andererseits – nimmt man diese 1,8 Mio. Jahre wörtlich, multipliziert sie mit 20 (36 Mio. Jahre) x 20 (720 Mio.) x 20 ( 14,4 Mrd.), so kommt man wieder ziemlich genau beim Urknall / der Entstehung der ersten Sterne an, die die Wissenschaft mit 13,7 Mrd. angibt. Die Abweichung wäre dann nur noch gering, bei 0,7 Mrd. Jahren, etwa 5%.

Die Diskrepanz wäre dann also nicht zwischen der 1. und der 5. Ebene, sondern zwischen der 4. und der 5. Ebene, wo Wissenschaft und Maya-Rhythmen nicht zusammenpassen, während die 1. Ebene mit der 4. Ebene harmoniert, wissenschaftlich gesehen im Maya-Rhythmus.

Wenn man diese Differenz von ca. 300.000 Jahren auf der 4. Ebene ignoriert und in meinem Bild einer Zeitspirale bleibt, würde das bedeuten, dass mit der Entstehung des Homo erectus africa von jetzt aus zurückwärts gerechnet ein neuer Kreis in der Spirale enstand, mit 20 x 4 Galaktischen Jahren als Umfang, wovon jedes wieder einem anderen Nahual zuzuordnen wäre in der Zeitspirale.

Und wenn man die 5. Ebene mit ihren genau 4 Galaktischen Jahren nimmt, und diese durch 20 teilt entsteht genau ein 13-Baktun-Zeitalter, für jedes ein Nahual, wie schon erwähnt.

Würde man diese 4 Galaktischen Jahre, die ja genau Callemans 5. Ebene entsprechen, durch 13 teilen, wie Calleman es tut, so fällt das Aussterben des Neandertalers zwischen 4. Tag, 4. Nacht, 5. Tag und Beginn der 5. Nacht der 5. Ebene. (Calleman schreibt: 5. Nacht, 32.000 v.Chr., also vor 34.000 Jahren).

Es hätte dann am Beginn des 4. Tages (vor 50.000 Jahren) im Nahen Osten begonnen und zu Beginn der 5. Tages vor 32.000 Jahren in Europa geendet.

Der Homo erectus wäre, wenn man 1,8 Mio. Jahre durch 13 teilt, vor 300.000 Jahren Ende des 6. Tages der 4. Ebene ausgestorben, nachdem er am 1. Tag da entstanden wäre.

Lieben Gruß

7 Manik

 

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Neandertaler

Heutige Sichtweise

Die Verwandtschaft von Neandertalern und anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) gilt heute als weitestgehend geklärt. Unter Paläoanthropologen herrscht Einvernehmen darüber, dass beide im afrikanischen Homo erectus einen gemeinsamen Vorfahren hatten. Aufgrund von Fossilien- und Werkzeugfunden gilt es als erwiesen, dass Homo erectus Afrika „während der ersten Ausbreitungswelle vor rund 2 Millionen Jahren“ Richtung Levante, Schwarzmeerraum und Georgien sowie möglicherweise über Nordwestafrika Richtung Südspanien verließ.[89] Diese frühe Besiedelung Georgiens ist durch die 1,8 Millionen Jahre alten homininen Fossilien von Dmanissi belegt. Die ältesten, stark fragmentierten Funde in Europa stammen aus Spanien. Diese 1,2 Millionen Jahre alten Funde werden von ihren Entdeckern als Homo antecessor bezeichnet und als Vorfahren der Neandertaler ausgewiesen; diese Deutung ist allerdings stark umstritten und scheint durch jüngste genetische Befunde zur Verwandtschaft des Neandertalers mit dem anatomisch modernen Menschen widerlegt zu sein.

Vor rund 600.000 Jahren kam es nämlich nach Meinung vieler Paläoanthropologen zu einer zweiten Ausbreitungswelle des afrikanischen Homo erectus.[90] In Spanien gefundene Schädel etwa aus jenem Zeitraum lassen für das Gehirn ein Volumen zwischen 1100 cm³ und 1450 cm³ annehmen;[91] das Gehirnvolumen der Fossilienfunde aus der ersten Ausbreitungswelle wird hingegen auf nur wenig über 1000 cm³ geschätzt.[92]

Nach dieser zweiten Besiedelung Europas durch Homo erectus entwickelte sich dieser in Europa über die Homo heidelbergensis genannte Zwischenstufe zum Neandertaler, während in Afrika vor ca. 200.000 Jahren – durch Fossilienfunde belegt – aus Homo erectus der sogenannte frühe anatomisch moderne Mensch und aus diesem der anatomisch moderne Mensch hervor ging.

 

 

Das Schädelfragment von Swanscombe: ein früher Neandertaler oder ein später Homo heidelbergensis

Zumindest zeitlich eingegrenzt ist zudem, wann sich die zu den Neandertalern führende Entwicklungslinie von der zum modernen Menschen führenden Entwicklungslinie getrennt hat. Anhand der molekularen Uhr gilt derzeit eine Zeitspanne zwischen 440.000 und 270.000 Jahren vor heute als wahrscheinlich.[93] Die „Ganggenauigkeit“ der molekularen Uhr, die solchen Abschätzungen zugrunde liegt, ist allerdings umstritten; häufig weichen die mit Hilfe geologischer – speziell stratigraphischer – Methoden ermittelten Datierungen voneinander ab. Gestützt wird die Datierung jedoch auch durch einige Fossilienfunde, unter anderem durch das Schädelfragment von Swanscombe, das – obwohl meist noch zu Homo heidelbergensis gestellt – bereits deutliche Merkmale des frühen Neandertalers aufweist.[94]

Die mitteleuropäischen Populationen von Homo erectus bzw. des Neandertalers und die in Afrika lebenden Vorfahren des anatomisch modernen Menschen lebten somit bis zur Einwanderung des modernen Menschen vor rund 40.000 bis 45.000 Jahren mehrere hunderttausend Jahre räumlich voneinander getrennt. Zwei dem Homo sapiens zugeschriebene Milchzähne aus der Grotta del Cavallo in Apulien wurden auf ein Alter von 45.000 bis 43.000 Jahren vor heute datiert;[95] sie sind der älteste Beleg für den Aufenthalt des Homo sapiens in Europa und belegen zugleich, dass Homo sapiens und Homo neanderthalensis einige tausend Jahre den gleichen Kontinent besiedelten.

Die Vermischungshypothese

Das enge Nebeneinander von Fundstellen der Neandertaler und der anatomisch modernen Menschen in der Levante belegen jedoch, „dass die beiden Hominidengruppen mindestens 60.000 Jahre ohne Probleme nebeneinander existiert haben.“

 

Eine Publikation von Erik Trinkaus und rumänischen Kollegen aus dem Jahre 2006 versuchte gleichfalls nachzuweisen, dass die 1952 in der Höhle von Petera Muierii in Rumänien entdeckten, 30.000 Jahre alten Knochen auf Gemeinsamkeiten zwischen Neandertaler und modernem Menschen hinweisen.[101]

Für Homo sapiens charakteristisch sind die vergleichsweise kleine Kinnlade mit den ausgeprägten Eckzähnen sowie kleine Augenbrauenbögen und enge Nasenöffnungen. Für den Neandertaler charakteristisch sind der große Augenabstand und die fliehende Stirn mit großen Überaugenwülsten. Unterschiedliche Auffassungen gibt es auch um die rumänischen Petera-cu-Oase-Funde.

Die große Mehrheit der Paläoanthropologen lehnt diese Vermischungshypothese jedoch ab, da die Fossilien beider Arten anhand zahlreicher Merkmale in aller Regel deutlich zu unterscheiden sind:

„Spuren eines solchen möglichen Intermezzos wären dann aber deutlich in der Anatomie nachzuweisen, wenn man bedenkt, dass der stämmige Neandertaler der Eiszeit trotzte und der grazilere Homo sapiens der Sonne Afrikas entflohen war. Doch sämtliche gefundenen Schädel- und Skelettteile wurden – wenn auch nach einigen Irrungen und Wirrungen – entweder als eindeutig modern oder eindeutig neandertaloid eingestuft.“[96]

Die von Trinkaus herausgestellten Merkmale wurden daher von der überwiegenden Mehrzahl der Paläoanthropologen als Hinweis auf die gemeinsame Abstammung von Neandertaler und modernem Menschen aus Homo erectus gedeutet und nicht als Resultat einer genetischen Vermischung.[102] Diese Auffassung galt als gut abgesichert, denn „der Neandertaler ist heute der am besten erforschte Urzeitmensch. 400 Fossilfunde gibt es in Europa.“[103]

 

Die Untersuchung der Mitochondrien-DNA (mtDNA) von zahlreichen Neandertaler-Skeletten, frühen Homo-sapiens-Funden und der vermuteten Mosaikformen am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie lieferte keine Anhaltspunkte dafür, dass Gene von Homo neanderthalensis in Populationen des Homo sapiens übergegangen waren.[104] Bereits 1997 wurden 378 Basenpaare der mtDNA vom Typusexemplar Neandertal 1 mit einer großen Vergleichsserie (rezenter) moderner Menschen verglichen.[105] Im Ergebnis wurde damals geschlussfolgert, dass der gemeinsame Vorfahre etwa 600.000 Jahre vor heute gelebt habe und später kein erkennbarer genetischer Austausch mehr stattgefunden habe.

Parallel zur Sequenzierung der Mitochondrien-DNA versuchte man am selben Institut, die DNA aus dem Zellkern von Neandertalern zu rekonstruieren. Im Mai 2006 berichteten die Forscher dann, dass sie aus einem in der Vindija-Höhle in Kroatien gefundenen, 45.000 Jahre alten, männlichen Neandertaler rund eine Million Basenpaare sequenzieren konnten.[106]

Diesen Analysen zufolge unterscheidet sich das Y-Chromosom des Neandertalers stärker vom Y-Chromosom des modernen Menschen und von dem des Schimpansen als die anderen Chromosomen. Es galt daher – zumindest für die späten Neandertaler – als wahrscheinlich, dass kaum Vermischung mit anatomisch modernen Menschen stattgefunden hat.[107]

 

 

Die DNA-Analyse ergab erneut, dass die Erbanlagen der Neandertaler sich nur in sehr geringem Maße von den Erbanlagen der heutigen Menschen unterscheiden. Die Autoren der Studie betonen sogar ausdrücklich „die Tatsache, dass die Neandertaler innerhalb der Variationsbreite der modernen Menschen liegen“ (S. 713).

 

Gleichwohl wurden mehrere Dutzend Genvarianten identifiziert, anhand derer Neandertaler und Homo sapiens unterschieden werden können. Von einigen gilt als gesichert, dass sich die verursachenden Mutationen erst nach der Trennung der beiden Entwicklungslinien ereigneten, die zu Neandertalern und modernen Menschen führten: Und zwar beim Menschen, denn diese Gene haben beim Neandertaler und bei den heute lebenden Schimpansen eine identische – das heißt ursprünglicheNukleotidsequenz.

 

 

Da anhand weiterer Analysen der untersuchten Genome der fünf Vertreter heutiger Populationen ein Genfluss vom Homo sapiens zum Neandertaler ausgeschlossen werden konnte, kam die Studie zu dem Ergebnis „dass der Genfluss vom Neandertaler zu den Vorfahren der Nicht-Afrikaner erfolgte, bevor sich die eurasischen Gruppen voneinander trennten“ (S. 710), das heißt im Nahen Osten, wo Neandertaler und anatomisch moderne Menschen in der Zeitspanne von vor 110.000 Jahren bis vor rund 50.000 Jahren koexistierten.

 

Das Ausmaß des Genflusses vom Neandertaler zu Homo sapiens beträgt den Autoren der Studie zufolge zwischen einem und vier Prozent des Genoms der heutigen nicht-afrikanischen Bevölkerung (S. 721).

Die „Kreuzungsrate“ – bezogen auf die Anzahl später eigenen Nachwuchs zeugender Neugeborener – betrug Modellrechnungen zufolge weniger als zwei Prozent, vermutlich sogar weniger als ein Prozent.[116]

 

Aussterben

Die Gründe für das Aussterben der Neandertaler sind unbekannt; Anzeichen für kriegerische Handlungen oder für einen sehr raschen Übergang der Besiedelung Europas von den Neandertalern zum anatomisch modernen Menschen gibt es nicht.[120]

Der deutsche Paläoanthropologe Friedemann Schrenk vermutet jedoch: „Am wahrscheinlichsten erscheint die Theorie des Neandertalers als Fortpflanzungsmuffel. So genannte ‚bottle-neck‘-Situationen, also Bevölkerungsengpässe, waren keine Seltenheit in der Geschichte der Menschheit und könnten daher auch den Neandertaler betroffen haben.“[121]

Entscheidend für das Aussterben könnte somit gewesen sein, dass der moderne Mensch früher geschlechtsreif wurde und mehr Nachkommen hatte.[122] So schätzen Forscher, dass eine Neandertalerin nur ungefähr alle vier Jahre ein Kind zur Welt brachte, da Neandertaler-Kinder erst im Alter von drei Jahren entwöhnt wurden, Kinder von Homo sapiens aber bereits im Alter von zwei Jahren.[123] Anhand der mtDNA wurde 2009 zudem berechnet, dass vor rund 40.000 Jahren allenfalls 3500 weibliche Neandertaler gleichzeitig gelebt haben,[124] woraus eine Gesamtzahl von zugleich gelebt habenden Neandertalern von „7000 bis allerhöchstens 10.000“ abgeleitet wurde.[125]

Ferner gibt es archäologische Hinweise darauf, dass sich beispielsweise in der Region Aquitanien – einem Gebiet mit der größten Dichte an Funden beider Populationen – zwischen 55.000 und 35.000 Jahren vor heute die Zahl der Individuen von Homo sapiens verzehnfachte, was dahingehend interpretiert wurde, dass die modernen Menschen aufgrund ihrer kulturell tradierten Verhaltensweisen in dichter besiedelten Gebieten besser überleben konnten als die Neandertaler.[126]

Statistische Bevölkerungsmodelle zeigen, dass schon Unterschiede von wenigen Prozent ausreichen, um in wenigen tausend Jahren eine Menschengruppe völlig in einer anderen aufgehen zu lassen bzw. zum Aussterben der weniger begünstigten Gruppen zu führen.

In einer Übersichtsarbeit nannte Katerina Harvati im Jahr 2010[12] neben einer höheren Geburtenrate, kürzeren Abständen zwischen zwei Geburten und dadurch entstehenden größeren Gruppen noch weitere Szenarien, die von einzelnen Forschern – in unterschiedlichen Kombinationen – für möglich gehalten werden: So könnten die anatomisch modernen Menschen beispielsweise eine geringere Sterblichkeit, ein größeres Nahrungsspektrum sowie bessere Kleidung und bessere Unterkünfte während der Kaltzeiten gehabt haben.

 

http://www.stanford.edu/~harryg/protected/chp22.htm

 

It is widely accepted that population similar to Homo erectus was directly ancestral to the earliest members of living species Homo sapiens. The exact timing and mode of transformation are still controversial.

Homo erectus appears to have evolved in Africa about 1.8 million years ago. Migrations first to Asia and then to Europe. the species became extinct sometimes less than 0.5 million years ago.

 

This timing places Homo erectus between Homo habilis and the earliest appearance of Homo sapiens. The time of migration out of Africa is unknown. Most scholars agreed migration occur about 1 million years ago but there is continue debate over how much earlier than this had begun.

 

 

Neanderthal roots can be traced back more than 250,000 years with the Neanderthal anatomy becoming firmly established about 125,000 years ago and geographically restricted to Eurasia, specifically between western Europe and NearEast.

A more complete specimen in 1987 from Israel found that the pelvic canal is not unusually large, merely that the pelvic bone is extraordinarily long. This and several other features not seen in human pelves supports the increasingly popular conclusion that Neanderthals represent a dead end in human evolution, not a stage on the way to Homo sapiens.

 

On this basis there is argument for removing the Neanderthals from the subspecies status of Homo sapiens neanderthalensis and instead reverting to the Homo neanderthalensis. According to last appearances in the fossil records, Neanderthals disappeared in a wave flowing east to west between 50,000 and 32,000 years ago.

 

 

Australopithecine afarensis was adapted to bipedalism, appear apelike above the neck and humanlike below the neck and dated 2.9 to 3.5 million years ago. The oldest A. afarensis was dated 5.6 years ago from northern Kenya. Louis and Mary Leakey founded substantial evidence at Olduvai Gorge. In 1959 the Leakeys found a 1.75 million year old, well preserved Australopithecine skull. Also Mary Leakey discovered the famous Laetoli footprints of 3 hominid dated 3.6 million years ago and was bipedal. A. afarensis still retained the ability to climb tress. Brain size was between 300-400cc for graciles and 400-500cc for robust. They were primarily vegetari


Antworten zu diesem Beitrag

  [Kein Titel] mit Weblink  Sternschnuppe-13Ahau (27.12.2011 12:19)
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  [Kein Titel]  7 Manik (27.12.2011 21:19)
  [Kein Titel] mit Weblink  7 Manik (28.12.2011 18:20)
  [Kein Titel] mit Weblink  Ascension (03.01.2012 18:06)
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